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HERCULES

Musikdrama in drei Akten von Georg Friedrich Händel

Libretto von Thomas Broughton
Nach der Tragödie Die Frauen von Trachis von Sophokles
In englischer Sprache mit deutschen & englischen Übertiteln

19.02.2021 GROSSES HAUS

INTERNATIONALE HÄNDEL-FESTSPIELE 2021

Basierend auf einer Tragödie des Sophokles, erzählt Händel von der vergifteten Ehe zweier Menschen: Hercules und Dejanira. Sie bezichtigt ihn des Ehebruchs, er verflucht sie fürchterlich. Wie Medea schickt sie dem treulosen Mann einen Mantel, in der Hoffnung, ihn durch Zauber zurückzugewinnen. Doch dieser Mantel war ein Trick von Nessos, den Hercules getötet hat. Mit seiner Hilfe rächt er sich noch nach seinem Tod an seinem Mörder. Der Held verbrennt bei lebendigem Leibe. Nie ist Händel tiefer in den blinden Wahn von Eifersucht eingedrungen.

Nach den Erfolgsinszenierungen Semele, Hoffmanns Erzählungen und Don Giovanni setzt das STAATSTHEATER seine Zusammenarbeit mit dem niederländischen Regisseur Floris Visser fort. In seiner zweiten Inszenierung im Rahmen der HÄNDEL-FESTSPIELE widmet er sich einem der ungewöhnlichsten Musikdramen Georg Friedrich Händels. Er wird die Ehetragödie in Rückblenden einer Präsidentengattin entwickeln, die sich vor Gericht für ihre Taten verantworten muss. Hercules ist erstmals szenisch in Karlsruhe zu erleben.

MUSIKALISCHE LEITUNG Lars Ulrik Mortensen REGIE
Floris Visser BÜHNE & KOSTÜME Gideon Davey LICHT Alex Brok CHOR Marius Zachmann DRAMATURGIE Stephan Steinmetz

 

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