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SCHÖNE NEUE WELT

nach dem Roman von Aldous Huxley

in einer Bearbeitung von Robert Koall

PREMIERE
11.06.2017 STUDIO

Die zukünftige Gesellschaft wird technisch exakt nach Bedarf gefertigt: Arbeiter, Angestellte, Künstler, Intellektuelle und Leitungspersönlichkeiten. Das System ist nicht etwa bedrohlich oder unmenschlich, es schafft scheinbares Glück. Alle haben am Luxus teil. Krankheit, Armut und Hunger sind überwunden. Kunst, Kultur und Religion ebenso. Freies Denken und Reflexion sind dem Wahn einer vermeintlich perfekten Gesellschaft gewichen. Diese schöne neue Welt entdeckt ein sogenannter Wilder, der aus einem Reservat stammt. Er weiß noch, was Bücher sind; mit auswendig gelernten Shakespeare-Texten erklärt er sich die Wirklichkeit. Seine Sehnsucht nach dem perfekten Glück wird bitter enttäuscht, als er erkennt, dass der Preis dafür eine übersexualisierte, exzessiv feiernde, leidenschaftslose Gesellschaft von Glücksdrogen-Abhängigen ist. Der englische Autor Aldous Huxley schrieb sein Buch 1932; es wurde rasch in viele Sprachen übersetzt und erweist sich heute als bedeutendster Zukunftsroman des 20. Jahrhunderts.

Julia Hölscher, von 2009 bis 2013 Hausregisseurin am Staatsschauspiel Dresden, seit 2015 in gleicher Funktion am Theater Basel, stellt sich mit dieser Inszenierung in Karlsruhe vor. Die Stuttgarterin studierte Gesang und Regie in Hamburg, gewann 2007 den Regiepreis beim Körber Studio Junge Regie und inszeniert seitdem mit großem Erfolg Oper und Schauspiel.

REGIE Julia Hölscher BÜHNE & KOSTÜME Paul Zoller DRAMATURGIE Roland Marzinowski THEATERPÄDAGOGIK Verena Lany


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