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Rafaelle Queiroz

Rafaelle Queiroz

Foto: Ariel Oscar Greíth

Rafaelle Queiroz wurde in Brasilien geboren und begann ihre Tanzausbildung in Rio de Janeiro. Beim Seminário Internacional de Dança de Brasília 2007 wurde sie mit der Silbermedaille ausgezeichnet, verbunden mit einem Stipendium der Tanzstiftung Birgit Keil zum Studium an der Akademie des Tanzes Mannheim. In der Spielzeit 2008/09 war sie studienbegleitend Mitglied des Ballettstudios des STAATSTBALLETTS KARLSRUHE. Bereits hier machte sie in Thiago Bordins Ein fremder Klang solistisch auf sich aufmerksam. 2009 war sie Finalistin beim Prix de Lausanne und erhielt im selben Jahr beim Youth America Grand Prix in New York den Sarah Chapin Langham Award. Noch während ihrer Studienzeit tanzte sie mit Flavio Salamanka bei der Ballett Gala 2009 den Pas de Deux aus dem II. Akt von Christopher Wheeldons Schwanensee.
Zur Spielzeit 2009/10 wurde sie Mitglied des STAATSBALLETTS KARLSRUHE und debütierte bereits in ihrer ersten Saison als Odette/Odile in Christopher Wheeldons Schwanensee. Es folgten die Partien der Hora Frau in Tim Plegges Momo, Myrtha in Peter Wrights Giselle und Eurydike in Tim Plegges Orpheus. Zur Spielzeit 2013/14 wurde sie von Ballettdirektorin Birgit Keil zur Solistin ernannt, zur Spielzeit 2016/17 erfolgte die Ernennung zur Ersten Solistin.
Sie tanzte Olga als Erwachsene in Dornröschen – Die letzte Zarentochter, im Spanischen Tanz und als Solistin im Kristallwalzer in Der Nussknacker – Eine Weihnachtsgeschichte, Coco Chanel und eine der drei Modelle und Musen in Terence Kohlers das kleine schwarze / the riot of spring, die Titelrolle und die Erste Sylphide in Peter Schaufuss‘ La Sylphide sowie Katharina und Bianca in John Crankos Der Widerspenstigen Zähmung. Zu ihrem Repertoire gehören u. a. Frederick Ashtons Frühlingsstimmenwalzer, Transcended von Terence Kohler und Sonate von Uwe Scholz. Sie kreierte die Frau des Gerichtsdieners in Davide Bombanas Der Prozess, Margot Frank in Reginaldo Oliveiras Anne Frank sowie zuletzt die Titelpartie in Jiří Bubeníčeks Ballettmärchen Rusalka. 2016 wurde sie mit dem YOUNG STAR BALLET AWARD ausgezeichnet.

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