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NEUJAHRSKONZERT

01.01.2020 GROSSES HAUS

Bedrich Smetana Ouvertüre zu “Die verkaufte Braut”
Antonin Dvořák Slawische Tänze op. 72 Nr. 2, Nr. 7, op. 46 Nr. 4
Georgy Ligeti Concert Romanesc
Johannes Brahms Ungarischer Tanz Nr. 4 (fis-Moll)
Bela Bartók Ungarische Skizzen
Johannes Brahms Ungarischer Tanz Nr. 2 (d-Moll)
Zoltán Kodály Tänze aus Galanta

2020 beginnt beschwingt und spritzig – und mit dem Beweis, dass ein Neujahrsonzert nicht unbedingt nur Wiener Walzerseligkeit sein muss. Doch ist es von dort auch nicht allzu weit zu den slawischen Melodien und Tänzen, die garantiert jeden Silvesterkater vertreiben werden. Völlig ausgeschlafen müssen gleich zu Beginn nicht nur die Streicher der STAATSKAPELLE sein, wenn sich Smetanas Verkaufte Braut mitreißend-turbulent ankündigt. Die Ungarischen Tänze sind eigentlich viel zu schade, immer nur als Zugabe gespielt zu werden. Ihr Feuer hatte Johannes Brahms ursprünglich nur ins Klavier gelegt, doch zum Glück wurden sie später orchestriert, einige vom Kollegen und Freund Antonín Dvořák. Der folgte dem Beispiel und schrieb mit den Slawischen selbst ungemein erfolgreiche Tänze, die östliche Folklore in den Konzertsaal brachten. In jungen Jahren beschäftigte sich in Rumänien auch der spätere Neutöner György Ligeti mit der heimischen Volksmusik, sein von der kommunistischen Zensur verbotenes Concert Românesc bietet zahlreichen Orchestersolisten Gelegenheit, sich dem slawischen Melodienreichtum hinzugeben. Den heimischen Weisen am sorgfältigsten auf den Grund gingen Béla Bartók und Zoltán Kodály, um sie dann in Werken wie den Ungarischen Skizzen oder den Tänzen aus Galanta zu verarbeiten. Dieses Feuerwerk an Farben und Rhythmen setzt den temperamentvollen Schlusspunkt – willkommen, neues Jahr!

BADISCHE STAATSKAPELLE

Dominic Limburg Dirigent


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