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DIE NEUEN TODSÜNDEN

sieben Kurzdramen europäischer Autor*Innen

URAUFFÜHRUNG
Koproduktion mit dem Stadsteater Uppsala und dem Théâtre National du Luxembourg
25. EUROPÄISCHE KULTURTAGE KARLSRUHE 2020

SONNTAG VOR DER PREMIERE
26.04.2020 UNTERES FOYER
ÖFFENTLICHE PROBE
05.05.2020 KLEINES HAUS
ÖFFENTLICHE PROBE
07.05.2020 KLEINES HAUS
PREMIERE
09.05.2020 KLEINES HAUS

Politik ohne Prinzipien, Reichtum ohne Arbeit, Genuss ohne
Gewissen, Wissen ohne Charakter, Geschäft ohne Moral, Wissenschaft ohne Menschlichkeit, Religion ohne Opfer – 1925 benannte Mahatma Gandhi die in seinen Augen größten Vergehen der Menschheit, die Todsünden der modernen Gesellschaft. Wie steht es in der digitalisierten und globalisierten Welt des 21. Jahrhunderts um Gandhis Thesen? Wo verrät das auf hohen Idealen errichtete Europa seine eigenen Prinzipien und Maximen? Können uns künstliche Intelligenz und Robotik vielleicht ohne moralische Verwerfung Wirtschaftswachstum bringen? Zeigt nicht der Anstieg an biologisch produzierten Lebensmitteln, dass wir sehr wohl ein Bewusstsein für Genuss mit Gewissen haben, oder ist alles nur grüne Augenwischerei? Was bedeutet
Religion für uns in einer Zeit, in der Selbstmordattentäter*innen neben dem eigenen Leben auch das unschuldiger Menschen opfern? Auf welcher Ebene des Geschäfts müssen wir heute nach Moral fragen – auf der der Produktion oder auf der der Konsument*innen, die wider besseren Wissens zu Produkten aus unmoralischer Produktion greifen?

Sieben Autor*innen aus dem europäischen Raum schreiben für das SCHAUSPIEL je ein kurzes Stück zu einer von Gandhis Todsünden aus heutiger Perspektive. Schauspieldirektorin Anna Bergmann verwebt die Texte zu einem großen Ensembleabend für die 25. EUROPÄISCHEN KULTURTAGE 2020, in dem es nicht nur um Sünden, sondern auch um die Stärken Europas geht. Für das Bühnenbild zeichnet der bildende Künstler Stefan Strumbel verantwortlich, unter anderem bekannt durch seine verfremdeten Kuckucksuhren und die spektakuläre Umgestaltung der Kirche in Goldscheuer bei Offenburg. Zu Strumbels Sammlern gehören Karl Lagerfeld und Hubert Burda.

REGIE
 Anna Bergmann BÜHNE Stefan Strumbel MITARBEIT BÜHNE Julia Katharina Berndt KOSTÜME Lane Schäfer, Wicke Naujoks DRAMATURGIE Nele Lindemann

                           


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