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RADIKALE AKTE

Stückentwicklung mit Menschen aus Karlsruhe und Umgebung

URAUFFÜHRUNG 
Wir weisen Sie darauf hin, dass während der Vorstellung über einen längeren Zeitraum intensive Lichtblitze durch Stroboskope eingesetzt werden.

Dauer: 1h 15

WIEDERAUFNAHME | ZUM LETZTEN MAL
01.11.2018 KLEINES HAUS

Trailer zu RADIKALE AKTE

„Ich glaube, dass jeder heutzutage definitiv gleich behandelt werden sollte.“ Was die Aktionskünstlerin Mascha Alechina von Pussy Riot postuliert, klingt selbstverständlich – und birgt doch eine Radikalität, ohne die der Weg zur Gleichberechtigung nicht denkbar gewesen wäre. Wichtige Vorkämpferinnen der feministischen Bewegung finden sich auch in der Karlsruher Geschichte. Im 19. Jahrhundert gründeten Karlsruherinnen mehrere Frauenvereine, um aus der Beschränkung von Heim und Herd auszubrechen. Das erste deutsche Mädchengymnasium wurde in Karlsruhe eröffnet – ein Meilenstein in Sachen Bildungsgerechtigkeit. Das Wahlrecht für Frauen in Deutschland wird im November 100 Jahre alt. In unserem Grundgesetz steht „Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“ Doch wie weit ist es damit her? Brauchen wir wieder radikale Akte, die Änderungen herbeiführen? Frauen, die Nein sagen und Dinge anders als erwartet oder verlangt tun?

Gehen Sie gemeinsam mit Regisseurin Mizgin Bilmen, der Autorin Gerhild Steinbuch und einem Ensemble von 18 Karlsruherinnen auf eine Reise von historischen Ereignissen, die in Karlsruhe stattfanden und zur Gleichberechtigung beitrugen, hin zur aktuellen, postfeministischen Wirklichkeit vor Ort – mit dokumentarischem Material und Interviews der Mitwirkenden.

REGIE Mizgin Bilmen TEXT Gerhild Steinbuch BÜHNE Hanna Lenz KOSTÜME Alexander Djurkov Hotter DRAMATURGIE Beata Anna Schmutz CHOREOGRAFIE Constantin Hochkeppel  LICHT Matthias Haag

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