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Bruna Andrade

Bruna Andrade

Foto: Ariel Oscar Greíth

Bruna Andrade stammt aus Brasilien. Sie begann ihre Tanzausbildung in Rio de Janeiro und setzte sie ab 2003 als Stipendiatin der Tanzstiftung Birgit Keil an der Akademie des Tanzes Mannheim fort. Zur Spielzeit 2006/07 wurde sie Mitglied des STAATSBALLETTS KARLSRUHE. 2010 avancierte sie zur Solistin, 2012 wurde sie von Ballettdirektorin Birgit Keil zur Ersten Solistin ernannt.
Sie tanzte Gamzatti in Terence Kohlers Die Tempeltänzerin, die Titelpartie in Ray Barras Carmen, Titania in Youri Vámos’ Ein Sommernachtstraum, Clara, Frau Cratchit und den Weihnachtsgeist in Vámos’ Der Nussknacker – Eine Weihnachtsgeschichte, die Ballerina in Christopher Wheeldons Variations Sérieuses, Odette/Odile in Christopher Wheeldons Schwanensee, Myrtha und die Titelpartie in Peter Wrights Giselle sowie Anastasia in Youri Vámos’ Dornröschen – Die letzte Zarentochter, Katharina sowie eine Dirne in John Crankos Der Widerspenstigen Zähmung und die Titelrolle sowie Effie und Mary in La Sylphide von Peter Schaufuss. Außerdem umfasst ihr Repertoire Choreografien von Hans van Manen, George Balanchine, Heinz Spoerli und Thiago Bordin.
Sie kreierte Kriemhild in Peter Breuers Siegfried, die Hora Frau in Tim Plegges Momo, die Vorgeladene in Reginaldo Oliveiras Der Fall M., außerdem Oliveiras Attacke, Eiskalt und Baião de dois sowie Fräulein Bürstner in Davide Bombanas Der Prozess. 2014 wurde Bruna Andrade für ihre darstellerische Leistung und eindrückliche Rolleninterpretation in Der Fall M. und Spiegelgleichnis im Rahmen des Ballettabends Mythos mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST in der Kategorie „Beste Darstellerin Tanz“ geehrt.
Zuletzt kreierte sie Coco Chanel in Terence Kohlers das kleine schwarze / the riot of spring, die Titelpartie in Reginaldo Oliveiras Anne Frank sowie die Hexe Ježibaba in Jiří Bubeníčeks Rusalka und war bei der Ballett Gala 2017 in Reginaldo Oliveiras Baião de dois zu erleben.

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