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RING

DER RING DER VIELFALT
DER NEUE KARLSRUHER RING


An Ostern und im Mai 2018 fanden Aufführungen des Ring-Zyklus im GROSSEN HAUS statt. In dieser Spielzeit zeigen wir weiterhin Die Götterdämmerung in der Inszenierung von Tobias Kratzer!

DER RING DES NIBELUNGEN
Bühnenfestspiel von Richard Wagner
MUSIKALISCHE LEITUNG GMD Justin Brown

PREMIERE 09.07.2016 
DAS RHEINGOLD

REGIE David Hermann
 
PREMIERE 11.12.2016 
DIE WALKÜRE 
REGIE Yuval Sharon

PREMIERE 10.06.2017 
SIEGFRIED
REGIE Thorleifur Örn Arnarsson

PREMIERE 15.10.2017
GÖTTERDÄMMERUNG
REGIE Tobias Kratzer

RING-PLUS

PREMIERE 28.01.2017
WAHNFRIED
von Avner Dorman. Libretto von Lutz Hübner & Sarah Nemitz URAUFFÜHRUNG / AUFTRAGSWERK 
REGIE Keith Warner 

PREMIERE 15.12.2017
DIE LUSTIGEN NIBELUNGEN
Burleske Operette Von Oscar Straus
REGIE Johannes Pölzgutter

 

Audiomitschnitt Das Geheimnis des Rings vom 2.2.16

„David Hermann, Yuval Sharon, Thorleifur Örn Arnarsson und Tobias Kratzer gehören zu den wichtigsten Regisseuren ihrer Generation. Sie haben mein vollstes Vertrauen, starke Handschriften, eine große visionäre Kraft und einen hervorragenden Umgang mit dem Theaterbetrieb. Sie werden den Ring aus ihrer Generation heraus betrachten, entstammen aber verschiedenen Kulturen. Die Welt ist so komplex, dass man sie aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten sollte. Es ist mir wichtig, dass unser Ring diese Vielfalt der Perspektiven widerspiegelt“, sagt Generalintendant Peter Spuhler bei der Vorstellung der Regisseure, die alle schon mindestens einmal am STAATSTHEATER gearbeitet haben. Operndirektor Michael Fichtenholz ergänzt „Wagners Ring wird in den verschiedenen Handschriften geschliffen wie ein Diamant, der viele Facetten offenbart.“

Der Halb-Franzose David Hermann erzählte Das Rheingold in einer bildgewaltigen Sprache und machte sichtbar, dass in dieser Oper der gesamte Ring-Zyklus bereits angelegt ist. Am STAATSTHEATER hat er schon Die Trojaner und Boris Godunow auf die Bühne gebracht. Mittlerweile inszeniert er an allen großen Opernhäusern Europas. Yuval Sharon, der dem Publikum mit Doctor Atomic gezeigt hat, wie kreativ und zielführend er die modernen Medien auf der Bühne einsetzen kann, und dafür mit dem Götz-Friedrich-Preis ausgezeichnet wurde, nahm sich der romantischsten der Ring-Opern, der Walküre, an. Der amerikanische Regisseur hat mit seiner ersten Karlsruher Arbeit in ganz Europa Aufsehen erregt und wurde daraufhin an die Wiener Staatsoper engagiert, wo er 2016 an Drei Schwestern arbeitete.
Thorleifur Örn Arnarsson ist mit Mythen und Göttererzählungen aufgewachsen. Am Staatstheater Wiesbaden war der Isländer als leitender Regisseur für Oper und Schauspiel tätig und zeigte uns in Karlsruhe seinen nordischen Blick auf Siegfried. Tobias Kratzer, der sein Geschick im Umgang mit großen Bühnenwerken wie Der Prophet und mit Stoffen, hinter denen eine kritische Rezeptionsgeschichte steckt wie bei den Meistersingern von Nürnberg, schon sehr erfolgreich bewiesen hat, zeigte uns das Ende der Welt in der Götterdämmerung. 2019 inszeniert er den Tannhäuser bei den Bayreuther Festspielen.

Eine Besonderheit war die Fortführung der Wotan-Saga als Wagner-Saga mit der Politischen Oper Wahnfried als 5. Nibelungen-Abend. Es war das erste abendfüllende Auftragswerk des Hauses seit elf Jahren. Wahnfried erzählt die Geschichte des schillernden Wagner-Clans, der nach dem Tod des Meisters die Geschicke der Bayreuther Festspiele lenkte. Darüber hinaus zeigt die Politische Oper mit schwarzem Humor, wie Bayreuth ein kulturelles Zentrum des Nationalsozialismus werden konnte. Das Libretto stammt von Lutz Hübner & Sarah Nemitz, den meistgespielten deutschen Theaterautoren unserer Zeit. Die Musik schrieb der israelisch-stämmige Komponist Avner Dorman. Es inszenierte der international gefeierte Regisseur und Wagner-Experte Keith Warner.

Die musikalische Leitung des gesamten Ring-Projekts und der Uraufführung lag beim Generalmusikdirektor des STAATSTHEATERS Justin Brown.

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