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HERCULES

Musikdrama in drei Akten von Georg Friedrich Händel

Libretto von Thomas Broughton nach der Tragödie Die Frauen von Trachis von Sophokles

INTERNATIONALE HÄNDEL-FESTSPIELE 2021

Basierend auf einer Tragödie des Sophokles, erzählt Händel von der vergifteten Ehe zweier Menschen: Hercules und Dejanira. Sie bezichtigt ihn des Ehebruchs, er verflucht sie fürchterlich. Wie Medea schickt sie dem treulosen Mann einen Mantel, in der Hoffnung, ihn durch Zauber zurückzugewinnen. Doch dieser Mantel war ein Trick des von Herkules getöteten Nessos. Mit seiner Hilfe rächt er sich noch nach seinem Tod an seinem Mörder. Der Held verbrennt bei lebendigem Leibe. Nie ist Händel tiefer in den blinden Wahn von Eifersucht eingedrungen. Nach den beiden Erfolgsinszenierungen Semele und Hoffmanns Erzählungen setzt das STAATSTHEATER seine Zusammenarbeit mit dem niederländischen Regisseur Floris Visser fort. In seiner zweiten Inszenierung im Rahmen der HÄNDEL-FESTSPIELE widmet er sich einem der ungewöhnlichsten Musikdramen Georg Friedrich Händels. Es enthält zum Beispiel eine gewaltige Wahnsinnsszene, etwas, was im barocken Theater eigentlich nicht dargestellt werden durfte. Hercules ist erstmals szenisch in Karlsruhe zu erleben.

In englischer Sprache mit deutschen & englischen Übertiteln
REGIE Floris Visser DRAMATURGIE Boris Kehrmann

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