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Flavio Salamanka

Flavio Salamanka

Foto: Florian Merdes

Flavio Salamanka wurde in Brasília geboren und erhielt seine tänzerische Ausbildung zunächst an der Academia Salamanka, beim Núcleo de Dança in Brasília sowie an der Academia de Ballet Karla Ferreira in Vitoria. 2002 gewann er beim Seminário Internacional de Dança de Brasília die Goldmedaille. Im Zuge dieser Auszeichnung verlieh ihm die Tanzstiftung Birgit Keil den Grand Prix, der ihm die Ausbildung an der Akademie des Tanzes Mannheim ermöglichte.

Zur Spielzeit 2003/04 wurde er Mitglied des neuen Ballettensembles des STAATSBALLETTS KARLSRUHE, wo er bereits 2006 von Ballettdirektorin Birgit Keil zum Ersten Solisten ernannt wurde. Gastspiele führten ihn durch Deutschland, nach China, Korea, Spanien, Brasilien, Japan, Tschechien, in die Ukraine und nach Österreich zu den Salzburger Festspielen.

Sein Repertoire umfasst Hauptpartien wie Basil in Jaroslav Slavickýs Don Quijote, Albrecht in Peter Wrights Giselle, Franz in Wrights Coppélia, Colas in Frederick Ashtons La Fille mal gardée, Romeo in Kenneth MacMillans Romeo und Julia, Solor in Terence Kohlers Die Tempeltänzerin, Valmont in Jörg Mannes‘ Gefährliche Liebschaften, Lysander in Youri Vámos’ Ein Sommernachtstraum, Prinz Siegfried in Christopher Wheeldons Schwanensee, den Nussknackergeist in Youri Vámos’ Der Nussknacker – Eine Weihnachtsgeschichte, Alexei und den Unbekannten in Vámos’ Dornröschen – Die letzte Zarentochter und Petrucchio in John Crankos Der Widerspenstigen Zähmung. Des Weiteren tanzte er Choreografien von Heinz Spoerli, George Balanchine, Agrippina Vaganova, Terence Kohler, Peter Breuer und Hans van Manen.
Flavio Salamanka kreierte Don José in Ray Barras Carmen, Rodrigo in Jörg Mannes’ Das Bett der Giulia Farnese, Gunther in Peter Breuers Siegfried, Beppo in Tim Plegges Momo, den Gefährten der Vorgeladenen in Reginaldo Oliveiras Der Fall M. sowie Josef K. in Davide Bombanas Der Prozess. Ferner kreierte er Partien in Choreografien von Ralf Jaroschinski, Humberto Teixera und Reginaldo Oliveira.
2010 und 2012 präsentierte Flavio Salamanka im Rahmen von Choreografen stellen sich vor eigene choreografische Arbeiten, für die Stuttgarter Noverre Gesellschaft entstand Burn it Blue, außerdem choreografierte er den Tanz der Stunden für die Opernproduktion La Gioconda am Badischen Staatstheater.

2005 wurde ihm der Deutsche Tanzpreis „Zukunft“ in der Kategorie „Tanz“ verliehen und 2011 zeichnete ihn die Kunst- und Theatergemeinde Karlsruhe mit dem Goldenen Fächer aus. Im Februar 2013 wurde ihm der Titel eines Kammertänzers am Badischen Staatstheater Karlsruhe verliehen. Zuletzt kreierte er Waslaw Nijinsky in Terence Kohlers das kleine schwarze / the riot of spring sowie Kitty in Reginaldo Oliveiras Anne Frank.

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