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DIE TROERINNEN

Tragödie von Euripides

Neu übertragen von Konstantin Küspert
PREMIERE 09.04.2016

Dauer: 1h 30

WIEDERAUFNAHME
25.09.2016 KLEINES HAUS

Trailer zu DIE TROERINNEN

Zehn lange Jahre tobte der Trojanische Krieg – „die Mutter aller Kriege“. Jetzt ist, durch Odysseus‘ List, die unzerstörbare Mauer überwunden und die Stadt liegt in Schutt und Asche. Die überlebenden Frauen werden verlost und als Sklavinnen für Haus, Hof und Bett von den Griechen in die Fremde verschleppt. Zuvorderst die trojanische Königin Hekabe, der alles genommen wurde: Mann, Kinder, Macht und Volk. Doch dabei belassen es die „Sieger“ nicht – brutal ermorden sie ein unschuldiges Kind, damit es in ungewisser Zukunft nicht zur Bedrohung werden kann. Die Angst, den Anderen, den Fremden nicht kontrollieren zu können, führt zu einer unfassbaren Tat.

Angesichts der Flüchtlingsdramen im Nahen Osten, in Afrika, vor den Küsten Italiens, sowie Griechenlands und nun auch in Zentraleuropa erhält das Drama über die Opfer des Krieges eine ganz neue Aktualität und Brisanz.

Die Produktion, in deren Zentrum ein starkes Frauenensemble steht, erarbeitet der Regisseur Jan Philipp Gloger, der für die Deutsche Erstaufführung von Elfriede Jelineks Schatten (Eurydike sagt) zum ersten Mal ans STAATSTHEATER kam. Gloger inszeniert Oper wie Schauspiel, zuletzt an Semperoper und Staatsschauspiel in Dresden, an der Berliner Schaubühne, an den Opernhäusern in Zürich und Amsterdam, an den Staatstheatern Mainz und Wiesbaden, am Royal Opera House Covent Garden in London und bei den Bayreuther Festspielen. Der Autor Konstantin Küspert hat für diese Inszenierung den alten Text in eine poetische und kraftvolle Sprache gegossen.

REGIE Jan Philipp Gloger BÜHNE & KOSTÜME Marie Roth MUSIK Kostia Rapoport VIDEO Sami Bill LICHT Rico Gerstner DRAMATURGIE Brigitte A. Ostermann, Marlies Kink THEATERPÄDAGOGIK Verena Lany


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