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Julie Lincoln

Julie Lincoln

Julie Lincoln wurde in Tunbridge Wells, England geboren und gewann ein Stipendium für ein fünfjähriges Studium an der Royal Academy of Dance und wurde im Alter von 16 Jahren in die Royal Ballet School aufgenommen. Während ihrer Schulzeit gewann sie die Royal Academy of Dance Adeline Genee Silbermedaille und tanzte das betrogene Mädchen in The Rake's Progress in der Abschlussaufführung in Covent Garden von 1968.
Nach Abschluss ihrer Ausbildung wurde sie an die Royal Ballet Touring Company engagiert und wechselte 1970 zum Royal Ballet. Ihr Repertoire umfasste Swanilda in Coppélia, Blaues Mädchen in Les Patineurs, Walzer in Les Sylphides, Bauern-Pas de deux in Giselle und Blanche in Pineapple Poll. Für die Tournee des Ballet for All wurde sie als Giselle verpflichtet.
Von 1985 bis 1995 war sie Ballettmeisterin an der Royal Ballet School. Dort verband sie eine enge Zusammenarbeit mit den führenden Choreografen Englands Ninette de Valois, Frederick Ashton und Sir Kenneth MacMillan, deren Werke sie seit 1995 in freischaffender Tätigkeit mit Ballettcompagnien weltweit einstudiert, so von Frederick Ashton Illuminations am Théâtre du Capitole Toulouse, Les Patineurs, auch in Saragossa, Scènes de Ballet, Les Rendezvous und Der Nussknacker am Kobayashi Ballet Theatre Tokio sowie von Ninette de Valois Checkmate in Tokio und The Rake’s Progress in der Royal Ballet School sowie am Royal Ballet Covent Garden. Sie ist ausgezeichnetes Mitglied des Benesh Institute der Royal Academy of Dance.

Zu ihren Neueinstudierungen des MacMillan-Repertoires gehören Le sacre du printemps für The Royal Ballet, English National Ballet), Mayerling für die Wiener Staatsoper, Ungarisches Staatsballett, Ballett des Stanislawski-Theaters Moskau), Elite Syncopations für das Tulsa Ballet, Scottish Ballet, The Royal Ballet, Leipziger Ballett, Kobayashi Ballet Theatre Tokio, Concerto für das Royal New Zealand Ballet, Australian Ballet, Kobayashi Ballet, Isadora für The Royal Ballet, Dornröschen für das Kobayashi Ballet, Manon für La Scala Mailand, Kobayashi Ballet, Anastasia, The Invitation und Soirées Musicales für das Kobayashi Ballet, Solitaire für das London City Ballet, National Ballet of Canada, Kobayashi Ballet, Romeo und Julia für das Royal Swedish Ballet, American Ballet Theatre, La Scala Mailand, Universal Ballet Seoul, New National Theatre Tokio und The Royal Ballet.
Gut zehn Jahre nach der Einstudierung der deutschen Erstaufführung von Romeo und Julia im Jahr 2006 kehrte Julie Lincoln in der Spielzeit 2017/18 für die Neueinstudierung von Sir Kenneth MacMillans Meisterwerk wieder an das STAATSBALLETT KARLSRUHE zurück.

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