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Mizgin Bilmen

Mizgin Bilmen

Mizgin Bilmen ist 1983 in Duisburg geboren und dort aufgewachsen. Ihre ersten Berührungen mit dem Theater hatte sie als Zuschauerin, woraus sich eine Leidenschaft entwickelte. Sie begann eine Hospitan am Theater an der Ruhr bei Roberto Ciulli in Mülheim an der Ruhr. Diese Zeit hat sie deutlich inspiriert. Sie begriff, dass Theater da am sinnvollsten ist, wo es die alltägliche Sichtweise der Menschen irritiert bzw. durcheinanderbringt. Der Wunsch wurde zum Willen, und sie studierte Schauspiel-Regie an der Folkwang Universität. Dort wurde sie Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

Im Kern ihrer Inszenierungen liegt immer die analytische Auseinandersetzung des Verhältnisses des Einzelnen zur Gesellschaft und umgekehrt. Die Frage nach gesellschaftlichen Mechanismen, die das Verhalten des Einzelnen verändern und die Frage nach der Zeit, in der wir leben, bilden für sie ein interessantes zeitloses Spannungsfeld. Nach ihrer Diplominszenierung autopsie Danton – nach G. Büchners Dantons Tod begann sie 2013 als Regieassistentin am Maxim Gorki Theater Berlin zu arbeiten. 2014 erhielt sie für autopsie danton die Einladung zum Körber Studio Junge Regie in Hamburg. Im Rahmen eines Improvisationsformats am Maxim Gorki Theater wurde die Leiterin des REGIEstudios am Schauspiel Frankfurt auf sie aufmerksam. In der Spielzeit 2014/15 bekam sie dort ein einjähriges Engagement und realisierte drei erfolgreiche Inszenierungen: Helden, E. Palmetshofer; Der Auftrag- Erinnerungen an eine Revolution, H. Müller; EXIT: LULU, M. Bilmen frei nach Wedekind.

Seit 2015 ist sie freie Regisseurin. 2017 feierte sie ihr Operndebut Charlotte Salomon - Leben? Oder Theater? am Theater Bielefeld. Für diese Inszenierung erhielt sie den Götz-Friedrich-Preis 2016/17. 2017 inszenierte sie Antigone am Theater Bamberg. Im Januar 2018 wird sie mit Ingeborg Bachmanns Malina am Konzerttheater Bern Premiere haben. Radikale Akte ist ihre erste Inszenierung am STAATSTHEATER KARLSRUHE

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