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Christopher Moulds

Christopher Moulds

Christopher Moulds stammt aus Halifax und studierte Klavier und Dirigieren u. a. an der Guildhall School of Music and Drama und am Royal College of Music, wo er schon als Student The Rake’s Progress und Le nozze di Figaro musikalisch betreute. Von 1994 bis 1998 war er Chordirektor in Glyndebourne und leitete Aufführungen von La clemenza di Tito, Carmen und Birtwistles The Last Supper für die Glyndebourne Touring Opera.
An der Bayerischen Staatsoper München dirigierte Christopher Moulds Monteverdis Il ritorno d’Ulisse, Cavallis La Calisto und Händels Ariodante sowie Alcina und Orlando bei den Münchner Opernfestspielen. Für die Salzburger Festspiele dirigierte er La clemenza di Tito mit den Wiener Philharmonikern. 2003 gab Christopher Moulds sein Debüt an der Nederlandse Opera in Amsterdam mit dem Concerto Köln in einer Neuproduktion von Händels Samson und dirigierte 2007 Hercules mit dem St. James’s Baroque Orchestra. Er dirigierte darüber hinaus Die Zauberflöte am Grand Théâtre Luxembourg mit der Camerata Salzburg, Ariodante sowie Die Zauberflöte an der English National Opera, L’Orfeo und Radamisto an der Opera North, Madama Butterfly, Tosca, Aida und Carmen für Raymond Gubbay an der Royal Albert Hall sowie Konzerte mit dem London Philharmonic Orchestra, dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, dem Mozarteum Orchester Salzburg und der Akademie für Alte Musik Berlin. Zu weiteren Engagements zählen Giulio Cesare an der Oper Köln, Oreste an der Komischen Oper Berlin und Solomon mit den Wiener Symphonikern bei den Bregenzer Festspielen 2008. Seine Einspielung von Glucks L’innocenza giustificata mit der Cappella Coloniensis erschien 2004 bei harmonia mundi. Des Weiteren dirigierte Christopher Moulds Tamerlano und La Calisto an der Bayerischen Staatsoper München, Dido and Aeneas in der Sasha-Waltz-Produktion mit der Akademie für Alte Musik beim Festival Nuits de Fourvière in Lyon, Orlando mit dem Musica Viva Chamber Orchestra in Moskau, Così fan tutte an der Oper Köln und das Eröffnungskonzert der Händel-Festspiele in Halle, wo er auch die Oper Floridante dirigierte. Er gab sein Debüt an der Opéra de Lyon mit Don Giovanni, am Theater an der Wien mit L’incoronazione di Poppea und am Bolschoi-Theater in Moskau mit Die Zauberflöte. Im Konzerthaus Berlin leitete er die Akademie für Alte Musik bei der Eröffnung der V. Biennale Alter Musik.
Während der letzten Spielzeiten dirigierte Christopher Moulds das Concerto Köln in Brüssel, Die Entführung aus dem Serail und Così fan tutte an der Staatsoper Unter den Linden, Händels Ariodante und Hercules mit dem Musica Viva Kammerorchester in Moskau, Haydns Die Jahreszeiten in einer inszenierten Fassung mit Onafhankelijk Toneel und dem B’Rock-Ensemble in Rotterdam und Die Schöpfung mit den Wiener Symphonikern bei den Bregenzer Festspielen. Des Weiteren leitete er Wiederaufnahmen der Sasha-Waltz-Produktion von Dido and Aeneas auf der Waldbühne und an der Staatsoper Berlin, von Die Zauberflöte und Don Giovanni am Bolschoi-Theater sowie eine Konzerttournee mit der Jungen Deutschen Philharmonie in Mexiko.
Zu seinen Projekten in der vergangenen und in dieser Spielzeit zählen eine Neuproduktion von Mozarts La finta giardiniera an der Staatsoper im Schiller Theater Berlin sowie Telemanns Der geduldige Sokrates mit dem Internationalen Opernstudio des Opernhaus Zürich, weitere Vorstellungen von Die Zauberflöte am Bolschoi-Theater, eine konzertante Aufführung von Händels Hercules mit dem Musica Viva Chamber Orchestra in Moskau und ein Konzert mit britischen Werken mit dem Staatsorchester von Tatarstan in Kazan sowie Dido and Aeneas beim Sydney Festival. Außerdem dirigierte er Le nozze di Figaro an der Staatsoper im Schiller Theater Berlin und weitere Vorstellungen von Dido and Aeneas in München und Berlin. Zu seinen zukünftigen Projekten zählen La finta giardiniera für die Glyndebourne Touring Opera und Il re pastore in Winterthur, eine Produktion des Opernhaus Zürich, sowie Wiederaufnahmen von Die Entführung aus dem Serail an der Staatsoper im Schiller Theater Berlin, Ariodante am Aalto Theater Essen und Monteverdis L’Orfeo an der Bayerischen Staatsoper München.

Musikalische LeitungSEMELE
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