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Die Autorenumfrage der DEUTSCHEN BÜHNE – Die Kritiker über das Theaterjahr 2015/16

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60 Autoren der Fachzeitschrift wurden zu ihren Favoriten, Höhepunkten und Enttäuschungen der vergangenen Saison befragt: „Erwähnenswert ist auch noch das Badische Staatstheater Karlsruhe, das mit zwei Nennungen bei der Gesamtleistung, zweien bei Oper, einer bei Tanz und einer im Bereich Bühne auf insgesamt sechs positive Erwähnungen kommt." (Die Deutsche Bühne)

Die Journalisten Wilhelm Triebold und Eckehard Uhlig sehen das STAATSTHEATER KARLSRUHE in der Kategorie „Beste Gesamtleistung“ an der Spitze – wir freuen uns sehr! Für seine Inszenierung von Der Prophet erhält Tobias Kratzer von Konstanze Führlbeck und Elisabeth Maier eine Nennung in der Kategorie Regie Oper. Sein Ausstatter Rainer Sellmaier außerdem von Konstanze Führlbeck für die Ausstattung der Grand opéra von Giacomo Meyerbeer.

Auch Sebastian Hannaks Visualisierung von Anne Frank  wird als beste Leistung in  der Kategorie Bühne/Raum/Kostüm erwähnt. Für das STAATSBALLETT erreicht außerdem Terence Kohler mit seiner Choreografie das kleine schwarze/the riot of spring eine Nennung.

Drei Bühnenbildner, die vergangene Spielzeit in Karlsruhe gearbeitet haben, werden in der Umfrage gelobt: Philipp Fürhofer für Pique Dame in Amsterdam, am STAATSTHEATER verantwortlich für die Bühne von Macbeth, Raimund Orfeo Voigt, der bei uns das Bühnenbild für I Capuleti e I Montecchi schuf, für König Oedipus in München und Jo Schramm für Eisler on the Beach am Deutschen Theater Berlin. Zuletzt brachte dieser in Karlsruhe die Szenerie für Das Rheingold in der Regie von David Hermann ins GROSSE HAUS. Ein weiteres Teammitglied unseres neuen Rings in Karlsruhe wurde von den Kritikern mehrfach erwähnt: Thorleifur Örn Arnarsson, Regisseur unseres Siegfrieds, für seine Inszenierungen von Molière in Trier und Mutter Courage in Wiesbaden.

Das Performance-Kollektiv Markus & Markus, das bei PREMIÈRES 2015 zu Gast war, wurde bereits zum zweiten Mal als bestes off-Theater vorgeschlagen.

Leider gibt es noch einen weiteren, weniger rühmlichen Spitzenplatz für Karlsruhe aufgrund der Einsparvorhaben der Stadt: „Auf einen starken zweiten Platz schafft es mit sechs Erwähnungen das drohende Kürzungsszenario für das Badische Staatstheater Karlsruhe“, schreibt „Die Deutsche Bühne" zur Kategorie „Enttäuschung“. Eckehard Uhlig und weitere Autoren erwähnen die geplanten Sparmaßnahmen insbesondere der Stadt Karlsruhe als größte Ernüchterung der Spielzeit. „Die drastischen Etatkürzungen für das Theater Karlsruhe: Der Verlust von 11 Millionen Euro käme dem Wegfall einer Sparte gleich. Das Staatstheater wäre in seiner Existenz bedroht“, fasst Elisabeth Maier die Situation zusammen. Auch Volker Oesterreich, Georg Rudiger, Stefan Keim und Konstanze Führlbeck erwähnen die kritische Situation mit deutlichen Worten.

 

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