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Andreas Beinhauer

Andreas Beinhauer

Andreas Beinhauer wurde in Aalen geboren. 2008 begann er sein Studium an der Hochschule für Musik in Karlsruhe in den Fächern Liedgestaltung und Gesang bei Prof. Mitsuko Shirai und Prof. Hartmut Höll. 2014 schloss er dort seinen Master mit Auszeichnung ab. Während seines Studiums wurde er von der Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert und war Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes Karlsruhe. Zudem wurde ihm 2014 in Anerkennung seiner Bemühungen um das deutsche und internationale Lied der Förderpreis des Kulturfonds Baden verliehen. Wichtige Impulse für sein künstlerisches Schaffen erhielt Andreas Beinhauer im regelmäßigen Unterricht bei Udo Reinemann sowie in Meisterkursen unter anderem bei Thomas Hampson, Brigitte Fassbaender, Christa Ludwig, Julia Varady und Thomas Quasthoff.
Andreas Beinhauer gastierte am Nationaltheater Mannheim, an den Städtischen Bühnen Wuppertal und am STAATSTHEATER KARLSRUHE. Seit der Spielzeit 2015/16 ist er Mitglied des Opernensembles am Theater Chemnitz. Dort verkörperte er unter anderem Albert in Massenets Werther, Fürst Jeletzki in Tschaikowskis Pique Dame, Argante in Händels Rinaldo und Graf Almaviva in Mozarts Hochzeit des Figaro.
Der Konzertgesang bildet einen Schwerpunkt im künstlerischen Schaffen von Andreas Beinhauer. Konzertreisen mit Liederabenden und Oratorien führten ihn unter anderem nach Paris, Wien, in die Schweiz, nach Kairo, Kapstadt und Stellenbosch in Südafrika sowie in die Philharmonie und das Konzerthaus Berlin sowie ans Basler Münster. Liederabende gab er unter anderem mit Hartmut Höll, Wolfram Rieger und Markus Hadulla. Sein Repertoire reicht von der geistlichen Musik Heinrich Schütz' über die Oratorien Johann Sebastian Bachs und Hauptwerken des klassisch-romantischen Repertoires wie Brahms' Requiem und Mendelssohns Oratorien bis in die Gegenwart. So gastierte er u. a. im Rahmen einer Uraufführung bei den Donaueschinger Musiktagen.
Mit der Pianistin Melania Kluge gewann er im Mai 2011 den 1. Preis beim „Bundes-Hochschulwettbewerb für Liedduo“ in Lübeck und 2012 den 3. Preis beim „Internationalen Wettbewerb für Liedkunst der Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart“. Im Duo mit Anna Beinhauer (Graczykowska) gewann er in der Sparte Lied den 2. Preis beim „Internationalen Wettbewerb Franz Schubert und die Moderne“ 2015 in Graz. Im September desselben Jahres wurde das junge Liedduo mit dem 1. Preis beim „Internationalen Wettbewerb für das Lied des 20. und 21. Jahrhunderts“ in Karlsruhe ausgezeichnet.

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