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JACQUES BREL – ON N’OUBLIE RIEN

Inszenierte Chansons mit Natanaël Lienhard. URAUFFÜHRUNG

Dauer: 1h 15

WIEDERAUFNAHME
STUDIO

Ein Chanson – das ist ein Drama in drei Minuten. Kaum einer konnte es so musikalisch und so poetisch erzählen wie Jacques Brel, geboren 1929 in Brüssel, gestorben viel zu früh 1978 in Paris. Er war der Held unter den Chansonniers: Groß in seinem Schmerz, seinen Frechheiten, seiner Zärtlichkeit und seinem Drang nach Freiheit und Abenteuer. Alt sein ohne je erwachsen zu werden. Jedem Mädchen Bonbons statt Blumen anbieten, denn Bonbons welken nicht, Verliebtheit schon. Das flache Land lieben, wo der Wind aus allen Himmelsrichtungen kommen kann, um seine Geschichten zu erzählen. Über die untreuen Frauen in Amsterdam weinen, anstatt auf sie zu pissen. Die Eleganz von Schwarzen und den Mut von Juden bewundern. Sich fragen, warum die Menschen in der Métro aussehen wie Ertrunkene und ob der Frühling eine gute Zeit fürs Sterben ist. Auf die Verrücktheit der ermüdeten Bürger warten, die Rückkehr der Geliebten und den ältesten Tango der Welt.

Natanaël Lienhard ist halber Franzose von Geburt und mit französischen Chansons aufgewachsen. Nun singt er einen ganzen Abend lang Jacques Brels Musik und erzählt die Geschichten seiner Lieder. Begleitet wird er von einem Streichtrio und vom jungen Pianisten und Komponisten Jacob Bussmann, der die 16 musikalischen Miniaturen raffiniert und einfühlsam arrangierte. Pia Donkel war nach Regieassistenzen bei Martin Nimz und Christoph Frick Mitarbeiterin von pvc Tanz Freiburg Heidelberg in der Spielzeit 09/10 und wechselte anschließend als Regieassistentin ans Theater Konstanz. Dort realisierte sie bereits den Abend Tiefer gehen.


REGIE Pia Donkel ARRANGEMENTS, MUSIKALISCHE LEITUNG & KLAVIER Jacob Bussmann AUSSTATTUNG Pia Donkel & Katharina Simmert VIDEO Olivier Hamaker DRAMATURGIE Jan Linders


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