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Valer Sabadus

Valer Sabadus

Foto: Henning Ross

Der Countertenor begann seine Ausbildung mit 17 Jahren an der Hochschule für Musik und Theater in München und wirkte bereits sechs Jahre später in Jommellis Demofoonte unter Riccardo Muti in Salzburg, Ravenna und Paris mit. Anschließend feierte er Erfolge als Sesto in Mozarts La clemenza di Tito beim Schwetzinger Mozart-Sommer, als Ruggiero in Vivaldis Orlando furioso und Endimione in Cavallis La Calisto an der Oper Frankfurt. Bei den Händel-Festspielen Halle debütierte er mit der Lautten Compagney 2011 in der Titelrolle von Rinaldo. Weitere Engagements führten ihn in der Titelpartie von Hasses Leucippo an die Oper Köln, an die Staatsoper Berlin und die Semperoper Dresden. 2012 erregte seine Interpretation der Königstochter Semira in Leonardo Vincis Artaserse Aufsehen an den Opernhäusern in Nancy, Lausanne und Köln, am Theater an der Wien, Théâtre des Champs-Elysées, an der Opéra Royal de Versailles und im Concertgebouw Amsterdam sowie auf CD und DVD. Im gleichen Jahr wurde ihm der „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ für seine Solo-CD Hasse Reloaded verliehen. Sein Cavalli-Repertoire erweiterte er um den ebenfalls auf DVD erschienenen Menelao in Elena beim Festival d’Aix-en-Provence, Giuliano in Eliogabalo in Paris und die Titelrolle in Giasone in Genf. Sein Händel-Repertoire wuchs mit der Titelpartie des Xerxes in Düsseldorf, Teseo bei den INTERNATIONALEN HÄNDEL-FESTSPIELEN am STAATSTHEATER KARLSRUHE 2015 und 2016, mit dem er dort sein Hausdebüt feierte, sowie zuletzt Ruggiero in Alcina in Basel. 2015 sang er Nerone in Claudio Monteverdis L’incoronazione di Poppea am Theater an der Wien. Im Oktober 2017 ist er als Giuliano in Amsterdam zu erleben.

Engagements als Lied- und Konzertsänger brachten ihn bisher zum Lucerne Festival, Festival Winter in Schwetzingen, Mosel Musikfestival, Festival Grafenegg, zur Schubertiade Hohenems, in die Philharmonien nach Essen und Köln, Dresdner Frauenkirche, Chapelle Royale de Versailles, Hamburger Laeiszhalle und zu den Innsbrucker Festwochen für Alte Musik. Regelmäßig arbeitete er u. a. mit Ensembles wie Concerto Köln, Kammerorchester Basel, Hofkapelle München, L’Arpeggiata und Il pomo d’oro zusammen. Gemeinsam mit Nuria Rial und dem Basler Kammerorchester spielte er zuletzt Sacred Duets von Caldara, Porpora, Alessandro Scarlatti und Bononcini ein. Seine Diskographie reicht vom Frühbarock bis zum Zeitgenossen Enjott Schneider und wurde mehrfach mit wichtigen Schallplattenpreisen wie dem „ECHO Klassik“ 2012 und 2015 sowie dem „Young Artist of the Year – Vocal 2013“ ausgezeichnet.

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