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Daniele Squeo

Daniele Squeo

Foto: Felix Grünschloß

Daniele Squeo studierte in seiner Heimat Italien Klavier und Chordirigieren. 2008 kam er als Assistent des Leipziger Nikolaikantors nach Deutschland, wo er sein Studium in Fach Orchesterleitung an der Weimarer Hochschule für Musik „Franz Liszt“ abschloss. Den letzten Schliff holte er sich in Meisterkursen bei Steven Sloane, Sir Roger Norrington und Sylvain Cambreling.
Squeo ist Preisträger mehrerer internationaler Dirigentenwettbewerbe. 2011 gewann er mit Madama Butterfly den XVIII. Wettbewerb für Junge Dirigenten der Europäischen Union in Spoleto. 2013 folgte der 1. Platz beim 5. Deutschen Operettenpreis, außerdem ist Squeo Preisträger des 4. Dirigierwettbewerbs der mitteldeutschen Hochschulen in Leipzig mit dem MDR Sinfonieorchester. Ab 2012 wurde er als Stipendiat des Dirigentenforums vom Deutschen Musikrat gefördert.
Zwischen 2009 und 2013 leitete Squeo Orchester wie die Neue Philharmonie Westfalen, die Philharmoniker von Jena und Essen, das Orchester des Theaters „Lirico Sperimentale“ Spoleto, die Nordböhmische Philharmonie Teplice, das Karlsbader und MDR-Sinfonieorchester sowie die Nürnberger und Bochumer Symphoniker. Operndirigate führten ihn u. a. mit La Traviata nach Rom, Spoleto und Assisi, mit Carmen nach Catania sowie mit Don Carlo nach Gelsenkirchen.

2010 bis 2013 war er Chefdirigent das Akademische Orchester der TU Ilmenau. 2013/14 ging er als Studienleiter und Kapellmeister an das Theater Nordhausen, bevor er 2014 als Zweiter Kapellmeister ans STAATSTHEATER KARLSRUHE wechselte, mit dem er auch beim Daegu Opera Festival in Korea gastierte. Hier wurde er 2016/17 zum 1. Koordinierten Kapellmeister ernannt und leitete Neuproduktionen wie Der Liebestrank, I Capuleti e i Montecchi, Roméo et Juliette, Anna Bolena, Das kleine Schwarze / The riot of spring und Carmina Burana. Außerdem dirigiert er zahlreich Repertoire-Produktionen wie Zauberflöte, La bohème, Giselle, Iphigenie auf Tauris, Fantasio, Der Prophet, Carmen, Tosca, La traviata, Macbeth, Simon Boccanegra, Adriana Lecouvreur und Prokofjews Romeo und Julia sowie Sinfonie-, Sonder- und Kinderkonzerte.

Im Dezember 2017 leitete er eine Neuproduktion von Rossinis La cenerentola in Basel, im Auguste 2018 Rossinis Barbier von Sevilla unter Brigitte Fassbaender bei den Festspielen Bregenz. Außerdem setzt er seine 2016 begonnene Zusammenarbeit mit dem Musikkollegium Winterthur für Tschaikowskis Schwanensee und mehrere Sinfoniekonzerte 2019 fort.

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