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Mizgin Bilmen

Mizgin Bilmen

Foto: Jeremy Fueser

Mizgin Bilmen ist 1983 in Duisburg geboren und aufgewachsen. Als leidenschaftliche Zuschauerin begann sie eine Regiehospitanz bei Roberto Ciulli am Theater an der Ruhr in Mülheim. Sie erfuhr, dass Theater da am sinnvollsten ist, wo es die alltägliche Sichtweise der Menschen durcheinanderbringt. Sie studierte Schauspiel-Regie an der Folkwang Universität Essen und wurde als Stipendiatin in die Begabtenförderung der Studienstiftung des Deutschen Volkes aufgenommen. Ihre Diplominszenierung autopsie danton nach G. Büchners Dantons Tod wurde 2014 zum Körber Studio Junge Regie in Hamburg eingeladen. Als Regieassistentin am Maxim Gorki Theater Berlin leitete sie mehrere Improvisationsformate. Die Leiterin des REGIEstudios am Schauspiel Frankfurt wurde auf sie aufmerksam und engagierte sie für die Spielzeit 2014/15. Dort realisierte Mizgin Bilmen drei erfolgreiche Inszenierungen: Helden von Ewald Palmetshofer, Der Auftrag - Erinnerungen an eine Revolution von Heiner Müller und  EXIT: LULU frei nach Frank Wedekind. Kern ihrer Inszenierungen bildet immer die analytische Auseinandersetzung des Verhältnisses des Einzelnen zur Gesellschaft und umgekehrt.

Seit 2015 ist sie als freie Regisseurin tätig. 2017 feierte sie ihr Operndebut mit der Deutschpsrachigen Erstaufführung von Marc-André Dalbavies Charlotte Salomon - Leben? Oder Theater? am Theater Bielefeld. Für diese Inszenierung erhielt sie den Götz-Friedrich-Preis 2016/17. 2017 inszenierte sie Antigone am Theater Bamberg. Im Januar 2018 hatte sie mit Ingeborg Bachmanns Malina am Konzerttheater Bern Premiere, im März mit Wagners Rheingold in Bielefeld. Radikale Akte ist ihre erste Inszenierung am STAATSTHEATER KARLSRUHE.

>> Mizgin Bilmen auf Wikipedia.

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