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Das weltoffene Theater: MAXIMAL REGIONAL, MAXIMAL INTERNATIONAL

„In einer Zeit, in der neue Mauern errichtet und Grenzen gezogen werden, sehen wir uns Kulturinstitutionen in der Pflicht, an die grenzüberschreitende Kraft der Kunst und die allgemein menschlichen Werte zu erinnern!“ – so eröffnete Generalintendant Peter Spuhler ein Pressegespräch, in dem er die internationalen Aktivitäten des STAATSTHEATERS in den vergangenen fünf Spielzeiten sowie die neu geplanten Koproduktionen und Austauschgastspiele vorstellte. Das STAATSTHEATER ist mittlerweile eines der international am meisten vernetzen und gefragten Häuser aus dem deutschsprachigen Raum, und das in allen Sparten.

Jede Sparte hat ihre eigene Strategie der internationalen Zusammenarbeit entwickelt. Die OPER arbeitet als Mitglied des Netzwerks Opera Europa mittlerweile mit den renommiertesten Opernhäusern und koproduziert große Opern mit Brüssel, Antwerpen/Gent, Luxemburg, Montpellier, San Francisco und Tel Aviv. Das STAATSBALLETT ist mit seinen opulenten Handlungsballetten immer wieder in Asien zu Gastspielen eingeladen. Das SCHAUSPIEL eröffnet regelmäßig das Festival „Neue Stücke“ in der Partnerstadt Nancy; sein zum Theatertreffen eingeladenes Dokumentarstück Stolpersteine Staatstheater ist in Danzig, Prag, Tallinn, Peking, Shanghai und Tiflis zu sehen. Das JUNGE STAATSTHEATER bringt im Dezember, als erste deutsche Bühne, Theater für die Allerkleinsten in den Iran.

SCHAUSPIEL und JUNGES STAATSTHEATER haben darüber hinaus durch die Mitgliedschaft im Netzwerk ETC große Erfahrung in der gemeinsamen Entwicklung von mehrsprachigen Stücken wie dem Klassenzimmerstück Fragen fragen mit Straßburg, Die Uhr tickt mit der Partnerstadt Temeswar in Rumänien, Love hurts mit Israel und Happy Hunting Ground zu Beginn dieser Spielzeit mit Thailand. Zwei Koproduktionen mit zwei Theatern aus Georgien, dem Gastland der Buchmesse 2018, sind in Vorbereitung.

Alle Koproduktionen sind nur möglich durch Drittmittel, z.B. der Kulturstiftung des Bundes, des Goethe Instituts, der Gesellschaft der Freunde des BADISCHEN STAATSTHEATERS und aus dem Sonderetat der EUROPÄISCHEN KULTURTAGE. Chefdramaturg Jan Linders: „Koproduktionen sind die erweiterte Stufe der Zusammenarbeit. Gemischte Teams von Schauspielern, Regie und Ausstattung leben und arbeiten über mehrere Wochen in beiden Ländern zusammen – Theaterformen und Organisationskulturen begegnen sich. Diese neue Mischung ist für alle, die sie erlebt haben, prägend: für die Künstler, aber auch die Zuschauer.“

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und die Stadt Karlsruhe begrüßen die internationale Vernetzung des STAATSTHEATERS. Der Erste Bürgermeister der Stadt Wolfram Jäger: „Karlsruhe ist stolz, dass das STAATSTHEATER in den letzten Jahren immer öfter in alle Welt eingeladen ist. Damit sind die Künstler Botschafter der Stadt, des Landes Baden-Württemberg und Deutschlands.“

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