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JACQUES BREL – ON N’OUBLIE RIEN

BNN, Andreas Jüttner, 19.11.2011

(...) Ansteckend, dieser Zweckoptimismus des vergeblich wartenden Verliebten in „Madeleine“, dieses lässige Swingen in „Rosa“. Berührend, die bebende Stille in „Ne me quitte pas“. Bestürzend, die schwarze Melancholie in „La ville s'endormait“. oder „L'eclusier“, der wohl dunkelsten Nummer des Abends. Aufwühlend, die Forderung des Sterbenden nach Gesang und Tanz in „Le Moribund“. Und dann gibt es an diesem Abend über einen vom Vergessen bedrohten Helden, der unvergessene Anti-Helden besang, noch einen echten Helden: den Pianisten Jacob Bussmann, der nicht nur virtuos begleitet, sondern auch die faszinierend variantenreichen Arrangements für Klavier und drei Streicher verantwortet.

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