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KAMMERKONZERT DER DEUTSCHEN HÄNDEL-SOLISTEN

41. INTERNATIONALE HÄNDEL-FESTSPIELE KARLSRUHE 2018

Dauer: ca. 2h 15

26.02.2018 KLEINES HAUS

KAMMERKONZERT DER DEUTSCHEN HÄNDEL-SOLISTEN

Giovanni Benedetto Platti Sonata g-Moll WD 691
Francisco Caporale Sonata IV d-Moll
Orlando Gibbons Fantasia 4 d-Moll/D-Dur
Benedetto Marcello Sonata a Tré c-moll op. II,2
Martin Berteau Trio e-Moll op. I, 6
Johann Jakob Froberger Méditation D-Dur FbWV 620 faite sur ma morte future – Meditation über meinen künftigen Tod 
Georg Philipp Telemann  Sonate D-Dur TWV 41:D6
Georg Friedrich Händel Sonate g-Moll op. II,8 HWV 393

Barocke Instrumentalmusik ist wie ein Text aus Worten lesbar. Der russische Cellist Dmitri Dichtiar, Dozent für Historische Aufführungspraxis an der Hochschule für Musik Karlsruhe, hat für die Internationalen Händel-Festspiele ein Kammermusikprogramm zusammengestellt, das sich um den Tod und den Lebenstrieb in der Barockmusik dreht.
Es bildet einerseits den musikalischen Erfahrungshorizont des weitgereisten Händel ab und präsentiert andererseits wenig bekannte Komponisten wie Martin Berteau, den „Vater“ der französischen Cello-Schule, oder Händels langjährigen Londoner Orchestercellisten Francisco Caporale.
Drittens kommt ein heute weitgehend vergessenes Instrument zum Einsatz, das Violoncello piccolo, ein fünf- statt viersaitiges Cello, für das etwa Bach seine 6. Cello-Suite komponiert hat. Viertens reflektiert das Konzert in einigen Fällen auch die barocke Haus- und Profimusikpraxis, Kammermusik umzuinstrumentieren. So wird sich zeigen, dass Händels nur in praktischen Abschriften überlieferte Trio-Sonate für zwei Violinen und Basso continuo HWV 393 auch mit zwei Celli statt der Violinen ohne größere Eingriffe natürlich ganz anders, aber fulminant klingen kann. Sie wurde im 18. Jahrhundert alternativ auch tatsächlich so musiziert.

Dmitri Dichtiar & Gerhart Darmstadt Violoncello
David Sinclair Kontrabass
Rien Voskuilen Cembalo

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