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Sebastian Hannak

Sebastian Hannak

Foto: Jochen Klenk

Sebastian Hannak studierte Bühnen- und Kostümbild an der Kunstakademie Stuttgart bei Jürgen Rose und Martin Zehetgruber. Währenddessen verbrachte er einen Arbeitsaufenthalt bei David Hockney in Los Angeles und war als Assistent und Mitarbeiter in Darmstadt, Hamburg und Zürich u. a. bei Klaus-Michael Grüber, John Neumeier und Johann Kresnik tätig.
Seine Raumgestaltungen für Oper, Schauspiel, Tanztheater und Ballett führen ihn an namhafte Häuser im deutschsprachigen Raum, u. a. an die Staatsoper Stuttgart unter Klaus Zehelein, wo er verschiedene Uraufführungen erarbeitete, zum Hessischen Staatsballett unter Tim Plegge, mit dem er Aschenputtel und Kaspar Hauser erarbeitete, sowie zu der Tanzkooperation pvc unter Joachim Schloemer, bei der das Tanzstück Louder! can you hear me von Eun-Me Ahn von arte im Format Tanzfilm produziert wurde.
Weitere Arbeiten u.a. in Berlin, Theater Bonn (Das Fest, Kabale und Liebe, 3 Schwestern), Staatstheater Braunschweig, Oper Dortmund (Hamlet/Jost, 2011), Schauspiel Frankfurt, Freiburg, Heidelberg (Polifemo, 2012, La Boheme, 2007), Oper Halle (Phaedra/Henze, 2015, Arabische Nacht/Jost, 2009), Konstanz, Nationaltheater Mannheim (Hoffmanns Erzählungen, 2010), München (Faust, 2008, Fairy Queen, 2009), Osnabrück, Staatstheater Saarbrücken, Staatsoper Stuttgart, Landestheater Salzburg, Regensburg und Zürich. Zusammenarbeit u. a. mit den Regisseuren Christof Nel, Martin Nimz, Florian Lutz, Hansgünther Heyme, Tim Plegge, Reginaldo Oliveira, Jörg Mannes, Eun-me Ahn, Marie Bues, Michael v. z. Mühlen, Simon Solberg.
Am STAATSTHEATER KARLSRUHE schuf er innovative Kreationen für alle drei Sparten SCHAUSPIEL, BALLETT und OPER. Darunter befinden sich im SCHAUSPIEL die Raumbühne für Glasperlenspiel sowie Räume für Jakob der Lügner und Gas I & II. Im BALLETT entwarf er die Bühne für Momo, für den preisgekrönten Dreiteiler Mythos und zuletzt für Anne Frank. Mit Die Walküre gab er sein Karlsruher Operndebüt.
Sebastian Hannaks Arbeiten wurden mehrfach zum Raum des Jahres nominiert und ausgestellt, u. a. auf der Prager Quadriennale 2007 im deutschen Pavillon. 2005-07 war er Stipendiat der Akademie Musiktheater Heute, seit 2015 ist er dort als Alumnibeirat tätig, im selben Jahr war er dort auch Juror der Sparte Bühnen- und Kostümbild. Sebastian Hannak gestaltete für die Fachzeitschrift „Die deutsche Bühne“ die Titelseiten 2008 und veröffentlichte Grafiken, Theaterfotos und einen Beitrag im Schwerpunktheft „Opernrecycling“. Zudem engagiert er sich in verschiedenen Gremien für Szenografie und veröffentlicht regelmäßig Textbeiträge in Fachzeitschriften und hält Vorträge. 2015 Vortrag an der Uni Stuttgart „Mechanik der Erinnerung“. In der Fachzeitschrift „Bühnentechnische Rundschau“ veröffentlichte er 2015 im „Sonderband Bühnenbild“ einen Beitrag zu dem Raum für Phaedra, 2014 zu Gas I & II, 2010 zu Hoffmanns Erzählungen, 2006 zu dem Musiktheater fremd. Zudem editiert er eigene Bücher.
Sebastian Hannak ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er lebt und arbeitet in Heidelberg.

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