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Peter Sonn

Peter Sonn

Foto: Wolfgang Lienbacher

Peter Sonn wurde in Salzburg geboren. Er schloss sein Studium 2001 mit Auszeichnung am Salzburger Mozarteum ab. Bereits während seines Studiums debütierte er bei den Salzburger Festspielen und im Festspielhaus Baden-Baden.
Festengagements führten den Lyrischen Tenor 2002 bis 2005 ans Landestheater Coburg, 2006 bis 2007 ans Tiroler Landestheater Innsbruck, 2008 bis 2009 ans Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz sowie 2009 bis 2012 an die Oper Zürich. Hier erarbeitete er sich alle wichtigen Mozartpartien – Belmonte in der Entführung aus dem Serail, Don Ottavio in Don Giovanni, Ferrando in Così fan tutte, Tamino in Die Zauberflöte – aber auch den Lorenzo Aubers Fra Diavolo, Chateauneuf in Lortzings Zar und Zimmermann, den Steuermann in Wagners Fliegendem Holländer, Lenski in Eugen Onegin, Nemorino in Donizettis Liebestank, Alfredo in Verdis La traviata, Arnim in Johann Strauss‘ Oper Simplicius und Rossillon in Lehárs Lustiger Witwe, eine Partie, die er im Sommer 2019 unter Constantin Trinks auch in Rom sang. In Coburg erhielt er das Stipendium des Richard-Wagner-Verbandes. Gastverpflichtungen führten ihn nach Turin und Catania. Bei den Salzburger Festspielen gastierte er zum Mozart-Jubiläum 2006 mit Mozarts Jugendwerk Die Schuldigkeit des Ersten Gebots, 2008 als Tamino, 2011 als Jüngling in Die Frau ohne Schatten unter Christian Thielemann sowie 2013 als David in Stefan Herheims Meistersingern von Nürnberg. Alle Produktionen wurden auf DVD aufgezeichnet.

In Zürich kamen neue Partien hinzu wie Henry Morosus in Strauss‘ Schweigsamer Frau, Vladimir, der Sohn des Titelhelden in Borodins Fürst Igor unter Vladimir Fedoseyev, der Italienische Sänger im Rosenkavalier sowie Narraboth in Salome. Mit Mozarts Tamino debütierte Sonn 2010 an der Oper Frankfurt. 2011 sang er die Partie in Hamburg, 2012 in der Premiere der seither weit gereisten und gefeierten Barrie Kosky-Inszenierung an der Komischen Oper Berlin.

Mit dem Jüngling in Strauss‘ Frau ohne Schatten debütierte Sonn 2012 an der Mailänder Scala, an die er seither regelmäßig wieder eingeladen wurde, so unter anderem 2017 als David in den Meistersingern, 2018 als Eisenstein in Cornelius Obonyas Fledermaus und Eginhard in Peter Steins Inszenierung der Oper Fierrabras von Franz Schubert sowie in einer Reihe von Konzerten unter anderem unter Christoph von Dohnányi. An Marek Janowskis legendärem, bei PentaTone auf CD dokumentierten, Wagner-Zyklus mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin in der Berliner Philharmonie war Sonn 2011 als David in den Meistersingern sowie 2012 als Walther von der Vogelweide in Tannhäuser beteiligt. 2014 debütierte er als Walther von der Vogelweide in Sasha Waltz‘ Tannhäuser unter Daniel Barenboim an der Berliner Staatsoper, an die er seither regelmäßig zurückkehrt, sowie 2015 an der Bayerischen Staatsoper und am Theater an der Wien.

Gegenwärtig entwickelt sich der Salzburger Tenor ins Spinto-Fach weiter. 2018 sang er an der Berliner Staatsoper zum ersten Mal Max im Freischütz, im Juli 2019 erprobte er in Peking seinen ersten Hoffmann in Hoffmanns Erzählungen von Jacques Offenbach und am STAATSTHEATER KARLSRUHE wird er im Herbst 2019 sowohl sein Haus- als auch sein Rollendebüt als Faust von Gounod geben. Demnächst wird er auch seinen ersten Lohengrin singen.

Sonn hat mit allen bedeutenden Dirigenten unserer Zeit zusammen gearbeitet. Neben den bereits genannten sind dies unter anderem Riccardo Muti, Franz Welser-Möst, Daniele Gatti, Adam Fischer, Sebastian Weigle, Marc Albrecht, Michael Gielen, Philippe Jordan, Ulf Schirmer, Peter Schneider, Jeffrey Tate und Stefan Soltesz.

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