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Thorleifur Örn Arnarsson

Thorleifur Örn Arnarsson

Der Isländer, geboren 1978 in Reykjavik, absolvierte zunächst ein Schauspielstudium an der Kunstakademie in Island. Danach arbeitete er als Regisseur an verschiedenen Häusern in Island sowie in Helsinki und Sydney und studierte Regie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Seine Inszenierung des gemeinsam mit Andri Snær Magnason geschriebenen Stücks Image - Ewige Glückseligkeit wurde 2007 in Zusammenarbeit mit der Living Theatre Group in Island uraufgeführt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Seine Luzerner Inszenierung Peer Gynt gewann 2011 das renommierte nachtkritik.de-Theatertreffen. Er inszenierte in der Spielzeit 2013/2014 am Staatstheater Mainz Romeo und Julia und Die Nibelungen am Theater Bonn. Sein Musiktheater-Regie-Debüt gab er 2012 am Theater Augsburg mit Johann Strauss’ Die Fledermaus. Dort inszenierte er auch Puccinis La Bohème, die ebenfalls 2014 am Staatstheater zu sehen war, und im Mai 2014 Richard Wagners Lohengrin. Arnarsson inszeniert zudem regelmäßig am Nationaltheater Reykjavik und zur Eröffnung des Theaters Trier im Herbst 2015 eine Oper sowie ein Schauspiel.
Thorleifur Arnarsson erarbeitet am STAATSTHEATER KARLSRUHE die Geschichte vom Erwachen des Naturburschen Siegfried. Der Isländer bewegt sich nicht nur geographisch, sondern auch gattungsmäßig zwischen allen Welten von Schauspiel und Musiktheater. Seit der Spielzeit 2014/15 ist Arnarsson leitender Regisseur für Oper und Schauspiel am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. In Karlsruhe stellte er sich mit Sarah Kanes 4.48 Psychose vor.

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