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NEUIGKEITEN

Neuaufstellung von Schild 13 des Projektes „Platz der Grundrechte“ am Theaterplatz neben dem K-Punkt

Intendant Dr. Ulrich Peters & Bürgermeister Albert Käuflein - Foto: Arno Kohlem

Das Schild für Meinungsfreiheit des Kunstwerks „Platz der Grundrechte, dezentral“ von Jochen Gertz ist zum Badischen Staatstheater zurückgekehrt und hat auf dem Theaterplatz neben dem K-Punkt einen neuen Standort gefunden.

„Das Theater ist seit jeher eine Stätte, an der gesellschaftliche Auseinandersetzungen mit künstlerischen Mitteln ausgetragen werden. Es steht für Toleranz, Kunst- und Meinungsfreiheit“, begründete der Generalbundesanwalt Kay Nehm den Aufstellungsort Badisches Staatstheater für ein Schild des dezentralen „Platz der Grundrechte“.

Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Bundesverfassungsgerichtes schuf der Künstler Jochen Gerz ein über die ganze Stadt verteiltes Kunstwerk. Zitate aus Interviews regen zur aktiven Beschäftigung mit und zum Austausch über das Grundgesetz an: „Die Arbeit hier ist eine Mahnung, nicht das Erreichte zum Gesetz zu machen, sondern die Debatte, die Auseinandersetzung, den Dialog über das, was wir uns zumuten. Die Kunst ist der Umgang mit dem Neuen.“

Für die Vorwegmaßnahmen zum Neubau und der Sanierung des Badischen Staatstheaters musste das Kunstwerk kurzfristig weichen. Vor der feierlichen Eröffnung der Händel-Festspiele holen Bürgermeister Dr. Albert Käuflein und der Intendant des Badischen Staatstheaters Dr. Ulrich Peters es auf den Vorplatz des Theaters und damit in den öffentlichen Diskurs zurück. Intendant Dr. Ulrich Peters sieht in der Standortwahl ein Bekenntnis der Stadt zum Theater: „Das ist eine neue Anerkennung der Theaterarbeit. Das Kunstwerk fällt auf. Man liest, überlegt und denkt über Recht und Gerechtigkeit nach.“

Das Kunstwerk „Platz der Grundrechte“ ist eine Arbeit des international bekannten Konzeptkünstlers Jochen Gertz zum Thema „Recht“. Als stadtumfassende Installation im öffentlichen Raum unterstreicht der „Platz der Grundrechte“ die Bedeutung Karlsruhes als „Residenz des Rechts“.  Die zentrale Version des Werkes ist zwischen Schloss und Zirkel zu finden, die dezentrale Version verteilt sich auf 24 Standorte in der Stadt. Sie wurden von Bürgerinnen und Bürgern eingebracht, debattiert und bestimmt.