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INSCHRIFT HEIMAT

Großes Volkstheater. URAUFFÜHRUNG

Dauer: ca. 1h 45

PREMIERE
24.06.2017 GROSSES HAUS
13.07.2017 GROSSES HAUS

INSCHRIFT HEIMAT

Foto: Felix Grünschloß

Aus einer alltäglichen und scheinbar einfachen Beziehung zwischen Mensch und Raum entsteht das Phänomen Heimat. Es kann wahnhafte Projektion oder erfahrbare Realität sein. Je länger jemand an einem Ort verweilt, je stärker seine emotionale Bindung an diesen ist, desto mehr Spuren zeichnen sich in sein Gehirn. Diese winzigen Inschriften bündeln sich milliardenfach in unserem Gedächtnis und erzeugen in uns das wohlbekannte Gefühl, zu Hause zu sein. Viele von uns tragen mehrere Heimaten in sich, im Einklang oder in größter Zerrissenheit. Passend zu den in Karlsruhe stattfindenden BADEN-WÜRTTEMBERGISCHEN HEIMATTAGEN entsteht im STAATSTHEATER eine große Inszenierung. Eine Spielzeit lang wird eine mobile Forschungsstation eingerichtet, um die Inschriften dieser Heimaten künstlerisch zu untersuchen. Gespielt wird in Wohnungen, Geschäften oder im Hinterhof. Die vor Ort entstandenen Ergebnisse werden gebündelt und anschließend auf der Bühne präsentiert.

Beata Anna Schmutz begibt sich mit ortsansässigen und von weit her kommenden Künstlern auf eine Forschungsreise in den Stadtraum. Die Polin ist spezialisiert auf partizipatorische Projekte und ortsspezifische Inszenierungen. Ob in Das neue Wunderhorn mit 300 Heidelbergern, beim Bespielen eines ehemaligen Kasernengeländes in Mannheim oder bei der Verwandlung von verlassenen Orten in begehbare Installationen, im Fokus steht neben der Verbindung verschiedener Kunstdisziplinen die Vernetzung von Bürgerinnen und Bürgern aus der Stadt mit dem Theater.


From a quotidian and seemingly simple relationship between a person and space, the phenomenon of Heimat emerges. It can be both delusional projection or experienced reality. The longer someone stays in one place, and the stronger the emotional connection to this place becomes, the more traces of it are engraved into their brain. These tiny inscriptions create millions of little bundles in our brains and evoke in us the all so familiar feeling of being home. Many carry multiple homes within themselves, in harmony or disruption. For the whole season, we explore Karlsruhe in our mobile research station, posing questions about Heimat, identity, belonging and the possible conflict with these terms. We play in apartments, commercial sites, backyards… All our results will be evaluated and subsequently presented on stage. On the occasion of the BADEN-WÜRTTEMBERGISCHEN HEIMATTAGEN, we will present the entirety of our research results in a big production at the STAATSTHEATER.

Beata Anna Schmutz is going on a research trip with artists from here and there to explore Karlsruhe and its stories. She is specialised in participatory work and site specific performances. Whether she directs Das neue Wunderhorn with 300 people from Heidelberg, takes over a former barracks in Mannheim, or transforms abandoned spaces into vivid installations: her focus remains not only the connection of diverse artistic fields and disciplines but also the connection of people from the city with the theatre.


REGIE Beata Anna Schmutz, Eric Nikodym BÜHNE & KOSTÜME Susanne Hiller, Nicolas Rauch LICHT Christopher Hecker SOUNDDESIGN Felicitas Wetzel TEXTE Christopher Kriese DRAMATURGIE Judith Heese
MIT Bürgerinnen und Bürgern aus Karlsruhe und Chören




Gefördert durch den Innovationsfonds Kunst des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg



Für weitere Unterstützung danken wir







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