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Südwestpresse, Ralf Snurawa, 28.12.2016

Avantgardistische Installation

Zu dem ungewöhnlichen Theaterprojekt in Michelbach/Lücke gibt’s jetzt auch ein Buch. Aktion wird mit dem Badischen Landestheater Karlsruhe fortgesetzt . . .

Lesen Sie den kompletten Artikel hier.

Stuttgarter Nachrichten, 27.10.2015

„Trefflich trägt der Ort im Landkreis Schwäbisch Hall den Namen Michelbach an der Lücke – denn eine Lücke tut sich in seinem Inneren auf, seitdem dort ein Haus, Jahrhunderte alt, abgerissen wurde. Michelbach ist nun Bühne und Akteur zugleich. Bernhard Herbordt und Melanie Mohren inszenierten das Dorf für das Theater Rampe: sein Leben, seine Struktur, die Ahnungen von Zukunft und Vergangenheit, die über ihm schweben. Bürger und Besucher werden zum Teil einer Performance, wandern durch das Dorf, dessen Orte und Institutionen von den Künstlern verwandelt, kommentiert wurden – Michelbach hat seinen Auftritt zwischen Realität und Fiktion, Kunst und Alltag. /.../ Die Dorfjungs, die von Station zu Station streunen, sind begeistert, ebenso wie die Wirtin Klara Dietrich und die Köchin Renate Schenkel, die den Gästen in der letzten verbliebenen Gaststätte Michelbachs eine üppige Mahlzeit servieren. Die Dorfgemeinschaft erfährt den theatralischen Eingriff in ihre Struktur als belebend. Die Inszenierung erweist sich auf unterschiedlichen Ebenen als unterhaltsam, ja oft faszinierend.“ 

Hohenloher Tagblatt, 28.10.2015

„Die erste Landpartie nach Michelbach an der Lücke hat am Sonntag ein Publikum aus Stuttgart unternommen, denn: Das Dorf ist in den Fokus der Theaterkunst gerückt. Melanie Mohren und Bernhard Herbordt haben gemeinsam mit Michelbacher Bürgern Installationen geschaffen. Das Autorenkollektiv arbeitet schon länger an einem erweiterten Theaterbegriff . Einhellige Meinung der Premierenbesucher: Eine sehr detaillierte, eigene Welt habe man da geschaffen. /.../ Die Besucher haben sich im Projekt geradezu verloren und klagten über fehlende Zeit. Die Michelbacher selbst schauten sich danach alles noch mal an – und schlossen es irgendwie ins Herz.“

Stuttgarter Zeitung, 3.12.2015

„Wer hätte das gedacht? Da bricht man von Stuttgart ins hohenlohische Michelbach auf, und fünf Stunden später steht man auf einem Dorfplatz und spielt ein Instrument in einem Orchester, übrigens freiwillig und mit Vergnügen. (...) Fazit? Eine ländliche Groß-Installation, denn Michelbach ist tatsächlich kulturell belebt worden, und das nicht nur durch die Theaterleute, sondern auch durch das Engagement der Bewohner, von denen 72 namentlich im Programmheft genannt werden. (...) Die Landpartie in das Theaterdorf Michelbach lohnt sich unbedingt.“

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