Das Theaterblog mit Artikel rund um das Theater


Geschrieben von Julia Nierstheimer, Marketing in Schauspiel am um

Am Samstag, 13.2. zeigen wir zum letzten Mal Bakchen von Raoul Schrott nach Euripides. Anschließend laden wir die Zuschauer dieser Vorstellung eintrittsfrei zur After-Abschlussparty mit den Schauspielern und anderen Mitarbeitern des Badischen Staatstheaters Karlsruhe ein. Wir feiern ab 21.40 Uhr bis in die frühen Morgenstunden...

Am turntable stehen die Mood Residents inkl. Shahrokh.

Faschingsfreie Zone @ Nancyhalle wird vom Badischen Staatstheater Karlsruhe und der mood-lounge organisiert.

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Geschrieben von Bettina Weiler in Schauspiel am um

Vielen Dank für eure Probenberichte zu "Alles" und die Ausstellung, die ihr für das Inselcafé organisiert habt!

Für alle Interessierten hier auch ein Interview mit Rafael Spregelburd zum Stück, das ich vor Probenbeginn mit ihm geführt habe.


""Alles" Premierenklasse" vollständig lesen
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Geschrieben von Hendrik Dörr in Schauspiel am um

Liebe LeserInnen,

im Dezember begann eine Arbeit zusammen mit dem Literaturkurs des Heisenberg Gymnasiums. Die SchülerInnen sollten sich mit dem Stück "ALLES" von Rafael Spregelburd auseinandersetzten, welches am Do, den 21.01. um 20 Uhr in der INSEL unter der Regie des Autors Premiere haben wird.

Die SchülerInnen bekamen das Stück und nach den Schulferien die Möglichkeit einige Proben zu besuchen. Sie werden zur Premiere u. a. eine kleine Ausstellung im INSEL-Cafe aufbauen und nach Möglichkeit einige Interviews mit Produktionsbeteiligten führen.Ebenso lassen Sie uns an Ihren Erfahrungen bei den Proben teilhaben. Hier Ihre Berichte.

Bitte fühlen Sie Sich frei, zu kommentieren.


"Premierenklasse "ALLES"" vollständig lesen
Kommentare (2)
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und hier der Bericht von der ersten Hauptprobe am Montag, den 18.01.:

„Etwas skeptisch betrat ich den Probenraum. Nachdem ich das Stück gelesen hatte, konnte ich mir nicht recht vorstellen, wie es auf der Bühne aussehen sollte. Wie sollte der Zuschauer die teilweise etwas abstrakte Handlung ohne all die Zusatzinformationen, die wir beim Lesen von „Alles“ erhielten, verstehen können. Aber kaum hatte die Probe begonnen, sah man auch schon, wie das Ganze Form annahm, und ich verstand, dass dieses Stück wirklich für die Bühne gemacht ist. Den ersten Teil fand ich gut gelungen, denn, obwohl die Tatsache der unsichtbaren Gegenstände die Handlung im Text so kompliziert erscheinen lässt, hat man beim Zusehen gar kein Problem. Der zweite Teil hingegen nahm einen mit all den Besonderheiten und komischen Situationen gefangen. Als besonders herausragend empfand ich die Figur der DaiChi, die beim Lesen noch sehr leicht übersehen wird, im Stück momentan aber durch ihre stummen Handlungen und kurzen Einwürfe die Gesamtsituation enorm auflockert. Genauso gut finde ich den Charakter des Fano. Es überraschte mich selbst beim Zusehen, dass man den komplexen Gedankengängen Fanos zum Thema der Freiheit doch so gut folgen kann. Der dritte Teil wirkte nun auch sehr gut, da er die Tragik der Situation, in der sich die beiden Hauptcharaktere befinden, besonders schön zeigt, vor allem auch durch die Hintergrundmusik. Vergleicht man es alleine mit der Probe des Samstagmorgens, so sieht man die Entwicklung, die das Stück gemacht hat.
Ich persönlich hatte den Eindruck, dass teilweise relativ große Textteile vorhanden waren, an die ich mich nicht erinnern konnte, sie in der Urfassung gelesen zu haben. Dennoch empfinde ich diese Einfügungen nicht als negativ, sondern würde vielmehr sagen, dass sie sich in das Stück gut einfügen und es bereichern.
Ich würde diese erste Hauptprobe zusammenfassend als durchaus gelungen bezeichnen und muss sagen, dass ich nun, trotz meiner Skepsis, voll überzeugt bin.“
#1 Hendrik Dörr am 21.01.2010 13:29
und nun noch der Bericht der zweiten Hauptprobe am Dienstag, den 19.01.:

„Am Dienstagabend fand die zweite Hauptprobe statt. Im Gegensatz zur ersten sollte das Stück dieses Mal mit einer Pause nach dem ersten Teil aufgeführt werden, was nach unserem Ermessen auch eine gute Auflockerung bringt.
Aus unserem Kurs haben vier Schüler die Probe besucht, zwei davon zum ersten Mal. Ich persönlich hatte bisher nur die Probe am 16. Januar besucht sowie davon berichtet und war freudig überrascht über den enormen Fortschritt in der kurzen Zeit.
Bei der Szenischen Probe am Samstag war nur das Probenlicht vorhanden. Bei den Hauptproben wurden die ganze Beleuchtung und die Lichteffekte, wie das Blitzlicht am Anfang des dritten Teils, hinzugeschaltet. Allein schon durch die Beleuchtung wirkte die Atmosphäre viel authentischer. Hinzu kam, dass, bis auf kleine Ausnahmen, die Musikeinspielungen und Bildprojektionen diesmal zeitlich richtig abgestimmt waren. Was uns alle noch etwas störte, ist das teilweise gleichzeitige Sprechen des Erzählers und der Figuren. Da beide wichtig sind, besonders die Informationen des Erzählers, wäre es schade, wenn man das aus akustischen Gründen nicht richtig versteht.
Soweit generell und nun jeweils zu den Teilen: Es überraschte diejenigen von uns, die auch die erste Hauptprobe besucht hatten, immer wieder, dass keine großen Unterschiede zu sehen, jedoch unzählige kleine Veränderungen zu der vorherigen Probe festzustellen waren. Wir konnten beobachten, wie akribisch an jeder Einzelheit gefeilt wird, bis es in den Augen des Regisseurs perfekt ist. Manchmal haben wir eine Veränderung noch nicht mal bemerkt. Auffällig sind natürlich immer Veränderungen im Kostüm, so beispielsweise die hübsch türkis gepunktete Strumpfhose der Bélen und die Perücke von Diana, die gut zu der Figur passt und die vermeintliche Nähe zu Nelly entfernt. Natürlich ist uns auch aufgefallen, dass alles viel flüssiger lief und beispielsweise Celina im Vergleich zur Probe am Samstag auch sicherer auftrat. Bei dem eingespielten Film am Anfang des ersten Teils hatten wir zuvor die Länge von ca. 4 Minuten und den fremden Mann im Bild bemängelt, was sich jedoch auch zum Positiven verändert hatte.
Teilweise erübrigten sich aber bei dieser zweiten Probe auch unsere noch ausstehenden Fragen. So hatten sich einige von uns am Montag gewundert, ob es Absicht war, dass Dai Chi ihre Perücke verliert, Celina das benutzte Taschentuch aus der Hose fällt und Ramiro Geld am „Schaf“ abheben will. Da in der zweiten Probe genau diese Stellen noch mehr betont wurden, war uns klar, dass dies keine Versprecher und Missgeschicke waren. Folglich fielen uns natürlich auch die tatsächlichen kleinen Pannen auf. So ist in der ersten Szene am Montag dem Besucher das Geld heruntergefallen, während in der dritten Szene am Dienstag das neu hinzugefügte Babyfon anfänglich nicht funktionierte und Ramiro mit Dai Chis Haarklämmerchen aus Teil zwei herumlief.
Aber Patzer gehören zum Theater genauso dazu wie Auseinandersetzungen, sonst wäre es ja schließlich langweilig und emotionslos. Wir Schüler aus dem Literatur-Kurs haben an diesem Abend viel gelacht und viel nachgedacht. In diesen drei Tagen Probenbesuch haben wir acht jedenfalls einen guten Einblick in die Arbeit von Schauspielern, Regisseur, Dramaturgin sowie Regieassistentin bekommen und freuen uns auf weitere Erlebnisse und Begegnungen während des Theaterprojektes.“
#2 Hendrik Dörr am 21.01.2010 13:37
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Geschrieben von Caroline Bultmann, Praktikantin Presse-/Öffentlichkeitsarbeit in Schauspiel am um



Anlässlich des Nikolaustages wurden 200 Kinder am 7. Dezember 2009 zu einer kostenlosen Vorstellung des Weihnachtsmärchens „Aschenputtel“ ins Schauspielhaus eingeladen. Die kleinen Gäste kamen mit ihren Betreuern aus verschiedenen sozialen und pädagogischen Einrichtungen der Region. Mit gespannter Erwartung und lebhafter Anteilnahme verfolgten die Kinder die Geschichte von Aschenputtel und ihrem Prinzen. Im Anschluss an die Vorstellung des Zaubermärchens gab es noch eine besondere Überraschung. Schauspieler Georg Krause kam als Nikolaus verkleidet auf die Bühne. Im Gepäck hatte er viele süße Nikolauspräsente, die von der Firma METRO gestiftet wurden. Aufgeregt und mit leuchtenden Augen nahmen die Kinder ihre Geschenktüten von Nikolaus und Aschenputtel-Darstellern entgegen. Viele kleine Besucher nutzten die Gelegenheit, um mit den Schauspielern ins Gespräch zu kommen und sich Autogramme geben zu lassen. Was für eine Bescherung!

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Geschrieben von Julia Nierstheimer, Marketing in Das Theater am um

Nur 5 Euro für Schüler und Studierende

Im Dezember vereinigen sich das Badische Staatstheater Karlsruhe und der Club „Stadtmitte“ wieder zur „Staatsmitte.“ – Und das bedeutet Theater, Tanz und Party zum Kombipreis, denn euer Theaterticket gilt an diesem Abend auch als Freikarte in Karlsruhes angesagten Club Stadtmitte. Im Badischen Staatstheater Karlsruhe habt ihr die Wahl zwischen 4 verschiedenen Stücken.

 20 Uhr • Schauspielhaus

Die Kontrakte des Kaufmanns (...ist leider schon ausverkauft...)

Eine Wirtschaftskomödie von Elfriede Jelinek

20 Uhr • Opernhaus

 Tanz – Raum – Licht

Ballettabend in fünf Teilen

20 Uhr • Nancyhalle

BAKCHEN

von  Raoul Schrott - Neudichtung nach Euripides

20 Uhr • INSEL

 Eurydike trennt sich (Uraufführung)

von Alice Munro

 

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Geschrieben von Sonja Druyen, Volontärin Presse-/ Öffentlichkeitsarbeit in 5 Fragen an... am um


Vormittags war Margrit Poremba, Musiktheaterdramaturgin, noch auf der Probe zu „Cosí fan tutte“, am späten Nachmittag besuche ich sie in ihrem Büro.


1. Seit wann sind Sie am Badischen Staatstheater? Und wo waren Sie davor?
Seit 33 Jahren mache ich Theater, hierher bin ich mit Achim Thorwald zur Spielzeit 2002/03 gekommen. Angefangen habe ich in Hildesheim, dann ging ich nach Bremerhaven, ich war überall immer sehr lange, sieben, acht Jahre, dann zehn Jahre in Wiesbaden und nun schon wieder sieben Jahre in Karlsruhe.


"Fünf Fragen an … Margrit Poremba" vollständig lesen
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Geschrieben von Donald Berkenhoff, Dramaturg und Regisseur in Schauspiel am um

(Am Beispiel "Kontrakte des Kaufmanns" von Elfriede Jelinek.)

Immer am Sonntag vor dem Premierentermin im Schauspielhaus bieten wir diese Veranstaltung an. Von der Produktionsdramaturgie sehr unterschiedlich zusammen gestellt, wird eine Einführung in Stück und Inszenierung gegeben. Das Ganze ist, zumeist, mit einem Gespräch mit den Beteiligten verbunden. Hin und wieder haben wir auch den Autor da, der aus seinen Texten liest. Manchmal auch, wenn dies die Produktion anbietet, Musik.

Am Sonntag vor der Jelinek-Premiere werden wir kurze Texte aus dem Stück vorstellen, Texte von Elfriede Jelinek über das Theater, die Schauspieler, die Regisseure. Einen längeren Text über die Bankenmisere (auch von E.J.), im Umfeld von "Kontrakte" entstanden und auch einiges aus ihrer Biografie.

Aus der Produktion nehmen teil: Robert Besta, Jörg Seyer, Christian Schulz, Christoph Wünsch und als Gast habe ich noch Uschi Reiter eingeladen.

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Geschrieben von Donald Berkenhoff, Dramaturg und Regisseur in Schauspiel am um

Die österreichischen Theaterpreise "Nestroy" wurden vergeben. Zwei Inszenierungen von Jelinek-Stücken wurden ausgezeichnet. Die Inszenierung der Münchner Kammerspiele von "Rechnitz (Der Würgeengel)" erhielt den Preis für die bester deutschsprachige Inszenierung und die Inszenierung "Bambiland" des TheaterCombinatWien erhielt die Auszeichnung für die bester off-Theater-Inszenierung.

Wir zeigen ab dem 28. November das neueste Stück der Nobelpreisträgerin "Die Kontrakte des Kaufmanns".

NOCH MEHR!!!! In der Kritikerumfrage der Zeitschrift "Theater heute" wurde Frau Jelinek mit ihren beiden neuen Stücken "Rechnitz" und "Die Kontrakte des Kaufmanns" zur "Besten deutschsprachigen Dramatikerin des Jahres 2009" gewählt. Bei dem Festival "Stücke" wurde ihr Stück "Rechnitz" bestes Stück der Spielzeit.

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Geschrieben von Sonja Druyen, Volontärin Presse-/ Öffentlichkeitsarbeit in 5 Fragen an... am um

Heute startet sie, die Reihe "Fünf Fragen an..." - kurze oder längere Interviews mit den verschiedensten Persönlichkeiten aus dem Mikrokosmos Theater.

Wer durch den Bühneneingang ins Theater will, kommt nicht unbemerkt an ihnen vorbei: An der Pforte teilen sich Elke Bayer, Dorothea Marsch und Carmen Weber den Dienst. Tagsüber wuselt meistens Frau Bayer hinter der Glasscheibe herum und hat immer ein offenes Ohr und ein freundliches Lächeln für alle. Ich erwische Sie gerade in einer ruhigen Minute.


"Fünf Fragen an…Elke Bayer" vollständig lesen
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Geschrieben von Donald Berkenhoff, Dramaturg und Regisseur in Schauspiel am um

Die engültige Zusammenstellung der Texte ist zumeist sehr spät fertig. Deshalb kann man hier für die Interessierten kurz vorher schreiben, was gelesen wird. Diesmal wollen wir uns mit Texten rund um das Theater beschäftigen.

Eva Derleder liest "Leben auf Probe" von Thomas Oberender

Thomas Birnstiel liest "Das Theater und die Pest" von Antonin Artaud

Jochen Neupert liest "Das heilige Theater" von Peter Brook

Es moderiert, wie fast immer, Michael Hübl von den BNN.

Im Dezember gibt es wieder Texte zum Fest.

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