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DIE JUNGFRAU VON ORLEANS

Romantische Tragödie von Friedrich Schiller

Dauer: ca. 2h 00

ÖFFENTLICHE PROBE
30.05.2017 KLEINES HAUS
PREMIERE
01.06.2017 KLEINES HAUS

DIE JUNGFRAU VON ORLEANS

Foto: Felix Grünschloß

Frankreich im 15. Jahrhundert. Franzosen, Engländer und Burgunder sind seit fast einhundert Jahren im Krieg. König Karl VII. hat die Lage nicht mehr unter Kontrolle, der Kampf scheint verloren. Da erscheint Johanna am Hof, eine junge Bauerstochter, die von sich selbst behauptet, in Gottes Auftrag die französischen Truppen zum Sieg führen zu können. Und tatsächlich gewinnen sie mit ihr an der Spitze des Heeres Schlacht um Schlacht. Als sie jedoch den englischen Heerführer Lionel erblickt, sieht sie sich außer Stande, ihn zu töten. Indem sie die Liebe für sich entdeckt, beginnt sie an Gottes Auftrag zu zweifeln. Friedrich Schiller hat mit der Jungfrau von Orleans einen seiner facettenreichsten und widersprüchlichsten Bühnencharaktere geschaffen: Ist sie bloß ein naives Mädchen, das einem frommen Wahn erliegt, eine konsequente Märtyrerin oder eine Kämpferin in nur vorgeblich heiligem Auftrag? In Zeiten von neuen Glaubenskriegen und religiösem Fanatismus wird die Hauptfigur zur Zeitgenossin.

Juliane Kann studierte in Berlin Szenisches Schreiben an der Universität der Künste und anschließend Regie an der Hochschule „Ernst Busch“. Sie inszeniert u. a. in Oberhausen, Göttingen, Mainz, Braunschweig und Düsseldorf. Mit Kleists Prinz Friedrich von Homburg, einer Produktion des Staatstheaters Darmstadt, war sie 2015 zum Münchner Festival RADIKAL JUNG eingeladen. Jetzt arbeiten sie und ihr Team erstmals in Karlsruhe.

REGIE Juliane Kann BÜHNE Vinzenz Gertler KOSTÜME Josephin Thomas MUSIK Daniel Freitag LICHT Joachim Grüßinger DRAMATURGIE Marlies Kink THEATERPÄDAGOGIK Verena Lany


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