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ARIADNE AUF NAXOS/ WUNDERTHEATER

Ein zweiteiliger Opernabend

Dauer: 1h 30

Ein junger Komponist erhält eine halbe Stunde vor der Uraufführung seiner ersten, großen Opera seria eine Hiobsbotschaft: Sie soll zusammen mit einem unverfänglichen Lustspiel aufgeführt werden – gleichzeitig. Der Konflikt in Strauss‘ Vorspiel zu Ariadne auf Naxos könnte nicht passender für unsere jetzige Situation sein, gilt es doch auch heute, das scheinbar Unmögliche möglich zu machen.

Im Anschluss daran, erlebt Hans Werner Henzes Das Wundertheater seine Erstaufführung am STAATSTHEATER. Eine fahrende Theatertruppe verspricht den gutgläubigen Einwohnern eines kleinen Dorfes das Theater-Spektakel ihres Lebens; es gibt aber einen Haken – nur „aufrichtige Christen“ werden es sehen können. Aus Furcht vor dem Gesichtsverlust in Öffentlichkeit, überschlagen sich die Beschreibungen der Dorfbevölkerung über das Dargebotene. Henzes Erstlingsoper nach einem Intermezzo von Miguel de Cervantes, hält der bürgerlichen Borniertheit den Spiegel vor und entlarvt als zeitlose Parabel  Bigoterie und Philisterei.

 

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