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Mely Kiyak

Mely Kiyak

Foto: Ute Langkafel

Mely Kiyak ist Schriftstellerin und Kolumnistin. Ihre Essays, Analysen und Radiofeuilletons erscheinen regelmäßig in der ZEIT, FAZ, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, taz und Deutschlandradio Kultur.
Für die Frankfurter Rundschau und Berliner Zeitung schrieb sie bis Mai 2013 eine wöchentliche politische Kolumne. Nach fünfjähriger Kolumnistentätigkeit wechselte sie im Juni 2013 zu ZEIT Online und schreibt die Serie „Türkische Tage“.
Mely Kiyak nimmt regelmäßig an journalistischen Formaten im Fernsehen teil. Wie u.a. „ARD Presseclub“ oder „Thadeusz und die Beobachter“.
Sie hat in zahlreichen Anthologien veröffentlicht, schreibt Bücher und inszeniert Theaterabende u.a. „NSU Zwischenrufe. Aufrücken!“, „Buchinszenierungen“ mit Schauspielern und/Musikern oder „TV Theater“ (auf der Theaterbühne nachgespieltes Fernsehen).
Gemeinsam mit Schwester Christa Weinrich OSB (Dipl. Ing. für Gartenbau) gibt sie dreimal im Jahr die Gartenzeitschrift „Winke für den Biogärtner“ (älteste deutschsprachige Gartenzeitschrift für biologischen Gartenbau) heraus. Im Benediktinerinnenkloster Abtei zur Heiligen Maria Fulda ist sie neben ihrer journalistischen Tätigkeit mehrere Jahre in die Gärtnerinnenlehre gegangen.

Bibliographie:

2006 Zweiheimisch - bikulturell leben in Deutschland, edition Körber, Hamburg
2007 10 für Deutschland - Gespräche mit türkeisstämmigen Abgeordneten, edition Körber, Hamburg
2011 Ein Garten liegt verschwiegen. Von Nonnen und Beeten, Natur und Klausur, Hoffmann und Campe, Hamburg
Februar 2013 Briefe an die Nation und andere Ungereimtheiten, S. Fischer Verlag, Frankfurt/Main
Mai 2013 Herr Kiyak dachte, jetzt fängt der schöne Teil des Lebens an, S. Fischer Verlag, Frankfurt/Main
Dezember 2013 Istanbul Notizen erscheint im neu gegründeten Digitalverlag shelff, Ein Reisejournal über ihren Aufenthalt 2013 in der Türkei.
Im Frühjahr 2014 wird Kiyaks erstes Theaterstück uraufgeführt. Es handelt von den politischen Verhältnissen in der Türkei.
Ehrenmitgliedschaften: 2006 - 2009 Mitglied der Islamkonferenz (berufen von damaligen Innenminister Wolfgang Schäuble)
2008 – 2013 Mitglied des Goethe Institutes (berufen vom damaligen Außenminister Frank-Walter Steinmeier), seit 2011 Mitglied der Gesellschaft zur Förderung der Gartenkultur. 2012 ist Mely Kiyak mit dem Theodor-Wolff Preis ausgezeichnet worden, dem renommiertesten Journalistenpreis der deutschen Zeitungen.

Mely Kiyak ist seit Winter 2013 Deutschlands erste Theaterkolumnistin an der Berliner Staatsbühne Gorki, wo sie vierzehntägig politische und gesellschaftskulturelle Ereignisse kommentiert. Die Seite www.gorki.de/kolumne wird in Zusammenarbeit mit dem Grafiker Deniz Keskin eigenständig von ihr gestaltet. Seit März 2014 findet monatlich in der Schwankhalle Bremen ihre Talkrevue Kiyak, Werner, Begemann und Friends - eine infernalische Stadtkritik statt. Gemeinsam mit Kollegen (u.a. Yassin Musharbash, Die ZEIT, Özlem Gezer, DER SPIEGEL und Deniz Yücel, taz) führt sie seit 2012 regelmäßig die Leserbrief - Show HATE POETRY Hassmails und andere deutsche Gebrauchsliteratur in verschiedenen Stadt-, Staatstheater- und Kabarettbühnen Deutschlands auf. Mely Kiyak engagiert sich zudem als Initiatorin in verschiedenen Initiativen, für einen Dialog und eine Zusammenarbeit zwischen den Kulturschaffenden.

2 Beispiele:
Im Mai 2014 hat Mely Kiyak die Europäischen Schriftstellerkonferenz Europa - Traum und Wirklichkeit, gemeinsam mit Antje Strubel, Nicol Ljubic, Tilman Spengler und dem Außenminister Frank-Walter Steinmeier organisiert. Im Anschluss an die von zahlreichen Medien (u.a. 3sat, arte) begleitete Konferenz mit 30 Autoren aus 24 Ländern wurde ein gemeinsames Manifest verabschiedet. Die letzte europäische Schriftstellerkonferenz fand 1988 statt.

Im kurdischsprachigen Diyarbakir eröffnet sie mit der deutschen Künstlerin Hito Steyerl und den in Süd- Ost- und Zentralanatolien lebenden und international ausstellenden Kulturschaffenden Şener Özmen, Cengiz Tekin, Berat Işik und Lal Laleş bis Ende 2015 die temporäre Galerie Kültür Amed. Dort stellen sie sich für ein Jahr vor Ort die Frage: 100 Jahre Genozid, Vertreibung und Kriege. Welche Rolle spielen Künstler in diesen Konflikten und „Wie leben wir?“

 

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