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DU SOLLST DEN WALD NICHT VOR DEM HASEN LOBEN

von Jörn Klare. URAUFFÜHRUNG

Dauer: 1h 30

WIEDERAUFNAHME
08.10.2015 STUDIO

Trailer zu DU SOLLST DEN WALD NICHT VOR DEM HASEN LOBEN

Eine Tochter spielt ihrer alten Mutter die Aufzeichnungen eines Gesprächs vor, das die beiden vor 25 Jahren geführt hatten. Das vergangene Gespräch durchdringt das gegenwärtige, bestimmt es, konterkariert es. Die Tochter will herausbekommen, wer ihr Vater ist, ein Mann, den sie nie kennengelernt hat. Mittlerweile wird die Zeit knapp – die Mutter ist an Demenz erkrankt, ihre Erinnerungen schwinden.

Der Publizist Jörn Klare veröffentlichte 2012 mit Als meine Mutter ihre Küche nicht mehr fand ein berührendes Buch über die Alzheimer-Erkrankung seiner Mutter. Seine persönliche Erfahrung hat er zu einem empathischen, teilweise traumgleich-surrealen, dabei oft komischen Zwei-Personen-Stück weiterentwickelt. Das Thema Demenz nicht nur medizinisch und soziologisch zu fassen, sondern auch künstlerisch, ist die Aufgabe einer Gesellschaft im demografischen Wandel. Die Aufführung ist Teil unserer Reihe Die Kunst des Alterns (The Art of Ageing).

Die junge Regisseurin Katrin Plötner, die sich mit dieser Arbeit dem Karlsruher Publikum vorstellt, inszenierte u. a. Romeo und Julia in Regensburg und Die Hamletmaschine am Residenztheater München.

REGIE Katrin Plötner BÜHNE & KOSTÜME Martin Miotk MUSIK Markus Steinkellner DRAMATURGIE Konstantin Küspert, Marlies Kink


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www.artofageing.eu
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