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DIE EHEN UNSERER ELTERN

Dokumentartheater von werkgruppe2. URAUFFÜHRUNG

24. EUROPÄISCHE KULTURTAGE KARLSRUHE

PREMIERE
11.03.2018 STUDIO

Beziehungskisten, wilde Ehe, Scheidungen ohne Schuld: Die Generation der 68er eint, dass sie zu einer Zeit geheiratet haben, in der erstmals in der modernen Gesellschaft neue Beziehungsmodelle toleriert wurden. Welche Auswirkungen hatte das auf ihre Rolle als Eltern? Wie frei haben sie ihre Beziehungen gelebt? Welche Ideale hatten sie? Welche Rolle spielten Gleichberechtigung, sexuelle Freiheit, Treue, Arbeitsteilung, Kinderwunsch, Erziehungsmethoden, Konfliktbearbeitung? Im Stück erzählen Paare und deren Kinder unabhängig voneinander, wie sie diese Zeit wahrgenommen haben, welche Ereignisse sie prägend empfanden und wie sich ihre Ideale leben ließen – oder nicht. Dabei erfahren die Zuschauer, ob die Kindergeneration die Partnerschaftsformen ihrer Erzeuger als Vorbild empfindet und wie sehr Beziehungsformen Produkte ihrer Zeit sind.

werkgruppe2 ist ein Kollektiv freier Theatermacherinnen, das sich auf die Recherche und Inszenierung von dokumentarischen Stücken spezialisiert hat. Ihre Arbeiten basieren auf umfassenden Interviews mit Menschen, die einschlägige Erfahrungen mit dem Thema haben. Deren reale Geschichten werden mit professionellen Schauspielern inszeniert. Getragen werden die Theaterabende von einer großen Musikalität. Auf diese Weise entstanden Arbeiten über deutsche Konvertitinnen und Konvertiten, Geflüchtete oder Soldaten. Mit diesem Dokumentarstück stellen sich die Künstlerinnen erstmals am STAATSTHEATER vor.

REGIE Julia Roesler BÜHNE & KOSTÜME Charlotte Pistorius MUSIK Insa Rudolph DRAMATURGIE Silke Merzhäuser, Judith Heese


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