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DER SUSAN-EFFEKT

von Peter Høeg

Deutsch von Peter Urban-Halle
URAUFFÜHRNG

SONNTAG VOR DER PREMIERE
23.02.2020 UNTERES FOYER
ÖFFENTLICHE PROBE
05.03.2020 KLEINES HAUS
PREMIERE
07.03.2020 KLEINES HAUS

Susan Svendsen, eine Experimentalphysikerin, wird erpresst:
Entweder ihre ganze Familie wandert ins Gefängnis, oder sie
beschafft hochrangigen Regierungsbeamten die Protokolle einer geheimen Kommission von Wissenschaftler*innen und
Forscher*innen, die sich seit den 1970er Jahren der Vorhersagbarkeit von Zukunft widmen. Im Laufe ihrer Recherche begreift Susan, dass es um viel mehr geht als nur ihren eigenen Kopf. Susan, ihr Mann Laban und ihre 16-jährigen Zwillinge teilen eine Begabung: den Susan-Effekt. Menschen offenbaren ihnen bei der ersten Begegnung sofort ihr Innerstes, ihre tiefsten Geheimnisse. Der dänische Autor Peter Høeg, der in den 1980er Jahren durch seinen Bestseller Fräulein Smillas Gespür für Schnee Weltruhm erlangte, veröffentlichte 2015 seinen Roman Der Susan-Effekt. Høeg erschafft aus einer feministischen Perspektive eine sensible, rationale, hochbegabte, unnachgiebige und durchaus gewaltbereite Heldin. Sie bahnt sich, einer Naturgewalt gleich, ihren Weg durch den Staat Dänemark, um ein Komplott gegen die Demokratie aufzudecken. Neben der rasanten Kriminalgeschichte stellt Høeg wichtige Fragen an unsere Gegenwart: Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn Lüge und Fake zu Mechanismen der Machtausübung werden? Wenn wir Begriffe wie Empathie, Solidarität und Demokratie zunehmend aushöhlen?

Inszenieren wird die Uraufführung die schwedische Regisseurin Melanie Mederlind. Sie stellt sich mit der Romanadaption des Schweizer Autors Marcel Luxinger erstmals dem Karlsruher Publikum vor. In Schweden inszenierte sie erfolgreich sowohl Oper und Tanz als auch Schauspiel. Insbesondere mit schwedischen und norwegischen Erstaufführungen deutschsprachiger Texte von Roland Schimmelpfennig und Elfriede Jelinek machte sie sich einen Namen.

REGIE Melanie Mederlind DRAMATISIERUNG Marcel Luxinger

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