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RADIKALE AKTE

von Common Wealth. URAUFFÜHRUNG

24. EUROPÄISCHE KULTURTAGE KARLSRUHE

PREMIERE
20.04.2018 KLEINES HAUS

Frauenrechte? „Ich glaube, dass jeder heutzutage definitiv gleich behandelt werden sollte.“ Was die feministische Aktionskünstlerin Mascha Alechina von Pussy Riot postuliert, klingt selbstverständlich – und birgt doch eine Radikalität, ohne die der Weg zur Gleichberechtigung nicht denkbar gewesen wäre. In der Karlsruher Geschichte finden sich wichtige Vorkämpferinnen. Im 19. Jahrhundert gründeten Karlsruherinnen Frauenvereine, um aus der Beschränkung von Heim und Herd auszubrechen. Das erste deutsche Mädchengymnasium wurde in Karlsruhe eröffnet – ein Meilenstein in Sachen Bildungsgerechtigkeit. Das Wahlrecht für Frauen ist in Deutschland erst 98 Jahre alt. In unserem Grundgesetz steht „Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“ Doch wie weit her ist es damit? Brauchen wir wieder radikale Akte – durch Frauen, die Änderungen herbeiführen, indem sie Nein sagen und Dinge anders als erwartet oder verlangt tun? Die Inszenierung verwebt Momente der Frauengeschichte mit den Erfahrungen von Frauen und Mädchen, die heute in Karlsruhe leben und die in dieser Produktion selbst auf der Bühne stehen werden.

Common Wealth aus Großbritannien ist ein Kollektiv aus Theatermacherinnen und Theatermachern und arbeitet zum ersten Mal in Deutschland. Ihre Projekte greifen gesellschaftlich relevante Themen auf und binden unterschiedlichste Communities ein, z. B. muslimische Boxerinnen oder Stahlarbeiter. Sie wurden mehrfach ausgezeichnet.

REGIE, BÜHNE, KOSTÜME, SOUND Common Wealth LICHT Christoph Pöschko DRAMATURGIE Beata Anna Schmutz, Stefanie Bub


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