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Torsten Kerl

Der Gelsenkirchener Heldentenor begann seine Laufbahn als Orchester- und Solooboist. Nach dem Fachwechsel entwickelte er sich als Ensemblemitglied im Opernhaus seiner Geburtstadt und startete von dort seine internationale Karriere, die ihn bereits 1996 in kleineren und lyrischen Partien nach Bayreuth führte. Ab 2012 war er dort der Titelheld in Sebastian Baumgartens Tannhäuser. Aufsehen erregte auch sein Rienzi in Philipp Stölzls auf DVD dokumentierter Inszenierung an der Deutschen Oper Berlin. Beide Siegfriede studierte er 2013 unter Philippe Jordan an der Pariser Oper ein, um sie konzertant unter Jonathan Nott beim Festival Lucerne zu wiederholen. Eine weitere Paraderolle ist sein Tristan, den er in Aarhus, Florenz, Athen, Neapel, Paris und Gelsenkirchen sang, sowie Paul in Korngolds Toter Stadt. Hamburg erlebte ihn zuletzt als Äneas in Berlioz‘ Trojanern, als Hermann in Tschaikowskis Pique Dame und als Boris in Janáceks Katja Kabanova.

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