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GEWALT

Philosophisches Volkstheater. Nach Steven Pinker. URAUFFÜHRUNG

PREMIERE 10.04.2016

Dauer: 1h 15

WIEDERAUFNAHME
05.11.2016 STUDIO

GEWALT

Foto: Felix Grünschloß

Ein Blick in die Nachrichten scheint zu bestätigen: Gewalt nimmt in der Welt wieder zu. Doch der amerikanisch-kanadische Experimentalpsychologe Steven Pinker führt den Beweis, dass gewalttätige Zwischenfälle in allen Lebensbereichen seit Beginn der Menschheitsgeschichte stetig weniger wurden. Ob in der Erziehung, in der Ehe, in privater Konfliktlösung oder in zwischenstaatlichen Auseinandersetzungen – Gewalt ist als Lösungsoption gesellschaftlich immer weniger akzeptiert. Pinker entwickelt ein bildreiches Panorama von den frühen Steinzeitmenschen über die biblische Stammeskultur und die Entwicklung der Nationalstaaten im Mittelalter bis hin zur Neuzeit. Nach Du musst dein Leben ändern, Männerphantasien und Müdigkeitsgesellschaft/ Versuch über die Müdigkeit entsteht so philosophisches Theater, das große Gefühle, bittere Konflikte und eine der grundlegendsten Fragen überhaupt thematisiert: Warum ist Gewalt ein Teil unserer menschlichen Existenz?

Beata Anna Schmutz, die neue Leiterin des VOLKSTHEATERS, setzt mit dieser Frage direkt in der Gesellschaft an, bei Bürgerinnen und Bürgern. Mit diesen wird sie Gewalt in Zeiten des weltweiten „Kriegs gegen den Terrorismus“ und dessen Auswirkungen auf uns untersuchen. Die in Polen geborene Regisseurin ist spezialisiert auf partizipatorische Arbeiten und hat u. a. 2006/07 das Projekt Das neue Wunderhorn zusammen mit Schauspieldirektor Jan Linders geleitet, an dem über 300 Heidelberger Bürger jeglichen Alters teilnahmen.


A look at the news seems to confirm: violence in the world is rising. But one man disagrees. The American-Canadian experimental psychologist Steven Pinker presents the theory that violent encounters in all areas of life have been and still are constantly decreasing since the beginning of human history. Whether in education, marriage, in private disputes or international conflicts – violence as a solution is less and less socially acceptable. Pinker develops a broad imagery from early Neanderthals to biblical tribe culture, the medieval development of national states, through to the modern age. After productions like Du musst dein Leben ändern, Männerphantasien and Müdigkeitsgesellschaft/Versuch über die Müdigkeit, Gewalt creates an experience that is as much philosophical as it is theatrical. It creates an experience that deals with strong emotions, bitter conflicts and one of the biggest questions of all times: why is violence part of our human existence?

Beata Anna Schmutz, the new artistic director at the VOLKSTHEATER, works directly with her surroundings. She realizes a project in which people from Karlsruhe investigate on stage questions of violence and its impact in times of worldwide “war against terror”. The Polish-born director specialises in participatory theatre work and collaborated in 2006/07 with our artistic director of theatre Jan Linders on the project Das neue Wunderhorn, in which 300 citizens of all ages from Heidelberg participated.


REGIE Beata Anna Schmutz BÜHNE Sophie Lichtenberg KOSTÜME Susann Bosslau VIDEO Jos Diegel DRAMATURGIE Jens Peters, Judith Heese PROJEKTASSISTENZ & THEATERPÄDAGOGIK Julia Waibel


In Zusammenarbeit mit







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