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Orgelstar CAMERON CARPENTER in der CHRISTUSKIRCHE

SIGNATURE TOUR – Orgel Spektakulär
Bei Orgel Spektakulär wird Cameron Carpenter live auf eine Videoleinwand in der Kirche übertragen.
War Paganini ein Teufelsgeiger, dann ist Cameron Carpenter sein Nachfolger auf der Orgel. Der junge Amerikaner bietet atemberaubende Virtuosität und eine brillante Show und versetzte damit nicht nur die Berliner Philharmonie in Ekstase.
Einziges Gastspiel in der Region Karlsruhe!
„Seine Technik ist brillant, seine Stückauswahl gewagt, seine Bühnenoutfits schrill: In mit Swarovski-Steinchen beklebten Schuhen und glamourösen Anzügen gibt er alles – adaptiert, Mahler, Schumann oder Liszt für die Orgel, aber auch Pop und Jazz.“
Mobil – das Magazin der deutschen Bahn
„Immer ein bisschen crazy: Wenn Cameron Carpenter Musik macht, ist das schon allein wegen des extravaganten Outfits eine Show. Egal, an welche Orgeln sich der junge Mann setzt, das Prinzip ist immer das gleiche: Es gibt keins.“
BNN
Mit CAMERON CARPENTER an der Klais-Orgel
24.2. 20.00 Uhr CHRISTUSKIRCHE am Mühlburger Tor
Karten gibt es hier.
Haltestelle ETTLINGER TOR gesperrt
Vom 20.02.2012 bis 27.02.2012 werden die Linien S1, S11, S4, S41, S5, S51, S52, 5 und 6. die Haltestelle Ettlinger Tor nicht bedienen. Der Streckenabschnitt Marktplatz - Ettlinger Tor wird für Abbrucharbeiten einer ehemaligen Fußgängerunterführung gesperrt.
Sie erreichen das Theater über die Haltestellen Baumeisterstraße und Kongresszentrum.
Karlsruhe-Musical BIG MONEY: Die Vorstellungen im Mai sind ab sofort im Vorverkauf

Das Karlsruhe-Musical Big Money von Peter Lund und Thomas Zaufke spielt weiter im mit großem Erfolg im Kleinen Haus.
Ab sofort sind die Vorstellungen am 2. und 28. Mai im Vorverkauf.
Karten können Sie direkt im Internet oder per Mail mailto://kartenverkauf@staatstheater.karlsruhe.de bestellen.
Natürlich auch via Telefon unter 0721 933 333 oder persönlich an der Tageskasse der Theaterkasse in der Baumeisterstraße 11. Montags bis Freitags von 10 bis 18.30 Uhr und am Samstag von 10 bis 13 Uhr.
DER GASTFREUND/DIE ARGONAUTEN sucht junge Autorinnen und Autoren
Wie fühlt es sich an, fremd zu sein? Was bedeutet es, aufgenommen zu werden? Wo findet man Gastfreundschaft? Und ist Liebe möglich zwischen zwei Kulturen? Der Mythos von Jason, Medea und dem goldenen Vließ ist Grundlage für das VOLKSTHEATER-Projekt Der Gastfreund / Die Argonauten am STAATSTHEATER KARLSRUHE. In den ersten beiden Teilen der Argonautentrilogie von Franz Grillparzer kommt es jeweils zu einer Begegnung zwischen zwei Kulturen, die scheitert. Angst, Misstrauen, unterschiedliche Sprachen, Missverständnisse sind der Grund dafür, dass die Gastfreundschaft scheitert. Kennt Ihr solche Situationen? Wie stellt Ihr sie euch vor? Was müsste passieren, damit die Gastfreundschaft gelingt?
Für unseren Club der Gastfreunde, eine monatliche Veranstaltungsreihe des Projekts, suchen wir junge Autorinnen und Autoren, die Lust haben, ein kurzes Stück oder eine Geschichte zu schreiben, und sich dabei an der Geschichte von Jason und Medea zu orientieren. Eure Texte nehmen an einem kleinen Wettbewerb teil – die besten sechs werden beim Club der Gastfreunde am 26. 3. 2012 um 20 h im STUDIO von Schauspielern des Ensembles in einer szenischen Lesung präsentiert und fließen als Material in unsere Probenarbeit an der Inszenierung von Der Gastfreund / Die Argonauten im Mai ein.
Textlänge: 1 – 5 DIN A 4 –Seiten
Einsendeschluss: 19. März 2012
Alle Texte bitte per E-Mail an: gastfreund@staatstheater.karlsruhe.de
Unter dieser E-Mail-Adresse bekommt Ihr auf Nachfrage auch Material zum Mythos von Jason & Medea und zum Stück von Franz Grillparzer, sowie weitere Informationen.
Wir freuen uns auf Eure Texte!
Das Team von Der Gastfreund / Die Argonauten
B-Premiere von DINO UND DIE ARCHE

Nach der umjubelten Premiere von Dino und die Arche vom Sonntag gilt es am 23.2. noch einmal, feste die Daumen zu drücken, dass alle es auf die Arche bzw. zum glücklichen Ende schaffen.
Am Donnerstag singen ihre Premiere Noah alias Gabriel Urrutia Benet mit den Dinos Lucas Harbour als Tyrannosaurus Rex, Constanze Kirsch als Brachiosaurus und Florin Emilian Calita als Parasaurolophus sowie den Säugetieren Max Schäffer als Ratte und Clara Sophie Bertram als Katze.
Die Vorstellung beginnt um 15 Uhr, es gibt noch Restkarten.
Weitere Vorstellungen von Dino und die Arche finden bis voraussichtlich Ende 2012 statt.
DINO UND DIE ARCHE - unsere Kinderoper hatte gestern Premiere

Voller Spannung folgten am gestrigen Sonntag junge und erwachsene Zuschauer dem Schicksal der Dinosaurier mit seinen komischen, dramatischen und berührenden Momenten. Am Ende wurden alle Beteiligten von den Zuschauern mit warmherzigem Applaus belohnt.
Mit Dino und die Arche findet zum ersten Mal eine Oper für Kinder anlässlich der HÄNDEL-FESTSPIELE statt. Das Auftragswerk des STAATSTHEATERS KARLSRUHE an den jungen Komponisten Thomas Leininger und ausgewiesenen Experten für die Stilistik des Barock ist der erste Beitrag der Opernsparte zum JUNGEN STAATSTHEATER, und wurde in Kooperation mit der Musikhochschule Karlsruhe realisiert.
Angeführt wurde das 14-köpfige Sängerensemble von Kammersängerin Tiny Peters, die das Publikum als Spielmacherin in Gestalt einer Leguanin bezauberte, die ihrem „Herrchen“ Darwin – verkörpert von Kammersänger Edward Gauntt – die Geschichte von den Dinosauriern erzählt, die auf die Arche wollen, den Check-in verschlafen und dennoch überleben.
In Flurin Borg Madsens collagenhaftem Bühnenbild gab der Preisträger des Körber Studio für Junge Regie Daniel Pfluger den Opernsängern spielerisch die Körperlichkeit von Dinosauriern und Säugetieren. Janine Werthmanns Kostüme ließ die Dinosaurier mit Versatzstücken barocker Mode auftreten und kontrastierte sie mit der modernen und schlichten Anmutung der Säugetiere mit einem überraschenden Effekt, wenn die Dinosaurier sich am Ende in Vögel verwandeln.
Eine gut aufgelegte Auswahl der BADISCHEN STAATSKAPELLE unter Leitung von Markus Bieringer brachte Thomas Leiningers phantasievolle und eingängige Musik erstmals vor junge und erwachsene Ohren.
VIER COUNTERTENÖRE begeistern GROSSES HAUS
Gestern abend durften wir die Countertenöre Max Emanuel Cencic, Franco Fagioli, David DQ Lee und Xavier Sabata im Rahmen der HÄNDEL-FESTSPIELE im GROSSEN HAUS begrüßen. Die Zuschauer waren von ihrem Programm begeistert.
Um so mehr freut es uns, dass wir am Dienstag den Arienabend CONQUERORS - HELDEN mit unserem Alessandro-Darsteller Lawrence Zazzo zeigen können.
Heute morgen gaben die Deutschen Händel-Solisten im ausverkauften KLEINEN HAUS ihr diesjähriges Kammerkonzert.
Am Montag findet im GROSSEN HAUS das Jubiläumskonzert HÄNDEL IN DRESDEN: KÖNIGLICHE HOCHZEIT 1719 statt. Unter dem Dirigat von Reinhard Goebel werden Sie die Händel-Solisten mit Werken von Antonio Lotti, Georg Friedrich Händel, Johann Friedrich Fasch, Georg Philipp Telemann und Johann David Heinichen hören können.
Die 35. HÄNDEL-FESTSPIELE starteten mit ALESSANDRO
Mit Ovationen reagierte das Publikum auf die Premiere der äußerst selten gespielten Oper Alessandro, die die 35. HÄNDEL-FESTSPIELE KARLSRUHE eröffnete.
Die Oper ist wohl zum ersten Mal annähernd vollständig wieder aufgeführt worden – der Grund sind die herausfordernd glanzvollen Gesangspartien, die Händel für seine drei Stars geschrieben hatte. Doch der Countertenor Lawrence Zazzo in der Titelpartie von Alexander dem Großen sowie die beiden Sopranistinnen Yetzabel Arias Fernandez und Raffaella Milanesi als seine rivalisierenden Geliebten wurden gefeiert für ihre perfekte und berührende Ausgestaltung der barocken Arien.
Nicht weniger gut kam das lustige Trio der mazedonischen Fürsten an: Mezzo Rebecca Raffell in einer Hosenrolle, Tenor Sebastian Kohlhepp und Bariton Andrew Finden aus dem Ensemble des STAATSTHEATERS KARLSRUHE. Die Deutschen Händel-Solisten unter der Leitung von Michael Form hinterließen einen tiefen Eindruck beim Publikum. Die Inszenierung des jungen Regisseurs Alexander Fahima hat das Werk auf der sachlich-eleganten Bühne und in den prachtvollen Kostümen von Claudia Doderer überzeugend auf die Bühne gebracht. Sie gab der Musik den angemessenen Rahmen und der Handlung überraschende Schlüssigkeit.
Und hier finden Sie die erste Kritik.
OB Heinz Fenrich eröffnet heute gemeinsam mit Peter Spuhler die HÄNDEL-FESTSPIELE 2012
Gemeinsam mit Karlsruhes Oberbürgermeister Heinz Fenrich eröffnet Peter Spuhler, Generalintendant des STAATSTHEATERS KARLSRUHE heute die HÄNDEL-FESTSPIELE 2012. Anwesend sind eine Delegation der Partnerstadt Halle unter Leitung von Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados, Vertreter der Händel-Gesellschaft, der Händel-Akademie und der Händel-Solisten.
Bereits zum 35. Mal findet das Festival statt, das von der Barockstadt Karlsruhe aus mit großer Strahlkraft in die Musikwelt wirkt.
Auch unter der neuen Generalintendanz sind die HÄNDEL-FESTSPIELE fester Bestandteil des Spielplans und warten unter der künstlerischen Leitung von Bernd Feuchtner mit einem abwechslungsreichen und spannenden Programm auf.
Neben der Premiere von Händels Alessandro, einer Oper, die weder bei Händelfestspielen in Halle noch in Göttingen jemals ganz gespielt wurde, steht eine Uraufführung auf dem Programm. Der Komponist Thomas Leininger hat mit Dino und die Arche im barocken Stil eine Kinderoper geschaffen, die erzählt, wie die Dinosaurier obwohl sie die Arche Noah verpasst haben, die große Flut dennoch überleben konnten.
Das komplette weitere Programm finden Sie hier.
SUPERMEN KA – Superhelden im Einsatz in Karlsruhe
Karlsruhe 2012: Fünf junge Leute treffen sich in einem Pleite gegangenen Comicladen und beschließen, im Geiste von Superman & Co eine Superhelden-Vereinigung zu gründen. Auf der Suche nach Unterstützern für ihr Projekt, Auftraggebern und möglichen Einsatzorten schwärmen die Agenten des Guten in die Stadt aus. Aber braucht Karlsruhe überhaupt Helden – und wenn ja, welche? Regisseur Tomas Schweigen entwickelt mit Schauspielern des Karlsruher Ensembles aus Dokumentationen ihrer Erfahrungen in der Stadt, Interviews, Improvisationen und einer Materialsammlung einschlägiger Filme und Comics einen tragisch-komischen Theaterabend über Superhelden, die Sehnsucht nach Superhelden und ihre Existenzberechtigung heute.
SUPERMEN KA oder Welche Helden braucht die Stadt?
Ab 15. März 2012 im STUDIO
Ab Anfang Februar sind die Karlsruher Superhelden in der Stadt im Einsatz. Tel. 0151 – 26896907,
E-Mail superhelden-karlsruhe@hotmail.de
SCHWANENSEE Debüt für Admill Kuyler
Nach der fulminanten Wiederaufnahme des Balletts Schwanensee mit unserem Gast vom English National Ballet Anaïs Chalendard und Flavio Salamanka erwarten wir nun mit Spannung das Debüt von Admill Kuyler als Prinz Siegfried an der Seite von Bruna Andrade als Odette/Odile.
16.2.2012 GROSSES HAUS 19.30 Uhr
Es gibt noch Stehplätze!
Öffentliche Generalprobe von DINO UND DIE ARCHE

Am Samstag findet um 15 Uhr die Öffentliche Generalprobe zu unserer Kinderoper Dino und die Arche statt.
Karten können Sie direkt im Internet oder per Mail mailto://kartenverkauf@staatstheater.karlsruhe.de bestellen.
Natürlich auch via Telefon unter 0721 933 333 oder persönlich an der Tageskasse der Theaterkasse in der Baumeisterstraße 11. Montags bis Freitags von 10 bis 18.30 Uhr und am Samstag von 10 bis 13 Uhr.
ROMEO UND JULIA AUF DEM DORFE in der New York Times
In der heutigen online Ausgabe der New York Times findet sich eine schöne Hommage an den 150. Geburtstag von Frederick Delius und ein Loblied auf unsere ROMEO UND JULIA AUF DEM DORFE Produktion.
DAS NEUE STÜCK II - MITTEILUNG NUMMER 10
von Samuel Gallet, aus dem Französischen von Silvia Berutti-Ronelt
Lesung mit Schauspielern des Ensembles & Autorengespräch
Die zweite Ausgabe der Reihe für neue Dramatik im STUDIO im STAATSTHEATER KARLSRUHE bestreitet der junge französische Autor Samuel Gallet. Sein atmosphärisches Endzeitdrama Communiqué N°10 – Mitteilung Nummer 10 über acht Menschen, deren Lebensgeschichten sich in den umkämpften Straßen einer Großstadt schicksalhaft verbinden, wurde 2010 bei den Autorentheatertagen in Lyon ausgezeichnet. Im Anschluss an die szenische Lesung diskutiert der Autor mit dem Publikum.
Szenische Einrichtung Mathias Hannus
Bühne & Kostüme Christine Beggel
Dramaturgie Michael Nijs
14.02.2012 STUDIO 20 Uhr
Eine Veranstaltung der Reihe DAS NEUE STÜCK
Öffentliche Generalprobe zu ALESSANDRO - es gibt noch Karten!

Am 15.2. haben Sie die Möglichkeit die Öffentliche Generalprobe zu unserer diesjährigen Händel-Oper Alessandro zu besuchen.
Karten können Sie direkt im Internet oder per Mail mailto://kartenverkauf@staatstheater.karlsruhe.de bestellen.
Natürlich auch via Telefon unter 0721 933 333 oder persönlich an der Tageskasse der Theaterkasse in der Baumeisterstraße 11. Montags bis Freitags von 10 bis 18.30 Uhr und am Samstag von 10 bis 13 Uhr.
Reinhild Hoffmann und Hartmut Meyer für LOHENGRIN, Dominik Günther und Team für VERRÜCKTES BLUT
Zwei für den Spielplan vorgesehene Regisseure kommen in Leitungspositionen und haben aufgrund umfangreicher Vorbereitungsaufgaben gebeten, von ihren Verpflichtungen in Karlsruhe entbunden zu werden. Benedikt von Peter, der für Wagners Lohengrin vorgesehene, viel gefragte Musiktheaterregisseur, wird Operndirektor im neuen Team am Theater Bremen ab Herbst 2012. Für die Inszenierung, die am 1.4. im GROSSEN HAUS unter der Musikalischen Leitung von Justin Brown den neuen Wagner-Zyklus eröffnet, konnte kurzfristig die renommierte Choreographin und Regisseurin Reinhild Hoffmann gewonnen werden. Das Bühnenbild entwirft Prof. Hartmut Meyer, langjähriger Arbeitspartner u.a. von Ruth Berghaus, Frank Castorf und Andreas Homoki und Leiter der Bühnenbildklasse an der UdK Berlin.
Regisseur Simon Solberg, der das Schauspiel mit Kleists Hermannsschlacht eröffnet hat, ist mit Beginn der kommenden Spielzeit Mitglied im Leitungsteam des Theaters Basel. Anstelle von Shakespeares Hamlet wird er in einer der kommenden Spielzeiten einen Klassiker im KLEINEN HAUS inszenieren. Für die frei gewordene Position konnte kurzfristig Dominik Günther gewonnen werden, der zuletzt Peter Handkes Immer noch Sturm im STUDIO herausgebracht hat. Er wird am 24.5. mit seinem bewährten Team Verrücktes Blut nachinszenieren, das meistdiskutierte neue Stück 2011, das in seiner Uraufführungsproduktion der Ruhrtriennale und des Berliner Ballhaus Naunynstrasse zu allen bedeutenden Festivals vom Theatertreffen über den Heidelberger Stückemarkt bis zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen war und dort den Publikumspreis gewann. Die Autoren Nurkan Erpulat und Jens Hillje schildern die Begegnung einer Schulklasse mit Schillers Idealen und spitzen damit den Diskurs über Integration und Interkulturalität virtuos zu.
Debüt für Johannes Willig bei ROMEO UND JULIA AUF DEM DORFE

Aufgrund einer Erkrankung unseres Generalmusikdirektors Justin Brown wird unser 1. Kapellmeister Johannes Willig am 10.2.12 das Dirigat von Romeo und Julia auf dem Dorfe übernehmen.
12.2.: Den ganzen Tag Theater
Am kommenden Sonntag kann das theaterbegeisterte Publikum sich auf einen wahren Supersonntag im STAATSTHEATER KARLSRUHE freuen. Gleich morgens um elf startet das Programm mit ersten Einblicken zur Händeloper Alessandro bei Sonntag vor der Premiere und am Abend erklingen zum letzten Mal in dieser Spielzeit die Töne von Berlioz‘ Oper Les Troyens.
Im Einzelnen darf man sich freuen auf:
Sonntag vor der Premiere Alessandro
Gemeinsam mit dem Inszenierungsteam gibt es den Blick hinter die Kulissen der diesjährigen Händeloper Alessandro. Der musikalische Leiter Michael Form, der Regisseur Alexander Fahima, die Ausstatterin Claudia Doderer und Dr. Bernd Feuchtner, künstlerischer Leiter der HÄNDEL-FESTSPIELE reden über die Hintergründe dieser Oper und ihrer Inszenierung.
Aber auch ein erster musikalischer Eindruck wartet: Lawrence Zazzo (Alessandro), Yetzabel Arias Fernandez (Rossane) und Andrew Finden (Clito) geben eine Kostprobe aus der Oper.
11 Uhr MITTLERES FOYER 5,50 Euro
KARLSRUHER GESPRÄCHE: ILIJA TROJANOW LIEST AUS SEINEM ROMAN EISTAU
Ilija Trojanow, der deutsch-bulgarische Erfolgsautor des Buches Weltensammler, liest aus seinem neuen Roman EisTau: Ein Mann liebt die Gletscher so sehr, dass er an ihrem Sterben verzweifelt.
14:15 Uhr MITTLERES FOYER Eintritt frei
Lauschrausch
Kinderlieder mit dem Ensemble des JUNGEN STAATSTHEATERS. Ab 8 Jahren
… über arme Königskinder, Seemänner mit und ohne Bärte, schöne Hexen mit braunen Augen, coole Cowboys, kluge Bauern, über Thomas, Toni und Katja und solche Leute wie du und ich, über Apfelbäume, Stieleis und die Liebe.
15 Uhr INSEL FREIRAUM 8 Euro/erm. 4 Euro
IMMER EIN UNBEQUEMER ZEITGENOSSE - CHRISTIAN DIETRICH GRABBE
Podiumsgespräch mit dem stellvertretenden Präsidenten der Grabbe-Gesellschaft Prof. Dr. Lothar Ehrlich, Regisseur Martin Nimz und Ressortleiter Kultur der Badischen Neuesten Nachrichten Michael Hübl Moderation Theaterkritiker Jürgen Berger (SZ, Theater heute, Die Rheinpfalz).
Anlässlich der Aufführung von Grabbes Erstlingswerk Herzog Theodor von Gothland diskutieren Grabbe-Experten, Theatermacher und Kritiker über einen der umstrittensten Dichter seiner Zeit, der mit seinen Werken verstört und fasziniert.
16 Uhr, STUDIO, Eintritt frei
Um 19 Uhr zum vorletzten Mal in dieser Spielzeit Herzog Theodor von Gothland im KLEINEN HAUS
Zum letzten Mal in dieser Spielzeit: Hector Berlioz` Les Troyens
Das gewaltige Epos über den Untergang Trojas und die Tragödie von Dido und Äneas war genau das Richtige für die grandiose Klangfantasie von Hector Berlioz, wie er sie jung in seiner Symphonie fantastique bewiesen hatte. Die Uraufführung 1890 in Karlsruhe war eine Großtat der Hofoper, doch wurde das Stück seit 111 Jahren hier nicht mehr aufgeführt.
Regisseur David Hermann gewann den „Ring Award“ und inszenierte in Madrid, Mannheim sowie bei der Ruhrtriennale. Ausstatter Christof Hetzer wird bei den Bayreuther Festspielen 2012 die Neuproduktion von Der fliegende Holländer erarbeiten.
17 Uhr GROSSES HAUS es gibt noch STEHPLÄTZE 6 Euro
KARLSRUHER GESPRÄCHE : QUIZOOLA!
von Tim Etchells
Im Rahmen der 16. Karlsruher Gespräche zum Thema „Alles in (Un-)Ordnung? Neue Unübersichtlichkeiten in einer globalisierten Welt“ zeigen Schauspieler des Ensembles eine Performance aus Fragen und Antworten, zwischen Wissen und Gewissen.
EINRICHTUNG Jan Linders MIT Schauspielern des Ensembles
20 Uhr STUDIO 5 Euro
SCHNEE: Doris Wolters gewinnt Deutschen Hörbuchpreis
Die Schauspielerin Doris Wolters wird für ihre Lesung von Zsuzsa Bánks Roman „Die hellen Tage“ als beste Interpretin mit dem Deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet. Als bester Interpret wurde Sven Regener geehrt.
Doris Wolters liest am 22.2. bei der Literarisch-musikalischen Soirée Schnee bei den HÄNDEL-FESTSPIELEN KARLSRUHE die gleichnamige Erzählung von Daniel Kehlmann. Es singt der Countertenor Franz Vitzthum, begleitet von dem Lautenisten Julian Behr.
Am 22.2.12 um 20 Uhr im KLEINEN HAUS
Heidi Melton zu Gast an der METROPOLITAN OPERA NEW YORK

Die Mezzosopranistin Heidi Melton, die am STAATSTHEATER KARLSRUHE in Hector Berlioz‘ Les Troyens als Didon zu hören war, ist kommenden Samstag als dritte Norn in einer Live-Übertragung von Wagners Götterdämmerung aus der Metropolitan Opera New York zu erleben. Das Filmtheater SCHAUBURG in der Marienstraße bietet ab 18 Uhr eine HD-Liveübertragung an.
Heidi Melton wird in dieser Spielzeit in Karlsruhe noch die Elsa in Lohengrin (Premiere 1.4.) und die Marschallin im Rosenkavalier (Wiederaufnahme 17.6.) singen.
Am 26.2. ist sie im KLEINEN HAUS in einem Liederabend zu erleben.
Podiumsgespräch: IMMER EIN UNBEQUEMER ZEITGENOSSE - CHRISTIAN DIETRICH GRABBE
Podiumsgespräch mit dem stellvertretenden Präsidenten der Grabbe-Gesellschaft Prof. Dr. Lothar Ehrlich, Regisseur Martin Nimz, Ressortleiter Kultur der BNN Michael Hübl und Theaterkritiker (SZ, Theater heute, Die Rheinpfalz) Jürgen Berger (Moderation).
Anlässlich der Aufführung von Grabbes Erstlingswerk Herzog Theodor von Gothland diskutieren Grabbe-Experten, Theatermacher und Kritiker über einen der umstrittensten Dichter seiner Zeit, der mit seinen Werken verstört und fasziniert.
Am 12.2.12 um 16 Uhr im STUDIO
Der Eintritt ist frei!
Um 19 Uhr an diesem Tag zeigen wir zum vorletzten Mal in dieser Spielzeit Herzog Theodor von Gothland im KLEINEN HAUS.
JUGENDKONZERT 1 - Schubert anders gehört
Luciano Berio Rendering (nach Skizzen der 10. Sinfonie von Franz Schubert)
Aus Interesse und Bewunderung an der Musik anderer Komponisten hat Luciano Berio immer wieder Teile fremder Werke in seine Stücke übernommen, hat sie verfremdet oder neu zusammengestellt und mit eigenen Einfällen verbunden – das ist nicht anders als in der Popmusik, wo auch viele Songs Remakes sind oder Rhythmen und Melodieteile älterer Songs übernehmen. Die Musik Franz Schuberts war für Berio ganz besonders wichtig, deshalb reizten ihn auch die unvollendeten Skizzen und Notizen sehr, an denen Schubert bis kurz vor seinem Tod arbeitete.
Sie erklingen teilweise wörtlich, werden jedoch vom Komponisten um eigene Klangvorstellungen erweitert und mit persönlichen Ideen verarbeitet. Der neue 1. Kapellmeister Johannes Willig unternimmt mit der BADISCHEN STAATSKAPELLE einen spannenden Ausflug in die Werkstatt eines modernen Komponisten und erläutert, wie sich Altes und Neues zu einem ganz eigenen neuen Werk vermengt – denn genau diese Mischung macht den eigentümlichen und doch ungemein zugänglichen Reiz dieser Musik aus.
Das neue Format der moderierten Jugendkonzerte für Jugendliche ab 12 Jahren stellt jeweils ein klassisches Werk in den Mittelpunkt. Dieses wird von der BADISCHEN STAATSKAPELLE zwei Mal gespielt und dazwischen mit Ausschnitten und Klangbeispielen unterhaltsam und informativ erläutert. Die Konzerte sind auch im ermäßigten Abonnement erhältlich.
Am 9.2.12 um 19 Uhr im KLEINEN HAUS
TSCHICK: Premiere im JUNGEN STAATSTHEATER
Maik (Ralf Wegner) ist 14, langweilig und hat keine Freunde. Nun soll er auch noch die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa in Berlin-Hellersdorf verbringen, die Mutter ist auf der Beauty-Farm, der Vater mit der Assistentin auf Geschäftsreise. Tschick (Nathanael Lienhard), eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Assi-Hochhäuser, ist neu auf dem Gymnasium und Maik konnte ihn von Anfang an nicht leiden. Doch dann steht er da, mit einem geklauten Auto und einem Plan - seine Verwandtschaft besuchen in der Walachei. Maik glaubt nicht daran, dass es diesen Ort überhaupt gibt, aber Tschick ist sich sicher, dass er einen Großvater hat „der irgendwo am Arsch der Welt in einem Land lebt, das Walachei heißt.“ Und so beginnt eine Reise ohne Straßenkarte und ohne Kompass, auf der die beiden unter anderem Isa (Katharina Wawrik) begegnen, einem Mädchen, das auf der Müllkippe lebt, ein Stück mit Ihnen fährt und schließlich mit dreißig Euro wieder verschwindet. Maik ist der Erzähler, wird aber gleichzeitig immer wieder in einzelne Szenen hineingezogen – so entsteht auf der von Brigit Kofmel so zurückhaltend wie genial eingerichteten Bühne ein deutscher Roadmovie. Ein Haufen Plastikschüsseln wird zum Schwimmbecken und eine gelbe Rutsche zum klapprigen Fortbewegungsmittel durch die sommerglühende Provinz. Die Zuschauer „wollten Wawrik, Wegner und Lienhard fast nicht mehr von der Bühne lassen“. (BNN, 6.2.12)
Der Autor Wolfgang Herrndorf wurde 2011 für Tschick mit dem Clemens-Brentano-Preis der Stadt Heidelberg ausgezeichnet. In seinem großartigen, für den Leipziger Buchpreis nominierten Roman erzählt er von dem Sommer, in dem man erwachsen wird, von der ersten Liebe, der ersten richtig großen Dummheit und vom unbekannten deutschen Land.
„Eine reizvolle Inszenierung, die man sich nicht entgehen lassen sollte.“ (BNN, 6.2.12)
letzte Zusatzvorstellung: 100 PROZENT KARLSRUHE
Wer hat je ganz Karlsruhe auf einer Bühne gesehen? Am Samstag sah ein ausverkauftes GROSSES HAUS einen Querschnitt von 100 Karlsruhern in der Aufführung 100 Prozent Karlsruhe. Stellvertretend für die ganze Stadt beantworteten die 100 Darsteller live auf der Bühne Fragen wie: „Wer hat Angst vor der Zukunft?“ , „Wer ist für mehr Windräder in Karlsruhe?“ oder „Wer hat Schulden?“, vermischt mit persönlichen Geschichten aus der Stadt. Im Anschluss an die vom Publikum begeistert aufgenommene Vorstellung lud die Volkswohnung Karlsruhe zu ihrem 90. Geburtstag alle Zuschauer zu einem heiteren Sektempfang ein.
Wegen des großen Erfolges haben die Karlsruher Darsteller sich bereit erklärt, am 22.4. eine letzte Zusatzvorstellung von 100 Prozent Karlsruhe zu spielen. Die „statistische Kettenreaktion“ wurde vom Berliner Regie-Kollektiv Rimini Protokoll speziell für Karlsruhe erarbeitet. Die BNN schrieben: „100 Prozent Karlsruhe, 100 Prozent Theater, 100 Prozent Erfolg“. Karten sind ab sofort erhältlich.
Hintergrundinformationen finden Sie im online-Magazin 100 Prozent Dabei.
Am 22.4.12 um 20:30 Uhr im GROSSEN HAUS
UNSERE HELDEN - ENSEMBLEMITGLIEDER STELLEN SICH VOR 2
Am 8. Februar findet die zweite Veranstaltung der neuen Reihe UNSERE HELDEN – ENSEMBLEMITGLIEDER STELLEN SICH VOR statt.
Lernen Sie Ensemblemitglieder verschiedener Sparten von einer ganz persönlichen Seite kennen. Diesmal stellt Moderatorin Christina Niessen die Schauspielerin Joanna Kitzl , die Mezzosopranistin Stefanie Schaefer und den Bariton Jaco Venter aus dem Opernensemble vor.
Am 8.2.2012 um 20 Uhr im UNTEREN FOYER
Das BADISCHE STAATSTHEATER KARLSRUHE trauert um seinen „Fliegenden Buchhändler“
Johannes Wieland (9.5.1960 – 2.2.2012)
Er hat das Theater geliebt – Er hat für’s Theater gelebt –Er ist unersetzlich.
Unser Beileid gilt seinen Angehörigen, insbesondere seiner Frau und seiner Mutter.
Lieber Johannes, wir werden Dich sehr vermissen!
WERNER-VON-SIEMENSSCHULE ist Kooperationspartner bei Theaterstarter/Enter

Auch die Werner-von-Siemensschule ist Kooperationspartner im Projekt Theaterstarter/Enter. Mit der Karlsruher Grund- und Werkrealschule ist nach der Gutenbergschule die zweite Kooperation im Projekt Theaterstarter unter Dach und Fach. Schulleiterin Sylvia Schäfer und Generalintendant Peter Spuhler unterzeichneten bereits am 25.1. die Kooperationsvereinbarung.
Augustin Hadelich zu Gast beim 4. SINFONIEKONZERT und 3. SONDERKONZERT

Augustin Hadelich wird am Sonntag um 11 Uhr und am Montag um 20 Uhr im 4. Sinfoniekonzert der BADISCHEN STAATSKAPELLE zu hören sein.
Ebenso prägt er mit seiner Violine das Programm des Historischen Konzerts: Paganini in Karlsruhe, das Sie im Rahmen des 350jährigen Jubiläums der BADISCHEN STAATSKAPELLE am 7.2.12 um 20 Uhr im GROSSEN HAUS erleben können.
Video-Interview mit Augustin Hadelich
Augustin Hadelich, als Sohn Deutscher Eltern 1984 in Italien geboren und in den USA ausgebildet, hat sich mit seinem poetischen Spiel und seiner glänzenden Technik auf der höchsten Ebene der jungen Geigergeneration etabliert. Seit er 2006 den Internationalen Violinwettbewerb von Indianapolis gewann, erstaunt er durch seine Vielseitigkeit und Stilsicherheit über das gesamte Spektrum des Violinrepertoires hinweg. Er bekam 2009 in New York den „Avery Fisher Career Grant“ und wurde 2011 mit einem Fellowship des Borletti-Buitoni Trusts ausgezeichnet. Solistische Engagements brachten ihn mit zahlreichen großen Orchestern in den USA (Alabama, Colorado, Indianapolis, Houston, Kansas City, New Orleans) und Europas zusammen. 2008 hatte er die Ehre, mit seiner Stradivari „Ex Kiesewetter“ gleich drei Mal in der Carnegie Hall auftreten zu dürfen, 2010 folgte sein Debüt mit dem New York Philharmonic Orchestra.
2. LIEDERABEND: Die Welt des Frederick Delius
Nach der erfolgreichen Premiere Romeo und Julia auf dem Dorfe werden wir Ihnen mit dem 2. Liederabend „Die Welt des Frederick Delius“ den fast in Vergessenheit geratenen Komponisten mit seinen Liedern näherbringen.
Gestaltet wird das Programm von mehreren Ensemblemitgliedern. Eleazar Rodriguez ist in Romeo und Julia auf dem Dorfe als einer der beiden Schiffer besetzt. Der junge Tenor „rettete“ den letzten Liederabend im Dezember nach der Erkrankung von Heidi Melton. Lucas Harbour singt in Romeo und Julia auf dem Dorfe den Bauern Marti. Katharine Tier war bereits als Didon in Berlioz‘ Les Troyens zu erleben und singt in dieser Spielzeit noch die Partie des Octavian in der Wiederaufnahme des Rosenkavalier.
Neben den Norwegischen Liedern von Delius sind dessen Verlaine-Lieder in Kombination mit den Verlaine-Vertonungen von Gabriel Fauré zu hören. Auch Lieder von Edvard Grieg und Charles Ives stehen auf dem Programm. Zudem entführen der erste Konzertmeister der BADISCHEN STAATSKAPELLE Janos Ecseghy (Violine) und Casting Director John Parr am Klavier mit der 2. Violinsonate die Zuhörer in die Welt des englischen Komponisten.
Am 4.2.12 um 20 Uhr im KLEINEN HAUS
Ekaterina Isachenko als Vrenchen in ROMEO UND JULIA AUF DEM DORFE

In der heutigen B-Premiere von ROMEO UND JULIA AUF DEM DORFE wird Ekaterina Isachenko als Gast in der Rolle des Vrenchens zu erleben sein. Sie springt für die erkrankte Stefania Dovhan ein. Auch in der Folgevorstellung am 10.2. wird Frau Isachenko die weibliche Titelrolle verkörpern.
CLUB DER GASTFREUNDE: Kinostart für Schauspieler und Musiker Peter Schneider
Einmal monatlich ist er im Club der Gastfreunde im STUDIO dabei, wenn sich Menschen aus Karlsruhe mit dem Thema Gastfreundschaft und Grillparzers Argonautentrilogie beschäftigen. Im Team mit Regisseurin Mareike Mikat, Bühnenbildnerin Simone Manthey und den Dramaturgen Kerstin Grübmeyer und Michael Nijs arbeitet der Schauspieler und Musiker Peter Schneider an dem Volkstheaterprojekt Der Gastfreund / Die Argonauten.
Er wird ab Mai in den Proben die musikalische Leitung und Einstudierung übernehmen.
Zuvor aber kann man ihn auf der großen Kinoleinwand erleben: in Hans Weingartners (Das weiße Rauschen; Die fetten Jahre sind vorbei) neuem Film Die Summe meiner einzelnen Teile spielt Peter Schneider die Hauptrolle, den Mathematiker Martin, dessen Leben nach einer Erschöpfungsdepression in seine Einzelteile zersprengt wird. Er verliert seinen Job, seine Freundin, fühlt sich verfolgt und flüchtet sich schließlich in den Wald am Rand der Stadt. Dort trifft er einen geheimnisvollen Jungen, der nur russisch spricht. Gemeinsam mit dem Jungen versucht Martin, der Welt zu entfliehen ...
Die Summe meiner einzelnen Teile läuft ab dem 2. Februar im Kino - am 27.2. ist Peter Schneider wieder im STUDIO im Club der Gastfreunde anzutreffen!
Recyclingoper ROBIN HOOD Preisträger bei „365 Orte im Land der Ideen“

Auch bei Wahl der Bundessieger wurde das STAATSTHEATER KARLSRUHE zu einem der drei Nominierten in der Kategorie Kultur ernannt. Der Bundessieger Kultur wird im Herbst 2012 bekannt gegeben.
Mit der Recylingoper Robin Hood von Frank Schwemmer gehört das STAATSTHEATER KARLSRUHE zu den 365 „Ausgewählten Orten 2012“. Damit wird gleich im ersten Jahr der neuen Generalintendanz unter Peter Spuhler das STAATSTHEATER KARLSRUHE in der neu gegründeten Sparte des JUNGEN STAATSTHEATERS mit dem prestigeträchtigen Innovationspreis ausgezeichnet. Die Preisträger im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ gehen kreative Wege, setzen Ideen erfolgreich um und fördern so Innovationen in Deutschland. Die Auszeichnung wird gemeinsam von der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ und der Deutschen Bank vergeben.
Grüne Oper
Mit Robin Hood bringt das STAATSTHEATER KARLSRUHE das Thema Umweltschutz für ein junges Publikum auf die Theaterbühne. Die Kinderoper sensibilisiert das Publikum für Nachhaltigkeit in seiner ganzen Bandbreite. Behutsam wird in der Inszenierung dabei der Umgang mit der Natur verdeutlicht. Das Bühnenbild besteht aus recycelten und recyclebaren Materialien, die Kostüme stammen aus einer Sammelaktion in der Bevölkerung. Im Theaterfoyer weisen Schautafeln auf die unterschiedlichen Faktoren der Energieverwendung im Theater hin. Ein umfassendes Begleitprogramm wird das Theatererlebnis ergänzen. Neben den Sammelaktionen für gebrauchte Kleider, werden beispielsweise auch spezifische Abfallprodukte wie alte CDs gesammelt und im Bühnenbild wiederverwendet.
Mit dem Stück wird der Nachhaltigkeitsgedanke ins Bewusstsein gerufen und dem jungen Publikum auf anschauliche Weise vermittelt.
Im Rahmen einer Vorstellung von Robin Hood wird Generalintendant Peter Spuhler am 4.7.12 die Auszeichnung entgegen nehmen und so gemeinsam mit dem Publikum den Ideenreichtum Deutschlands erlebbar machen.
B-Premiere von ROMEO UND JULIA AUF DEM DORFE am 1.2.
Nach der erfolgreichen Premiere von Romeo und Julia auf dem Dorfe am 28.1.12 im GROSSEN HAUS des BADISCHEN STAATSTHEATERS KARLSRUHE in einer Inszenierung von Arila Siegert und unter der musikalischen Leitung unseres Generalmusikdirektors Justin Brown, wird am 1.2.12 die B-Premiere dieser Oper stattfinden.
Tenor Steven Ebel wird als Sali debütieren und Florian Heidecker als junger Sali. Unsere Ensemblemitglieder Gabriel Urrutia Benet als schwarzer Geiger, Lucas Harbour als Marti und KS. Edward Gauntt als Manz.
Bereits erleben konnten Sie Gabriel Urrutia Benet u.a. als Popolani in Ritter Blaubart, Lucas Harbour u.a. als Panthée in Les Troyens und Ks. Eduard Gauntt u.a. als Il Conte di Monterone in Rigoletto.
1.2.12 um 20 Uhr im GROSSEN HAUS, Einführung um 19:30 Uhr im UNTEREN FOYER
Weitere Vorstellungen im Februar am 10. und 28.2. jeweils um 20 Uhr
Der Vorverkauf für den diesjährigen OPERNBALL beginnt am 1.2.
Am 5.5.12 erstrahlt das STAATSTHEATER KARLSRUHE im Glanz von „Göttern und Diven.“
Unser Programm im GROSSEN und KLEINEN HAUS spielt mit den Göttergestalten der Oper, des Sprechtheaters und des Balletts. Die Göttin des Belcanto krönt den Abend: Edita Gruberova. Die große Koloratursopranistin wird mit ernsten und komischen Arien begeistern.
Zuvor unterhalten Sie Mitglieder des Opernensembles, der BADISCHE STAATSOPERNCHOR sowie die BADISCHE STAATSKAPELLE. Zum Tanz auf der Bühne des GROSSEN HAUSES lädt das Pepe Lienhard-Orchester ein. Durch den Abend führt der Schauspieler und Kabarettist Michael Quast.
Außerdem erwarten Sie Highlights aus der kreativen Küche des Sterne-Kochs Bernd Werner – Restaurant und Hotel Schloss Eberstein.
Vorstellungsänderung am 31.1.: AMPHITRYON statt ORPHEUS
Wegen einer Erkrankung im Ensemble muss die Vorstellung Orpheus steigt herab am Dienstag 31.1.12 um 20 Uhr leider entfallen.
Stattdessen zeigen wir im KLEINEN HAUS das Lustspiel Amphitryon von Heinrich von Kleist.
Die nächste Vorstellung von Orpheus steigt herab findet am 3.2.12 um 20 Uhr statt.
Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit oder können an den Kassen umgetauscht werden.
ROMEO UND JULIA AUF DEM DORFE wiederentdeckt - B-Premiere am 1.2.
Hoch konzentriert verfolgte am gestrigen Abend das Publikum die Premiere Romeo und Julia auf dem Dorfe und belohnte die Künstlerinnen und Künstler mit ausgiebigem Applaus. Die kaum gespielte Oper ist zum ersten Mal in Karlsruhe zu erleben und bildet den Anfang der neuen Reihe „Meisterwerke des 20. Jahrhunderts“ am STAATSTHEATER KARLSRUHE. Am 29.1.12, also einen Tag nach der Karlsruher Premiere, ist auch der 150. Geburtstag von Frederick Delius.
Carsten Süss als Gast und Ensemblemitglied Stefania Dovhan sangen das Liebespaar Sali und Vrenchen – die literarischen Nachfahren von Shakespeares Romeo und Julia aus Gottfried Kellers weltberühmter Novelle. Armin Kolarczyk war in der Partie des schwarzen Geigers zu erleben.
GMD Justin Brown dirigierte die BADISCHE STAATSKAPELLE, den BADISCHEN STAATSOPERNCHOR – mit vielen Chorsolisten – sowie die Bühnenmusiker aus der Karlsruher Hochschule für Musik. Die Inszenierung der Choreografin und Regisseurin Arila Siegert fand in einem Bühnenraum von Frank Philipp Schlößmann statt. Weiße Wände mit schwarzer Schraffur schufen auf den beiden Drehscheiben der Bühne des STAATSTHEATERS die Welt der Liebenden.
Zur Premiere anwesend waren Mitglieder der Delius Society aus Deutschland und den USA sowie Mitglieder des Delius Trust mitsamt ihrem Präsidenten, dem englischen Dirigenten David Lloyd-Jones.
Die B-Premiere findet am 1. Februar 2012 statt. Dann singen Steven Ebel die Partie des Sali und Gabriel Urrutia Benet die Partie des schwarzen Geigers. Am 10. Februar 2012 wird zum ersten Mal Ekaterina Isachenko die Partie des Vrenchen verkörpern.
Vorstellungsänderung 29.1.: ZIGEUNER-BOXER statt IMMER NOCH STURM
Aufgrund einer Erkrankung im Ensemble kann die Vorstellung von Handkes Immer noch Sturm am Sonntag 29.1. im STUDIO des STAATSTHEATERS KARLSRUHE nicht stattfinden. Stattdessen bietet das Schauspiel um 19 Uhr die Uraufführung Zigeuner-Boxer von Rike Reiniger. Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Publikumsgespräch statt. Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit oder können an der Tages- und Abendkasse gegen eine Folgevorstellung getauscht werden.
ORPHEUS: Grosse Gefühle im KLEINEN HAUS
Orpheus steigt herab von Tennessee Williams feierte Premiere im Schauspiel
Nach zweieinviertel Stunden pausenlosen Spiels dankte das Publikum den 12 Schauspielern und dem Regieteam mit langem Applaus: Am Donnerstagabend hatte ein selten gespieltes Stück des großen amerikanischen Dramatikers Premiere im ausverkauften KLEINEN HAUS des STAATSTHEATERS. In dem 1957 in New York uraufgeführten Drama Orpheus steigt herab übersetzt Tennessee Williams den Orpheus-Mythos in eine Kleinstadt im amerikanischen Süden. Er erzählt psychologisch genau die Geschichte eines reisenden Musikers, gespielt von Benjamin Berger, der sich in die Frau (Joanna Kitzl) eines Ladenbesitzers (Hannes Fischer) verliebt und den Hass einer ganzen Stadt auf sich zieht. 1959 wurde das Stück mit Anna Magnani und Marlon Brando unter dem Titel Der Mann in der Schlangenhaut verfilmt.
Regisseur Sebastian Schug hat nach Endstation Sehnsucht zum zweiten Mal Williams inszeniert und dabei auf die emotionale Kraft des Südstaaten-Melodrams gesetzt. Einen Brückenschlag über die Zeiten hinweg hat das Ausstattungsteam unternommen: Bühnenbildner Thimo Plath siedelt Williams' Kleinstadt-Hölle in einem realistischen und zugleich fragmentarischen Raum an, der Assoziationen an die Überreste einer verlassenen Tankstelle mitten im Niemandsland weckt. Kostümbildnerin Nicole Zielke verbindet in ihren Kostümen Elemente aus der Zeit der Entstehung des Stücks mit der Gegenwart, Musiker Johannes Winde mischt moderne Songs mit eigenen Klavier-Kompositionen und Nazgol Emamis Videoprojektionen schaffen eine poetische Bildwelt für die surrealen Momente der Inszenierung.
Vorstellungsänderung 27.1.: ORPHEUS statt FIESCO
Aufgrund einer Erkrankung im Ensemble kann die Vorstellung von Schillers Die Verschwörung des Fiesco zu Genua am Freitag 27.1. im KLEINEN HAUS des STAATSTHEATERS KARLSRUHE nicht stattfinden. Stattdessen bietet das Schauspiel um 20 Uhr die Neuproduktion Orpheus steigt herab von Tennessee Williams.
Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit oder können an der Tages- und Abendkasse gegen eine Folgevorstellung getauscht werden.
Unterzeichnung der ersten Kooperationsvereinbarungen für THEATERSTARTER und ENTER

Generalintendant Peter Spuhler unterschrieb zusammen mit dem Konrektor der Gutenbergschule Karlsruhe, Andreas Rüdiger, die erste Kooperationsvereinbarung der Partnerschulen mit dem JUNGEN STAATSTHEATER. Und am Tag darauf gleich die zweite mit der Direktorin der Werner-von-Siemens Schule Frau Schäfer.
Seit der Spielzeit 11/12 hat das JUNGE STAATSTHEATER begonnen, die Projekte Theaterstarter und Enter aufzubauen und konnte bis zum jetzigen Zeitpunkt 17 Partnerschulen in und um Karlsruhe als Partner gewinnen.
Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 1-4 beginnen das Projekt als Theaterstarter.
Enter richtet sich an Klasse 5-8 der weiterführenden Schulen. Ziel ist es, alle Schüler der jeweiligen Jahrgangsstufe mindestens einmal im Jahr ins Theater zu bringen. Das Projekt beinhaltet den Theaterbesuch zum ermäßigten Preis von 4,50 Euro pro Karte, in dem die Schülerinnen und Schüler ein auf ihre Altersgruppe abgestimmtes Theaterstück aus dem Programm des JUNGEN STAATSTHEATERS erleben. Ergänzt wird der Vorstellungsbesuch durch Zusatzangebote der Theaterpädagogik, die eine ästhetische Auseinandersetzung mit dem sinnlichen Erlebnis der Aufführung anregen und den Kindern und Jugendlichen zugleich einen umfangreichen Einblick in Abläufe und Arbeitsfelder am Theater ermöglichen.
Das neue Programm des STAATSTHEATERS erfreut sich großer Nachfrage, die bereits jetzt die Kapazität des in dieser Spielzeit gegründeten JUNGEN STAATSTHEATERS übersteigt.
Frau Claudia Gruber steht von Seiten des Theaters dieser und allen weiteren Partnerschulen als Ansprechpartnerin und Koordinatorin zur Verfügung. Sie erreichen Sie per Mail unter claudia.gruber@staatstheater.karlsruhe.de oder telefonisch unter 0721/72580918.
SCHWANENSEE: Anais Chalendard Erste Solistin am English National Ballet zu Gast
Morgen in der Wiederaufnahme von Schwanensee freuen wir uns auf Anais Chalendard vom English National Ballett.
Sie wurde im französischen Le Coteau geboren. Am Ecole Nationale de Danse de Marseille Roland Petit erhielt sie bei Dominique Khalfouni ihre Ausbildung zur Tänzerin.
Ihr erstes Engagement führte sie 1999 an die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf, wo sie in Choreografien des dortigen Chefchoreografen und Ballettdirektors Youri Vámos tanzte. Ein Jahr darauf wechselte sie zum Ballett der Staatsoper Berlin unter der Direktion von Vladimir Malakhov. 2003 wurde sie Gründungsmitglied beim Ballett des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Während ihrer fünfjährigen Zugehörigkeit am Badischen Staatstheater tanzte sie das gesamte Repertoire und wurde von Birgit Keil zunächst zur Solistin, bald darauf zur Ersten Solistin ernannt.
Sie kreierte die Titelpartie in Terence Kohlers Anna Karenina, Gamzatti in dessen Die Tempeltänzerin, Carmen in Ray Barras Carmen, verkörperte u. a. die Titelpartie in Peter Wrights Giselle und Julia in Romeo und Julia von Kenneth McMillan. Des Weiteren umfasst ihr Repertoire Ballette von George Balanchine (Paquita, Tarantella, Tschaikowski-Pas de deux und Apollo), Davide Bombana und Renato Zanella.
Mit Beginn der Spielzeit 2008/09 war sie zunächst Solistin des English National Ballets, wo sie nach herausragenden Interpretationen von Manon und dem Sterbenden Schwan bereits ein Jahr später zur Ersten Solistin ernannt wurde. Hier tanzte sie u. a. Julia in Rudolf Nurejews Version von Romeo und Julia, Clara in Wayne Eaglings The Nutcracker, La Flute und La Cigarette in Suite en blanc von Serge Lifar in dem Ballettabend Beyond Ballets Russes und darüberhinaus verschiedene Hauptrollen in dem Balletabend Strictly Gershwin.
2009 wurde ihr der "Emerging Dancer Award" verliehen.
15.2. Öffentliche Generalprobe zu ALESSANDRO - es gibt noch Karten
Am 15.2. haben Sie die Möglichkeit die Öffentliche Generalprobe zu unserer diesjährigen Händel-Oper Alessandro zu besuchen.
Karten können Sie direkt im Internet oder per Mail mailto://kartenverkauf@staatstheater.karlsruhe.de bestellen.
Natürlich auch via Telefon unter 0721 933 333 oder persönlich an der Tageskasse der Theaterkasse in der Baumeisterstraße 11. Montags bis Freitags von 10 bis 18.30 Uhr und am Samstag von 10 bis 13 Uhr.
Aprilvorstellungen von BIG MONEY ab sofort im Verkauf
Das Karlsruhe-Musical Big Money von Peter Lund und Thomas Zaufke spielt weiter im mit großem Erfolg im Kleinen Haus.
Ab sofort sind die Vorstellungen am 1., 4. und 9. April im freien Verkauf.
Karten können Sie direkt im Internet oder per Mail mailto://kartenverkauf@staatstheater.karlsruhe.de bestellen.
Natürlich auch via Telefon unter 0721 933 333 oder persönlich an der Tageskasse der Theaterkasse in der Baumeisterstraße 11. Montags bis Freitags von 10 bis 18.30 Uhr und am Samstag von 10 bis 13 Uhr.
Dominik Günther kitzelt die Wut aus Handkes großem Erinnerungstext
Immer noch Sturm heißt das neue Stück von Peter Handke, das gestern im STUDIO in der Regie von Dominik Günther Premiere feierte. Handke wagt eine Reise in die Biographie seiner Familie und komponiert ein anrührendes Familiendrama vor dem Hintergrund der Partisanenkämpfe der Kärntner Slowenen gegen die Nationalsozialisten.
"(…) Es steckt viel Wut in diesem Text, der eher eine riesige Textfläche ist. Handkes heiliger Zorn – als Sohn einer slowenischen Mutter und eines deutschen Soldaten – entzündet sich am Schicksal der Kärntner Slowenen, die als eine der wenigen Volksgruppen in Europa den bewaffneten Widerstand gegen Nazi-Deutschland wagten. (...)
Der Autor ist auf der Bühne als "Ich" präsent – Ronald Funke spielt diese Figur als nicht mehr ganz jungen Mann in hellem Anzug, als aktiven Erwecker, der seine Vorfahren wiederbelebt und mit ihnen spielt. Genauso oft steht Funke auch passiv-bedröppelt da, als Statist am Rande der Szene, bespöttelt als "Trottel" oder "Wechselbalg", als Youngster, mit dem die Ahnen auch schon mal recht grob umspringen. (…) Viel berührender agiert die Regie dann, wenn sie den Untertitel "Traumspiel" ernst nimmt. Wenn Onkel Gregor, der sich bei Robert Besta vom braven Obstbauern zum gnadenlosen Partisanen-Chef verhärtet, von Hinrichtungen berichtet – und seine Rede sich auflöst in einen leisen, hohen, langgezogenen Klageschrei. Oder wenn die Regie seinen Monolog zu Kriegsende und Befreiung mit gespenstisch nachhallenden Trommelgeräuschen grundiert.
Gegen Ende verdichtet sich Günthers Inszenierung zu starken Momenten. Während die Salzburger Uraufführung in einem langen, melancholischen Monolog Jens Harzers auslief, inszeniert Günther in Karlsruhe diesen Schluss als Pas de deux, als Dialog, als Wort-Ping-Pong zwischen Handkes Lieblingsonkel Gregor und dem Autor-"Ich". Die Ventilatoren machen Wind und erzeugen ein tiefes, unheimliches Brummen: Ja, es ist "immer noch Sturm", das "Ich" muss kräftig dagegen anbrüllen, und die Geschichte ist nichts anderes als "der Teufel in uns". Ein Satz Gregors kann als Credo der Karlsruher Inszenierung gelten: "Du hast kein Recht zum Märchen."
(…) Immerhin gibt sie dem Text jene Wut zurück, die diese Suche nach dem eigenen Leben im Leben der Vorfahren zusammenhält. "Mit euch komme ich zur Besinnung", sagt Handkes "Ich". Wie einer, der außer sich geraten ist. Wie einer, der außer sich war."
Otto Paul Burkhardt, nachtkritik.de
Das Ensemble wurde mit langanhaltendem Applaus bedacht. Die nächste Vorstellung von Immer noch Sturm ist am Sonntag, 29.1. im STUDIO.
DAS NEUE STÜCK I - EINIGE NACHRICHTEN AN DAS ALL
Einige Nachrichten aus dem All von Wolfram Lotz.
Lesung mit Schauspielern des Ensembles & Autorengespräch
Poetisch, dramatisch – neu! Schauspieler des Ensembles stellen aktuelle Stücke und ihre Autoren vor. Im Januar zu Gast ist Wolfram Lotz, Gewinner des Kleist-Förderpreises 2011, der seine tragisch-komischen Helden auf die Suche nach einem Ausweg aus der kosmischen Verlorenheit schickt.
Momentan ist von Wolfram Lotz Der große Marsch im STUDIO zu sehen.
Am 25.01.2012 um 20 Uhr im STUDIO
ZIGEUNER-BOXER zu Gast in der Badischen Landesbibliothek
Am 26.1.2012 um 20 Uhr ist der Zigeuner-Boxer in der Badischen Landesbibliothek zu sehen.
"Ein sehenswertes Stück, auch schon für Jugendliche ab 14 Jahren zu empfehlen, grandios umgesetzt und hervorragend dargestellt von einem ungeheuer ruppig und ausgelaugt aufspielenden Frank Wiegard, dessen Mimik überzeugt, dem ein paar Äpfel, ein Zahnstocher und seine Lippenbewegungen genügen, um das ganze, schwere Los sichtbar zu machen. Weit mehr als ein Lehrstück: „Wut kann helfen, muss nicht, nur die Schläge, welche von Herzen kommen, treffen den Gegner“: touché. Anhaltender Applaus." BNN
JAZZ & LITERATUR
Staatsschauspieler Michael Rademacher liest aus Julio Cortázars Erzählung Der Verfolger, in der ein markantes Porträt des genialen Jazz-Saxophonisten Charlie Parker geschildert wird. Dazu spielt das renommierte Peter Lehel Quartett die unvergesslichen Melodien von Charlie Parker.
Im MITTLEREN FOYER des STAATSTHEATERS treffen literarische Texte rund um das Spielzeitmotto VON HELDEN, gelesen von Schauspielern des Ensembles, auf Jazzklänge der Musiker des Jazzclub Karlsruhe. Die Atmosphäre und die Begleitung, Konterkarierung oder Ergänzung der vorgetragenen Literatur durch Jazzmusik machen diese Sonntagsmatineen zu einem besonderen Höhepunkt der Saison.
In Zusammenarbeit mit dem Jazzclub Karlsruhe e. V.
Am 29.01.2012 um 11 Uhr im MITTLERES FOYER
Karten gibt es hier.
Ab ins Abenteuer Theater- Hospitanten WANTED
DU träumst von einem Theaterberuf und willst sehen wie der in der Praxis aussieht-
DU bist jung, flexibel und engagiert-
Dann suchen wir DICH!
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Weitere Infos und wie du dich bewerben kannst findest du auf unserer Homepage unter JOBS.















