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TERROR

von Ferdinand von Schirach

Dauer: 2h 30, 1 Pause 

PREMIERE
29.09.2016 KLEINES HAUS

Trailer zu TERROR

Auf der Bühne verhandelt wird der Fall Lars Koch. Der Kampfpilot wird beschuldigt 164 Menschen ermordet zu haben, indem er eine Lufthansa-Maschine auf dem Weg von Berlin nach München abschoss. Er argumentiert, keine andere Wahl gehabt zu haben, da sich der Airbus in der Hand eines Terroristen befand. Dieser hatte damit gedroht, den Jet in die mit 70.000 Zuschauern besetzte Allianz-Arena zu steuern. Die Entscheidung über diesen Fall legt von Schirach jeden Abend neu in die Hand des Publikums, das am Ende des Gerichtsdramas über Schuld oder Unschuld Kochs befindet. Darf Leben gegen Leben, gleich welcher Zahl, aufgewogen werden? Dürfen wir im Sicherheitswahn unser Grundgesetz aufweichen? Ist genau das das Ziel der Terroristen? Das zur Zeit erfolgreichste Stück in Deutschland lässt keinen unbeteiligt. Die Abstimmungsergebnisse aller Aufführungen von Terror werden unter www.terror.theater dokumentiert. Der Bestsellerautor und Strafverteidiger von Schirach konstruiert in seinem ersten Theatertext nicht nur einen brisanten Prozess in Zeiten eines erhöhten Sicherheitsbedürfnisses, sondern auch eine hoch emotionale Situation.

Der Regisseur Martin Schulze stellt sich mit dieser Arbeit dem Karlsruher Publikum vor. Er inszeniert u. a. am Staatstheater Kassel, am Staatstheater Braunschweig und am Schauspiel Essen. Sein Kasseler Hamlet von 2009 brachte ihm in der Kritikerumfrage von „Theater heute“ eine Nominierung als „Bester Nachwuchskünstler“ ein.

REGIE Martin Schulze BÜHNE & KOSTÜME Pia Maria Mackert LICHT Joachim Grüssinger DRAMATURGIE Axel Preuß THEATERPÄDAGOGIK Verena Lany


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