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Constantin Trinks

Constantin Trinks

Foto: Irene Zandel

Der gebürtige Karlsruher begann seine Laufbahn als Repetitor und Kapellmeister am STAATSTHEATER KARLSRUHE. 2002 berief ihn das Saarländische Staatstheater als Kapellmeister nach Saarbrücken, wo er ab 2006 die kommissarische Generalmusikdirektion übernahm. 2009 ging er als Generalmusikdirektor ans Staatstheater Darmstadt. Außer Neuproduktionen von Rosenkavalier, Aida, Der Meistersinger von Nürnberg und Parsifal leitete er dort auch eine Neueinstudierung des Rings des Nibelungen.
Zur Spielzeiteröffnung 2010/11 dirigierte der ehemalige Thielemann-Assistent Trinks die Jubiläumsproduktion Der Rosenkavalier anlässlich der 100-Jahrfeier der Uraufführung an der Dresdner Semperoper. Sie verhalf ihm zum internationalen Durchbruch. Seither kehrt er regelmäßig an das Haus zurück, u.a. mit der Festpremiere des Fliegenden Holländers anlässlich des 200. Geburtstages des Wahldresdner Komponisten, die zugleich auf den 170. Jahrestag der Dresdner Uraufführung fiel.

Den Rosenkavalier leitete Trinks zahllose Male unter anderem auch bei den Münchner Opernfestspielen mit Marschallinnen wie Renée Fleming, Anja Harteros und Anne Schwanewilms. Die Bayreuther Festspiele nahmen ihn zum Wagnerjubiläum 2013 für Wagners zweite Oper, Das Liebesverbot, unter Vertrag, die Trinks anschließend auch in Straßburg mit großem Erfolg dirigierte. Marschners Hans Heiling, der Einfluss auf Wagner ausübte, dirigierte er 2015 im Theater an der Wien. Tannhäuser führte ihn unter anderem nach Dresden und an die Deutsch Oper Berlin, Tristan und Isolde nach Sofia, Ariadne auf Naxos nach Hamburg, Don Giovanni nach Tokyo sowie an die Komischen Oper Berlin, Die Zauberflöte an die Wiener Staatsoper sowie in Robert Carsens Inszenierung nach Paris, sowie Tatjana Gürbacas Ring des Nibelungen-Trilogie an das Theater an der Wien, wohin er in dieser Spielzeit für Webers Euryanthe unter Christof Loy zurückkehren wird. Hoffmanns Erzählungen, mit denen Trinks nach Rheingold an das STAATSTHEATER KARLSRUHE zurückkehren wird, leitete er mit Rolando Villazon und Diana Damrau bereits in München. Zuvor studiert er Brittens The Turn of the Screw in Seattle sowie Lehárs Lustige Witwe unter Damiano Michieletto in Rom ein. Für das Label ARS nahm er Mozartarien für Countertenor sowie mit der Staatskapelle Dresden Jaromír Weinbergers Volksoper Schwanda der Dudelsackpfeifer.

Auf dem Gebiet der zeitgenössischen Oper studierte Trinks Tan Dun’s The First Emperor und Lugi Nono’s Intolleranza 1960 in Saarbrücken sowie Hans Werner Henzes Alterswerk Gisela am Teatro Massimo in Palermo ein. Auch als Konzertdirigent wird der heute in Berlin lebende Karlsruher weltweit geschätzt. Er ist ständiger Gast des Concertgebouw Amsterdam, der Philharmonischen und Symphonie-Orchester von Bordeaux, Bremen, Düsseldorf, Duisburg, Hongkong, Malaysia, Montpellier, München, Seoul, Stuttgart und dem Orchestre Symphonique de Bretagne.

Im November 2015 gab Trinks sein Debüt beim Mozarteumorchester Salzburg mit der von ihm geschätzten und häufig dirigierten Sinfonie des Bruckner-Schülers Hans Rott, die unter ihm auch bei Hänssler Classic auch auf CD erschienen ist.

Mehr Infos unter http://www.constantintrinks.com/.
Constantin Trinks auf Wikipedia

Musikalische LeitungHOFFMANNS ERZÄHLUNGEN
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