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Frank Beermann

Frank Beermann

Foto: Neda Navaee

Frank Beermann hat sich als Dirigent auf der Bühne und durch zahlreiche CD Einspielungen international profiliert. Sein stets waches Interesse an Neuem, Unentdecktem, aber auch an Neuinterpretationen des Kernrepertoires hat ihm zahlreiche Preise und Anerkennungen, u.a. zweimal den Echo Klassik (2009 für die Aufnahme der Mendelssohn Klavierkonzerte mit Matthias Kirschnereit, sony classical und 2015 für die Gesamteinspielung von Vasco da Gama von Meyerbeer, cpo), den Excellentia Award von Pizziccato (2010 für die Einspielung der Violinkonzerte von Sinding, cpo) oder die Wahl zur Wiederentdeckung des Jahres 2013 der Opernwelt (für die Welturaufführung von Vasco da Gama von Meyerbeer, erschienen 2014 bei cpo als CD) eingebracht.

In der Saison 14/15 hatte Frank Beermann sein höchst erfolgreiches Debut mit der Aufführung aller Schumann-Sinfonien in zwei Sinfoniekonzerten an La Monnaie in Brüssel und wurde in den deutschen Feuilletons für die Premieren von Die tote Stadt von E.W. Korngold und Paradise reloaded von Peter Eötvös gefeiert.

Ein großer Repertoireschwerpunkt des Dirigenten sind die Opern von Richard Wagner.

Seine Interpretation von Wagners Tristan und Isolde im Rahmen der Mindener Wagnerprojekte, das Rheingold an selber Stelle und die Wiederentdeckung von Vasco da Gama von Meyerbeer in Chemnitz erntete größtes Lob in den deutschen und internationalen Feuilletons aus. Das Opernglas schrieb im September 2013: „Frank Beermann ist auf dem Weg einer der wichtigsten deutschen Dirigenten zu werden.“ Im Oktober 2015 schieb Eleonore Büning in der Sonderausgabe des Magazins Crescendo anläßlich der Echo Klassik Verleihung: „Frank Beermann ist einer der besten Wagner Dirigenten unserer Zeit.“

Aktuell dirigiert er Die Meistersinger von Nürnberg und Parsifal sowie den Zwerg von Zemlinsky an der Oper Chemnitz und ab dem Herbst 2016 folgt dann als Fortsetzung der erfolgreichen Mindener Arbeit die Walküre, der gesamte Ring wird 2018 abgeschlossen sein.

Die deutsche Erstaufführung der Oper Love and other demons von Peter Eötvös am Theater Chemnitz 2009 war in der Vergangenheit genauso erfolgreich wie die Wiederentdeckungen der Opern Il Templario und Die Heimkehr des Verbannten von Otto Nicolai, Die Rose vom Liebesgarten von Hans Pfitzner und Der Schmied von Gent von Franz Schreker.

Beermanns umfangreiches Repertoire hat in der jüngeren Vergangenheit außerdem Schwerpunkte bei Richard Strauss und Gustav Mahler gefunden. In den vergangenen Jahren hat er mit Ausnahme der 8. Sinfonie alle sinfonischen Werke von Gustav Mahler aufgeführt. Nach der Gesamteinspielung der Mozartschen Klavierkonzerte mit Matthias Kirschnereit und den Bamberger Sinfonikern hat sich auch seine Beschäftigung mit Mozart ständig weiter entwickelt. So führten ihn Gastdirigate der Opern Zauberflöte und Le nozze di Figaro an die Staatsoper Unter den Linden in Berlin. An der Semperoper dirigierte Frank Beermann mit großem Erfolg die letzte Wiederaufnahme der Oper Arabella von Richard Strauss, die intensive Auseinandersetzung mit dessen Werk gipfelte in der Saison 11/12 mit der Produktion Die schweigsame Frau in Chemnitz, die ebenfalls für cpo auf CD aufgenommen wurde.

Erfolgreiche Gastspiele führten den Dirigenten, der seit 2007 Generalmusikdirektor der Theater Chemnitz und Chefdirigent der Robert-Schumann-Philharmonie ist, in den letzten Jahren u.a. an die Staatsoper unter den Linden, die Semperoper, die Oper Leipzig, die Finnische Nationaloper Helsinki, die Deutsche Oper Berlin, die Bayerische Staatsoper, die Hamburgische Staatsoper, an die Opera de Marseille, die Königliche Oper Stockholm, das Teatro Municipal Santiago de Chile und an das Liceu in Barcelona. Er arbeitete weiterhin u.a. mit den Bamberger Sinfonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Helsinki Philharmonic Orchestra, dem Rundfunkorchester des BR, der Radiophilharmonie des NDR, der Deutschen Radiophilharmonie des SR, dem Rundfunkorchester des WDR, den Bochumer Sinfonikern, der Nordwestdeutschen Philharmonie, den Orchestern in Bilbao, Sevilla, Gran Canaria, Oviedo, Barcelona, dem Berner Sinfonieorchester und dem Bruckner Orchester Linz.

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