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Franco Fagioli

Franco Fagioli

Foto: Julian Laidig

Franco Fagioli ist der virtuoseste Countertenor der heutigen Zeit. Die Schönheit seiner Stimme, die drei Oktaven umfasst, wird genauso wertgeschätzt wie seine meisterhafte Technik, mit der er neue Bühnenstandards setzt. Als erster Countertenor unterzeichnete er im vergangenen Jahr einen Exklusiv-Vertrag beim Label Deutsche Grammophon. Der Startschuss seiner internationalen Karriere fiel 2003, als er den Bertelsmann-Gesangswettbewerb „Neue Stimmen“ gewann. Bereits zwei Jahre später debütierte er als Giulio Cesare am Opernhaus Zürich an der Seite von Cecilia Bartoli. Seit 2006 ist er einer der Stars der INTERNATIONALEN HÄNDEL-FESTSPIELE KARLSRUHE, wo er in Partien wie Giulio Cesare, Ariodante und Riccardo Primo glänzte. Zu weiteren wichtigen Opernhäusern, an denen er in den vergangenen Jahren Erfolge feierte, gehört das Royal Opera House Covent Garden in London, das Théâtre des Champs Elysées, die Opera Royal de Versailles sowie die Opernhäuser in Köln, Helsinki und Dresden. Sein Arbace in Vincis Artaserse (2012) und das Soloalbum Caffarelli (2013) zeugen auch auf CD von Franco Fagiolis fantastischem Niveau. Zu seinen jüngsten Aufnahmen, auf denen er hochvirtuose Partien übernahm, zählen Hasse Siroe, Vincis Catone  in Utica und Pergolis Adriano in Siroe (Decca) sowie Glucks Orfeo (Archiv). Seine erste Solo-CD bei der Deutschen Grammophon ist für Herbst 2016 geplant, nach deren Veröffentlichung eine Europatournee folgt. In den kommenden Monaten verkörpert er u. a. Cecilio in Mozarts Lucio Silla, mit der er auf Europatournee geht, Piacere in Händels Il trionfo del Tempo e del Disinganno als Debüt beim Festival in Aix-en-Provence sowie die Titelpartie in Cavallis Oper Eliogabalo, die seinen Einstand an der Opéra National de Paris sein wird. In Zingarellis Giulietta e Romeo ist er 2016 wieder bei den Pfingstfestspielen Salzburg in der Partie des Romeo zu erleben. 

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