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TERROR - Die Würde des Menschen ist un / antastbar

Klaus Cofalka-Adami, Antonia Mohr, Heisam Abbas, Martin Schulze, Pia Maria Mackert, Sithembile Menck, Gunnar Schmidt, Sebastian Reiß - Foto:

Karlsruhe hat abgestimmt und für "schuldig" befunden (im Gegensatz zu den meisten anderen Vorstellungen in Deutschland).
Davor folgte das Publikum gestern hochkonzentriert der packenden Gerichtsverhandlung, inszeniert von Martin Schulze, auf der Bühne des KLEINEN HAUSES. Terror ist in einem Jahr zum meistgespielten Stück auf deutschen Bühnen geworden. Das interaktive Gerichtsdrama verdankt seine Kraft einem konstruierten, aber realistischen moralischen Dilemma, um den Abschuss einer entführten Passagiermaschine, die ein Terrorist in ein Fußballstadion zu steuern droht.

Das anschließende Publikumsgespräch bildete den „3. Akt“ und ersetzt damit die beiden alternativen Urteilsbegründungen der Textvorlage. Gemeinsam mit den Zuschauern diskutierten Ensemble, Regisseur und Dramaturg angeregt und kontrovers über den Richtspruch und das Stück.

Wir begrüßen mit dieser Produktion unsere neuen Ensemblemitglieder Sithembile Menck und Heisam Abbas, die sich als Anwältin Nelson und Angeklagter Lars Koch dem Publikum vorstellten. Ebenfalls ist das Stück der Start für die Schauspieldirektion von Axel Preuß, der die Dramaturgie des Abends übernahm. Herzlich Willkommen!

Als Gegenpol zu Terror zeigen wir am 1.10. um 19.30 im STUDIO Ich rufe meine Brüder von Jonas Hassen Khemiri. Hier verfolgt der Zuschauer die Perspektive eines potentiellen Terroristen, der wähnt, er habe einen Anschlag mit einer Autobombe verübt.

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