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Internet und Politik auf GASTSPIEL

Nicolas Ehler, Leiter Goethe Institut Nancy, Regisseur Jan-Christoph Gockel, Schauspieler Thomas Halle & Dramaturg Jakob Schumann beim Publikumsgespräch - Foto:

Bravi und Riesenapplaus für Thomas Halle in Ich bereue nichts: Das Publikum in Karlsruhes Partnerstadt Nancy, darunter viele Studierende des französisch-deutschen Zweigs der Universität Science Po, war begeistert von der Glanzleistung des Schauspielers, der virtuos mit drei Sprachen jonglierte – und vom Text, den Halle zusammen mit Regisseur Jan-Christoph Gockel und Autor Konstantin Küspert erarbeitet hatte. Intendant Michel Didym begrüßte die deutschen Gäste als wichtigste Partner bei der Aufgabe, Menschen aus ganz Europa und darüber hinaus ins Gespräch zu bringen. Chefdramaturg Jan Linders betonte, die Antworten der Künste auf neuen Nationalismus und Populismus seien Grenzüberschreitung, Austausch und Koproduktion.

Die Suche nach dem perfekten Bild für Edward Snowden, den Kämpfer gegen allgemeine Überwachung, ist durch die jüngste Diskussion um den Einfluss des Internets auf die Politik und der umgekehrt erneut dringlich. Das SCHAUSPIEL eröffnete mit der Produktion zum fünften Mal das Festival NEUE STÜCKE des Partnertheaters Théâtre de La Manufacture. Das diesjährige Gastspiel wurde unterstützt vom Goethe-Institut Nancy, der European Theatre Convention und der Stadt Karlsruhe. Nach dem Auftritt beim HIGHFEST in Armenien war dies nun der zweite Auslandsbesuch mit einer Inszenierung des STAATSTHEATERS zu diesem Thema, das Menschen in der ganzen Welt berührt und bewegt.
Thomas Halle wurde 2015 für den Monolog mit dem Günther-Rühle-Preis der Deutschen Akademie für Darstellende Künste ausgezeichnet.

Im STUDIO ist die Produktion wieder zu sehen am 30.11. und 28.12.
Alle Infos dazu finden Sie hier.

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