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Armin Kolarczyk

Armin Kolarczyk

Foto: Florian Merdes

Der im norditalienischen Trento geborene Bariton wuchs italienisch und deutsch auf. Nach einem 1986 abgeschlossenen Violinstudium am Konservatorium seiner Heimatstadt nahm er sein Gesangsstudium bei Ada Zapperi in München auf. Parallel dazu widmete er sich seinem 1992 abgeschlossenen Jurastudium, entschied sich anschließend aber doch für die Sängerkarriere. Von 1997 bis 2007 sang er im Ensemble des Theaters Bremen die großen Partien seines Fachs wie Carlo in Die Macht des Schicksals, Luna im Troubadour, Wolfram im Tannhäuser, Don Giovanni, Graf in Die Hochzeit des Figaro, Guglielmo in Così fan tutte sowie Pelléas.

Gastspiele führten ihn an die Oper Köln, das Theater Bonn, das Staatstheater Braunschweig, das Hessische Staatstheater Wiesbaden, das Aaltotheater Essen, das Tiroler Landestheater Innsbruck sowie an die Königliche Oper Kopenhagen. 2017 gab er als Konrad Nachtigall sowie als Beckmesser-Cover in Barrie Koskys Neuinszenierung Die Meistersinger von Nürnberg sein Debüt bei den Bayreuther Festspielen, zu denen er auch 2018 wieder eingeladen ist.
Kolarczyk ist regelmäßig auf dem Konzertpodium, als Liedsänger sowie als Interpret zeitgenössischer Musik zu hören. Seine CD-Einspielung von Schuberts Schwanengesang erschien 2012.

Seit 2007 gehört Kolarczyk dem STAATSTHEATER KARLSRUHE an. Hier sang er Partien wie Gérard in Giordanos Andrea Chénier, Posa in Don Carlo, Jago in Otello, Francesco in Verdis Räubern, Graf in Die Hochzeit des Figaro, Figaro in Rossinis Barbier von Sevilla, Vater Germont in La traviata, den Schwarzen Geiger in Romeo und Julia auf dem Dorfe, Wolfram in Tannhäuser, Oppenheimer in Doctor Atomic, Beckmesser in Die Meistersinger von Nürnberg, Archivar in Verlobung im Traum, Orest in Iphigenie auf Tauris, Oberthal in Der Prophet, Prof. Higgins in My Fair Lady, Belcore im Liebestrank und Wagnerdämon in Wahnfried.

2015 wurde ihm in Anerkennung seiner künstlerischen Verdienste der Titel „Kammersänger“ verliehen.

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