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LA CLEMENZA DI TITO

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Christian Sauermann schrieb am 08.12.2017:
Für die Aufführung gestern wollen sich meine Frau und ich uns herzlich bedanken. Die Musik war wunderschön, die Sängerinnen und Sänger gaben ihr Bestes und die Inszenierung als Ganzes war beeindruckend.
Störend empfanden wir allerdings die Platzierung der Übertitel links und rechts oben, die wir so zum ersten Mal erlebten. Früher, als sie noch in der Mitte oben zu lesen waren, konnte man mit einem Blick die Texte und das Geschehen auf der Bühne erfassen. Jetzt muss man dauernd den Kopf drehen, um alles mitzubekommen. Außerdem verwendeten Sie wohl eine kleinere Schrift als früher - es sei denn, dass unsere Augen schlechter geworden sind. Und noch etwas dazu: Rechnen Sie wirklich mit so viel englischsprachigen Besuchern? Mich (und vielleicht auch andere Opernbesucher mit wenigstens rudimentären Italienischkenntnissen) hätte neben dem deutschen Text auch der originale interessiert.
Wird beim geplanten Umbau eigentlich auch die Belüftung neu geordnet? Beim Herausgehen in der Pause hatte uns der etwas penetrante Duft der Suppen doch etwas irritiert.
Aber im Ganzen: Es war ein besonders schöner Abend!

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Deborah Maier schrieb am 11.12.2017:
Sehr geehrter Herr Sauermann,
vielen Dank für Ihre Rückmeldung zur Vorstellung von La clemenza di Tito am vergangenen Donnerstag am Staatstheater Karlsruhe.
Wir sind immer dankbar für Kritik jeder Art und freuen uns gleichzeitig über Ihr Interesse an unserem Haus und unseren Produktionen.

Wir bemühen uns, auf die Bedürfnisse unserer Zuschauer einzugehen, um Abläufe und Gegebenheiten stets verbessern zu können. Daher sind wir auf Feedback wie das Ihre mit dem Hinweis auf etwaige Unwägbarkeiten angewiesen.
Ihre Beobachtungen betreffend der Übertitel sind sehr verständlich. Daher möchten wir Ihnen unsere Beweggründe für diese Form der Übertitelung darlegen.
Zwei Umstände haben dazu geführt, sich für Übertitel auf beiden Seiten zu entscheiden – der erste ist ein künstlerischer, der zweite ein praktischer.
Zum einen war es Regisseur und Ausstatter Patrick Kinmonth, der die Oper nicht nur inszeniert, sondern auch Bühne und Kostüme entworfen hat, wichtig, ein klares, einheitliches Bild für das Publikum herzustellen. Der Bühnenrahmen, der den Blick auf die Szene freigibt und fokussiert, wurde durch die Übertitel auf der mittleren Tafel leider sehr unterbrochen und somit das Gesamtbild gestört. Zum anderen war es die Dramaturgie eine Herausforderung, die Texte der vielen Rezitative in einem guten Tempo und wohl dosiert einzublenden. Unser Anliegen ist es, Ihnen als Zuschauer so viel wie möglich des Inhalts zu vermitteln, Sie aber auch nicht zu überfordern, sodass Sie sich im schlechtesten Fall nur aufs Mitlesen und weniger auf das Bühnengeschehen konzentrieren könnten. Die beiden Tafeln links und rechts sind größer als die Mitteltafel und bieten so ganz praktisch gesehen mehr Platz für Text. So haben wir die Möglichkeit, seltener neuen Text einblenden zu müssen und hoffen so, Ihnen als Publikum eine bestmögliche Unterstützung beim Verständnis der Inszenierung zu geben.
Wir legen bei jeder Produktion Wert darauf, auf die Bedürfnisse der verschiedenen Werke und Inszenierungen einzugehen und eine ideale Lösung für alle Beteiligten zu finden. Wir bedauern es sehr, dass Sie in diesem Fall leider Schwierigkeiten hatten und freuen uns umso mehr, dass Sie dennoch einen schönen Theaterabend bei uns erleben konnten.

Englischsprachig sind die Übertitel deshalb, weil wir auch internationalem Publikum die Möglichkeit geben möchten, der Aufführung inhaltlich folgen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis. Wir freuen uns, Sie bei dem ein oder anderen Opernbesuch in der Zukunft wieder im Staatstheater begrüßen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen,

Deborah Maier
Dramaturgie Oper
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