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Lauren Snouffer

Lauren Snouffer

Foto: Claire Mc Adams

Mit einem Repertoire, das von Monteverdi über Johann Adolphe Hasse bis György Ligeti und George Benjamin reicht, gehört die amerikanische Sopranistin Lauren Snouffer zu der ebenso experimentierfreudigen wie stilistisch vielseitigen Generation internationaler junger Künstler.
Sie studierte an der Rice University und der New  Yorker Juilliard School, gehörte anschließend dem Houston Grand Opera Studio an, gewann 2013 das Sara-Tucker-Stipendium der Richard Tucker Music Foundation, den Richard F. Gold Career Grant der Houston Grand Opera und war 2012 Finalistin der Metropolitan Opera National Council Auditions.
Zu ihren Opernpartien gehören die Héro in Berlioz‘ Béatrice et Bénédict am Théâtre du Capitole de Toulouse, Pamina in Mozarts Zauberflöte sowie Adéle in Rossinis Graf Ory an der Seattle Opera, Partien in Mozarts Hochzeit des Figaro, Rodgers & Hamersteins Carousel und Show Boat, Brittens Schändung der Lucrezia und Rossinis Italienerin in Algier an der Houston Grand Opera, in Rusalka und La clemenza di Tito an der Lyric Opera of Chicago, als Pamina an der Lyric Opera of Kansas City sowie in Hasses Siroe mit und unter Max Emanuel Cencic am Königlichen Opernhaus Versailles, eine Produktion, die auch in Wien und Budapest gastierte und bei Decca auf CD erschienen ist.
Im Konzert war sie in Bachs Johannespassion unter Franz Welser-Möst beim Cleveland Orchestra, in Orffs Carmina Burana unter Krzysztof Urbanski beim Indianapolis Symphony, in Mozarts Requiem unter Cristian Macelaru beim Rotterdam Philharmonic sowie in Händels Messias unter Patrick Dupre Quigley beim San Francisco Symphony and Chorus zu hören. Weiter standen Mozarts Requiem unter Harry Christophers bei der Handel & Haydn Society of Boston, Brahms’ Deutsches Requiem und Strauss’ Daphne unter Franz Welser-Möst beim Cleveland Orchestra, Beethovens Egmont unter Markus Stenz beim Baltimore Symphony Orchestra, Bernsteins Candide unter Marin Alsop beim Orquestra Sinfônica do Estado de São Paulo, Poulencs Gloria beim Houston Ballet und Händels Messias beim Mercury Baroque auf ihrem Programm.
Auf dem Gebiet der aktuellen Musik hat Lauren Snouffer unter anderem die Agnes in George Benjamin’s Written on Skin unter der Leitung des Komponisten beim Tanglewood Festival of Contemporary Music und am Théâtre du Capitole de Toulouse gesungen. Unter Alan Gilbert war sie in HK Grubers Gloria – A Pig Tale in der Inszenierung von Doug Fitch bei der New York Philharmonic Biennale, mit Ligetis Mysteries of the Macabre beim Aspen Contemporary Ensemble und als Bergs Lulu in am Teatro Municipal de Santiago, Chile, zu erleben.
George Petrous Einspielung von Händels Ottone mit Snouffer als Teofane wird demnächst bei Decca erscheinen. Am STAATSTHEATER KARLSRUHE gab sie als Tusnelda in Händels Arminio 2017 ihr Debüt.

RomildaSERSE
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