Robert Tannenbaum

Robert Tannenbaum gehört zu den wenigen in Europa aktiven amerikanischen Regisseuren. Von 1992-1996 war er der jüngste und einzige amerikanische Intendant eines deutschen Theaters, des Stadttheaters Gießen.
Nach seiner Tätigkeit als Spielleiter in Wuppertal und Köln ging er 1991 als Oberspielleiter nach Münster. Gastproduktionen führten ihn durch Deutschland, Frankreich, Kolumbien, Kanada und die USA, u.a. mit Der Traumgörge in Bremen, Cardillac, Don Carlo und The Mikado in Freiburg, The Rape of Lucretia in Köln, La Fanciulla del West in Tulsa, Idomeneo und Die Entführung aus dem Serail für das Chicago Opera Theater, L`Italiana in Algeri in Bogota, Nabucco in Montreal und Aida in Dayton, Ohio und San Diego.
Insgesamt entstanden bisher knapp 60 Arbeiten unter seiner Regie.
Robert Tannenbaum ist seit der Spielzeit 2002/2003 Oberspielleiter am Badischen Staatstheater in Karlsruhe.
In der Spielzeit 2004/2005 brachte er Michael Nymans neue Oper "Love Counts" zur Uraufführung und inszenierte Tschaikowskis "Eugen Onegin".









