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Irina Brown

Irina Brown wurde in St. Petersburg geboren und lebt und arbeitet seit über dreißig Jahren als Regisseurin, Lehrerin, Schriftstellerin und Dramaturgin für Oper und Schauspiel in Großbritannien. Ihre Arbeit erstreckt sich über das gesamte Gebiet der Darstellenden Künste: Klassisches, Unterhaltungs- und experimentelles Theater, alte und zeitgenössische Stücke, Oper und Musical. Von 1996 bis 1999 leitete sie das Trontheater in Glasgow, 2006 bis 2011 Kodirektorin der Natural Perspective TC. Zu ihren Operninszenierungen zählen die Uraufführungen von Prokofjevs Krieg und Frieden in der Urfassung und Vitali Chodishs Der Brief an der Schottischen Oper und Dominique Legendres Nachtvogel am Covent Garden, für den sie auch Stockhausens Donnerstag aus Licht übersetzte. Mit dem London Philharmonic Orchestra unter Vladimir Juvovski brachte sie Schostakowitschs Spieler heraus. Am Covent Garden, in Monte Carlo und am St. Petersburger Mariinski-Theater studierte sie Andrej Tarkovskis Boris Godunov-Inszenierung ein, mit Esa-Pekka Salonen Ravels Kind und die Zauberdinge sowie 2013 die Europapremiere von Schostakowitschs Opernfragment Orango im Rahmen der City of Light-Reihe des Philharmonia Orchestras sowie 2015 bei den BBC Proms. Ebenfalls mit Salonen kam 2016 die Trilogie Renard – Mavra – Les noces im Rahmen des Strawinski-Festivals in der Royal Festival Hall heraus.

Im Schauspiel brachte sie Further than the Furthest Thing am Royal National Theatre sowie auf Tournee zur Uraufführung. Ferner zeigte sie Wildes Bunbury open air im Londoner Regent’s Park, Racines Britannicus in der Natural Perspective, Edward Albees Three Tall Women im Oxford Playhouse, Guildford und Cambridge, Eve Enslers Vagina Monologe am Londoner West End und auf Englandtournee, das Musical The Sound of Music am West Yorkshire Playhouse, Ibsens Nora am Birmingham Repeterory Theatre, Ein Sommernachtstraum beim Southern Shakespeare Festival, Florida sowie Timberlake Wertenbakers Our Country’s Good in Moskau heraus. Tolstois Krieg und Frieden adaptierte und inszenierte sie für Giffords Circus. Anna Bolena ist nicht nur ihre erste Produktion am STAATSTHEATER KARLSRUHE, sondern auch ihr Deutschlanddebüt.

Peter Brook bezeichnete Irina Browns Arbeiten als „ungewöhnlich dynamisch und stark. Ich habe sie mit großem Interesse verfolgt und war besonders fasziniert von der Intensität und Klarheit ihrer Bühnensprache.“

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