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AM KÖNIGSWEG

von Elfriede Jelinek

Dauer: ca. 2h 00

SONNTAG VOR DER PREMIERE
18.11.2018 UNTERES FOYER
ÖFFENTLICHE PROBE
21.11.2018 KLEINES HAUS
PREMIERE
24.11.2018 KLEINES HAUS

AM KÖNIGSWEG

Foto: Felix Grünschloß

Ein Herrscher wird gewählt. Das Volk geht seinen Weg an die
Urne und bestimmt, wer die Macht über das Land haben wird.
Blind vertrauen sie dabei auf den, der ihnen das Ende ihrer Schulden und das Ende der Arbeitslosigkeit prophezeit. Sie feiern schließlich einen neuen König, der verspricht, ihr Land wieder zu Größe zu führen. Doch dieser ist ebenfalls blind – vor Wut, vor Hass, vor Selbstgefälligkeit – und geblendet von seinem eigenen Reichtum aus Immobilien, Golfplätzen und Casinos. Mit ihrem Porträt des weißen Mannes, der „zwitschernd“ und ohne Rücksicht auf das Chaos, das er hinterlässt, seinen „Königsweg“ an die Macht sucht, hat die österreichische Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek einen Text zu gegenwärtigen und zukünftigen Macht- und Geschlechterverhältnissen geschaffen. Die aufsehenerregenden Aufführungen von Texten Elfriede Jelineks am STAATSTHEATER wurden von Publikum und Kritik gefeiert – zuletzt Schatten (Eurydike sagt). Ihr jüngstes Stück verknüpft den amerikanischen Präsidenten mit mythischen Königsfiguren von Lear bis Ödipus. Gleichzeitig ist es berührend persönlich, indem es die Frage aufwirft, was Jelinek als Autorin noch zu sagen bleibt angesichts einer solchen Figur.

Die Arbeiten der slovakischen Künstlerin Sláva Daubnerová oszillieren zwischen Theater, Performance, Installation und neuen Medien. Sie ist in der Slowakei als eine der spannendsten und vielseitigsten Künstlerinnen ihrer Generation bekannt und debütiert mit dieser Arbeit am STAATSTHEATER.

REGIE Sláva Daubnerová BÜHNE Sebastian Hannak KOSTÜME Amit Epstein DRAMATURGIE Sonja Winkel


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