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Katharina Thoma

Katharina Thoma

Katharina Thomas Inszenierungen zeichnen sich durch Musikalität, psychologische Durchdringung und ausgefeilte Personenregie aus und führten sie bereits an namhafte europäische Opernhäuser.
Sie inszenierte u. a. Madama Butterfly an der Folkopera Stockholm, Hänsel und Gretel an der Göteborg Opera, La clemenza di Tito an der Opéra national du Rhin, Straßburg, Ariadne auf Naxos beim Glyndebourne Festival und Un ballo in maschera am Royal Opera House Covent Garden, London. An der Oper Frankfurt brachte sie zu Beginn dieser Spielzeit Flotows Martha heraus sowie in den Spielzeiten zuvor Mozarts La finta giardiniera und – als Übernahme einer Produktion der Malmö Opera – Samuel Barbers Vanessa. Am Theater Nordhausen wurden ihre Inszenierungen Eugen Onegin, Rigoletto und Nabucco gefeiert, am Staatstheater Kassel Die Zauberflöte und Händels Saul. Zwischen 2011 und 2014 arbeitete sie als Hausregisseurin an der Oper Dortmund. Hier war sie mit Cavallis Eliogabalo, La bohème, Boris Godunow, Il trovatore und Carmen zu erleben. Nach ihrem Debüt mit Cilèas Adriana Lecouvreur am STAATSTHEATER KARLSRUHE stehen die Wiederaufnahme ihrer Inszenierung Ariadne auf Naxos beim Glyndebourne Festival 2017, Othello am Staatstheater Schwerin sowie eine Uraufführung an der Königlichen Oper Stockholm auf ihrem Spielplan.
2007 errang sie mit ihrem Konzept zu Dvořáks Rusalka den 2. Preis des Europäischen Opernregie-Wettbewerbs Camerata Nuova. Ihre ersten größeren Regiearbeiten galten der Uraufführung Piero – Ende der Nacht von Jens Joneleit auf der Münchener Biennale und die bereits erwähnte Vanessa von Samuel Barber an der Malmö Opera.
Thoma studierte an der Musikhochschule Lübeck Klavier und legte dort das pädagogische sowie das künstlerische Diplom ab. Angeregt durch ihre musikalische Ausbildung sowie ihre Tätigkeit als Liedbegleiterin und Korrepetitorin, interessierte sie sich zunehmend für Oper und Opernregie. Praktische Erfahrung sammelte sie als Regieassistentin am Staatstheater Kassel und an der Oper Frankfurt. In Kassel arbeitete sie zwischen 2002 und 2004 u. a. mit Rosamund Gilmore und Johannes Schütz zusammen und inszenierte die Kammeropern  Der arme Matrose von Darius Milhaud und Angélique von Jacques Ibert. In Frankfurt assistierte sie zwischen 2004 und 2008 u. a. Richard Jones, Keith Warner und Christof Loy.
Von 2008 bis 2012 unterrichtete Katharina Thoma Szenische Gestaltung an der Musikhochschule Mainz. Dort entstanden ihre Inszenierungen von Puccinis Gianni Schicchi, Mozarts Zauberflöte, Offenbachs Coscoletto und Moritz Eggerts Kammeroper Wir sind daheim.

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